
Danke an alle engagierten Helferinnen und Helfer für ihren Einsatz bei der Europawahl!
09.06.09 - Trotz geringer Wahlbeteiligung - Europa hat GRÜNE Strahlkraft. In Bad Zwesten konnten wir uns um knapp 6 Prozentpunkte auf 21,7% steigern und in der größten Stadt im Landkreis, in Schwalmstadt, sind wir mit 13,1 % drittstärkste Kraft geworden. Auch in Guxhagen, Homberg, Jesberg, Körle, und Morschen konnten wir stark zulegen. Kreisweit sind wir bei 10,7% angekommen und haben unser bisher bestes Ergebnis aus 2004 noch getoppt. Das macht Mut und ist Ansporn für die nun bevorstehende Bundestagswahl.
Alle hessischen Ergebnisse auf Orts- und Kreisebene sind hier abrufbar.
Besonders hervorzuheben ist Martin Häuslings erfolgreicher Einzug ins Europäische Parlament. Damit haben wir nun einen direkten Draht nach Brüssel. Der Kreisverband gratuliert Martin recht herzlich zu diesem tollen Erfolg. Mit Martin ist ein ausgewiesener Agrarexperte und starker Vertreter für die Belange des Ländlichen Raums auf der europäischen Bühne vertreten.
Kreisgrüne diskutieren die landespolitischen Entwicklungen
05.02.09 - Die Mitglieder des Kreisverbandes von Bündnis 90/Die Grünen Schwalm-Eder treffen sich am Donnerstag, 12. Februar um 19.00 Uhr im Bürgerhaus in Borken in der "Hessenstube", um die aktuellen landespolitischen Entwicklungen nach der Landtagswahl zu erörtern. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie die personell gestärkte GRÜNE Landtagsfraktion aus der Opposition heraus GRÜNE Politik für Nordhessen machen kann und ein absehbares schwarz-gelbes "Weiter so" in der Energie-, Verkehrs- und Bildungspolitik abwenden kann.
Des weiteren wollen die Kreisgrünen im Hinblick auf die im September anstehende Bundestagswahl das Personalkarussell in Schwung bringen. Es werden DirektbewerberInnen für den Wahlkreis 171 (Schwalm-Eder) und KandidatInnen für die grüne Bundesliste vorgestellt. Die Niedensteinerin Dr. Bettina Hoffman und die beiden Schwalmstäder Engin Eroglu und Andreas Eckert wollen ihre Ambitionen konkretisieren.
Die Mitgliederversammlung des Kreisverbandes der Grünen ist öffentlich.
9,3 % - Unser Landkreis wird GRÜNER
19.01.09 - Ein beachtenswertes Ergebnis konnte Bündnis 90 / DIE GRÜNEN auch im Schwalm-Eder-Kreis erreichen. Insgesamt entschieden sich 9,3 Prozent der Wähler/innen (= 8180 Personen) mit ihrer Zweitstimme für GRÜN. Die Direktkandidatin Dr. Bettina Hoffmann erreichte 8,2 % und für Martin Häusling entschieden sich 7,1 Prozent der Wähler/innen. Martin wird über die Landesliste wieder in den Landtag einziehen. Die einzelnen Ergebnisse sind beim Hessischen Statistischen Landesamt verfügbar.
Neuwahlen am 18. Januar 2009?!
12.11.08 - Der hessische Parteirat hat sich am vergangenen Wochenende für Neuwahlen in Hessen ausgesprochen. Aller Voraussicht nach wird sich der Hessische Landtag am 19. oder 20. November auflösen. Innerhalb von 60 Tagen muss dann ein neues Parlament gewählt werden. Der wahrscheinliche Termin ist der 18. Januar 2009.
Der Kreisvorstand plant für den 04. Dezember eine Kreismitgliederversammlung in Fritzlar, bei der auch die DirektkandidatInnen für die Wahlkreise 7 (Schwalm-Eder Nord) und 8 (Schwalm-Eder Süd) gewählt werden. Alle Mitglieder erhalten in kürze die entsprechende Einladung.
Die Landesmitgliederversammlung zur Aufstellung einer Landesliste und zur Verabschiedung des Wahlprogramms wird bereits am 29. November in Fulda stattfinden.
Beschluss des Parteirats

GRÜNER Antrag "Agenda AKTIV gegen Rechts"
Kreistagssitzung am 29.09.08 in Borken
24.09.08 - Bei der kommenden Kreistagssitzung am Montag, 29. September, in Borken steht auch der Antrag unser Kreistagsfraktion für eine Agenda "Aktiv gegen Rechts" auf der Tagesordnung. Darin wird ein umfassendes Maßnahmenpaket gefordert, um die rechten Umtriebe im Schwalm-Eder-Kreis nachhaltig zu unterbinden.
Zwei intersessante Clips mit Hintergrundinfos zum Thema finden sich bei hr-online und bei YouTube. Bereits vor einem Jahr berichtete die Hessenschau über die rechtsextreme Szene in Nordhessen.

Gute Lebensmittel brauchen keine Gentechnik
17.06.08 - Der Kreistag Schwalm-Eder hat auf Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit breiter Mehrheit beschlossen, die " Niedermöllricher Erklärung" aktiv zu unterstützen.
Die Debatte im Kreistag wogte zwar hin und her, die Abstimmung war aber mit großer Mehrheit eindeutig und der Schwalm-Eder-Kreis unterstützt im vollen Umfang die Erklärung und tritt ihr bei. Martin Häusling erklärte in der Aussprache, dass die Region durch ihren Widerstand und die anhaltenden Proteste sich erfolgreich gegen die Anbaupläne des Saatgutmultis Monsanto zur Wehr gesetzt hat. Denn auch in diesem Jahr wird es auf dem Feld bei Niedermöllrich keine Aussaat von gentechnisch verändertem Mais geben.
Die Niedermöllricher Erklärung wird in den kommenden Wochen weiter publiziert und es sollen bis zu 10.000 Unterschriften gesammelt werden. In kürze gibt es auch eine Online-Version.

- Foto: hna
Monsanto gibt Anbau von Gen-Mais in Niedermöllrich auf
03.04.08 - "Monsanto zieht sein Vorhaben zurück, in Wabern-Niedermöllrich gentechnisch veränderten Mais anzubauen", freut sich Martin Häusling, agrarpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. "Das ist eine wirklich sensationell gute Nachricht für den Schwalm-Eder-Kreis, für ganz Hessen und für die gentechnikfreie Landwirtschaft."
Der internationale Konzern Monsanto hatte geplant, auf einer gepachteten 13 Hektar großen Fläche gentechnisch veränderten Mais der Linie MON 810 anzubauen. Er musste sich jetzt dem Widerstand der Region beugen. In Briefen an die Gemeinde Wabern und den Schwalm-Eder-Kreis wird der Verzicht mit schon abgeschlossenen Untersuchungen an anderen Standorten begründet.
Die geballte Ablehnung der Bürgerinnen und Bürger in der Region, des überparteilichen Aktionsbündnisses gegen Gentechnik und der GRÜNEN hat dazu geführt, dass der US-Agrarmulti Monsanto zum ersten Mal in Deutschland einen Rückzieher von seinen Plänen machen musste." Dadurch sei das Ziel, ein dauerhaft gentechnikfreies Hessen zu erreichen, ein gutes Stück näher gerückt.
Der Schwalm-Eder-Kreis muss gentechnikfrei bleiben. Dafür werden DIE GRÜNEN weiter mit allen legalen Mittel kämpfen.
Ob es in den Folgejahren doch noch zu Feldversuchen kommen wird, ließ Monsanto allerdings offen. "Wir bleiben Gewehr bei Fuß", unterstrich Arthur Schäfer vom Aktionsbündnis. Er verwies darauf, wie abweisend die Niedermöllricher jüngst am Firmenstandort in Düsseldorf behandelt wurden. Schäfer: "Ein solches Verhalten zeigt: Die haben Dreck am Stecken."

Monsanto stellte sich stur
31.03.03 - Die BI „Niedermöllrich, Lohre und Umgebung gegen Genssaat“ hat bei der Weltfirma Monsanto in Düsseldorf demonstriert. 37 Aktive machten ihrem Unmut über die geplante Aussaat von manipuliertem Mais bei Niedermöllrich Luft.
Wie Marion Wolf berichtete, durfte man allerdings weder das Grundstück noch das Bürohaus von Monsanto betreten. Sie mussten sich auf dem Gehweg aufhalten. Fast zwei Stunden lang machten sie Radau mit Pfeifen und Tröten, das Unternehmen jedoch ließ einen Kontakt nicht zu. Die Demonstration war angemeldet und wurde von der Düsseldorfer Polizei begleitet.
Die Niedermöllricher und einige Gäste hatten sich einen Bus für die Fahrt gemietet, Protestschilder gemalt und lärmende Instrumente besorgt. Die GenMais-Gegner beriefen sich auf eine Diskussion in Wabern, als ein Monsanto-Vertreter Gespräche angeboten hatte. Marion Wolf: "Wir wollten wirklich nur ein Gespräch führen und wissen, ob dieses Jahr der Mais angebaut wird. Wir sind ja keine Randalierer."
Zwei Monsantoleute sind zwar aus dem Gebäude gekommen, aber wortlos in ein Auto gestiegen und ganz schnell weggefahren. Wolf: "Egal. Uns werden die sowieso nie mehr los."

Keine Gentechnik auf dem Acker und dem Teller!!
Natürliche Lebensmittel statt Genfood
Am Mittwoch, 23. Januar, kommt der Vizepräsident des Agrarausschusses im Europaparlament und Europaabgeordnete Friedrich Wilhelm Graefe zu Baringdorf, nach Wabern-Niedermöllrich. Um 19:00 Uhr wird er im Dorfgemeinschaft zu den Themen Agro-Gentechnik, biologische Landwirtschaft und natürliche Lebensmittel sprechen.
Zudem werden die beiden GRÜNEN Direktkandidaten Dr. Bettina Hoffmann (Wahlkreis 7) und MdL Martin Häusling (Wahlkreis 8) zum geplanten Anbauversuch von Genmais in Niedermöllrich Stellung beziehen.
Nach den Vorträgen stehen die Vortragenden den Zuhörern Rede und Antwort.

Grüner Strom im Schwalm-Eder-Kreis
28.10.07 - Der Schwalm-Eder-Kreis deckt zukünftig 45% seines Strombedarfes aus erneuerbaren Energien!
Auf Antrag von Dr. Bettina Hoffmann (Bündnis 90/Die Grünen) im Kreisausschuss wurde bei der Ausschreibung, die gemeinsam mit fünf nordhessischen Landkreisen (Werra-Meißner-Kreis, Landkreis Kassel, Landkreis Hersfeld Rotenburg und Lahn-Dill-Kreis) erfolgte, ein möglichst hoher Anteil aus regenerativer Energie angefragt. Der Vorschlag wurde von Landrat Frank-Martin Neupärtl unterstützt und den anderen Fraktionen und Kreisen mitgetragen. Nun steht das Ergebnis der Ausschreibung fest. Die Firma LichtBlick liefert ca. 30% des Stromes. Sie ist ein vom TÜV Nord zertifiziertes Unternehmen, das ausschließlich Ökostrom vertreibt. Den anderen Teil liefert e.on Mitte AG. Da diese in ihrem Energiemix 20% Strom aus erneuerbaren Energien gewinnt, ergibt sich jährlich für die Liegenschaften des Schwalm-Eder-Kreises eine CO2 Reduktion von 830t. Hochgerechnet auf die anderen beteiligten Landkreise ist dies eine große Einsparung und ein Gewinn für den Klimaschutz.
Es zeigt sich: - Ökostrom ist nicht teurer - Klimaschutz beginnt vor Ort - Gemeinsam kann man über Parteigrenzen hinweg in der Sache etwas erreichen!
Jetzt. An Morgen denken!
27.06.07 Renate Künast in Niedermöllrich

Protest mit Kuh
13.06.07 - "Die kreative Kundgebung des hessischen Aktionsbündnisses 'Keine Gentechnik auf Hessens Feldern und in Hessens Landwirtschaft' mit Kuh in Wiesbaden findet die volle Unterstützung unserer Landtagsfraktion", erklärt Martin Häusling, agrarpolitischer Sprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im hessischen Landtag.
DIE GRÜNEN teilen die Forderungen des Aktionsbündnisses nach einer klaren Kennzeichnung von tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Eier und Milch, welche gentechnisch verändertes Futter gefressen haben. "Die Verbraucher müssen klar erkennen können, was sie kaufen und essen. Nur so ist die Wahlfreiheit sichergestellt. Wir fordern Minister Wilhelm Dietzel auf, sich endlich auf Bundesebene für die Kennzeichnung dieser Produkte einzusetzen", sagt Häusling.
Beeindruckt sind DIE GRÜNEN von dem erfolgreichen Widerstand der BI "Niedermöllrich, Lohre und Umgebung gegen Gensaat", die sich vehement gegen die Pläne des Agrogentechnikkonzerns Monsanto wehrt, der in Nordhessen auf großer Fläche gentechnisch veränderten Mais anbauen will. Auch eine große BI-Abordnung war vor dem Landtag präsent und untersützte die landesweite Protestaktion.
"Wir bewerten die ignorante Haltung der Landesregierung gegenüber der Bevölkerung in Nordhessen als untragbar. Wir fordern die Regierung Koch auf, endlich den Widerstand der Bürger in dieser Region ernst zu nehmen und bei der Novellierung des Gentechnikgesetzes in Berlin dafür zu sorgen, dass der Wille der Bevölkerung bei Genehmigungsverfahren stärker berücksichtigt wird", fordert Häusling.
Kreisgrüne besichtigen Wka bei Homberg
Zuckermais statt Genmais
28.04.07 - Bei herrlichem Sonnenschein und trotz des Ernstes der Sachlage, fand mit guter Laune unter den TeilnehmerInnen ein Einsaatfest in Niedermöllrich statt. Auf dem Feld von Heiko Martin, das unmittelbar an den geplanten Genmaisacker von „Monsanto“ angrenzt, wurde gentecfreier Zuckermais ausgesät. Er und Rüdiger Strack aus Lohre standen der „BI Niedermöllrich, Lohre und Umgebung gegen Gensaat“ und ihren Unterstützern mit Sachverstand und Technik hilfreich zur Seite. Aus der Ernte des gentecfreien Zuckermaises soll neues gentecfreies Saatgut für die Aussaat im Folgejahr gewonnen werden. Das setzt allerdings voraus, dass der US-Saatgut-Konzern Monsanto in der Nachbarschaft keinen genmanipulierten Mais anbaut, um die Übertragung von Gentec-Pollen auf die gentecfreien Maisstauden auszuschließen. Heiko Martin und die „BI gegen Gensaat“ zeigen mit dieser Saataktion deutlich ihren Standpunkt: Kein Genmais in Niedermöllrich und im Schwalm-Eder-Kreis! Wir GRÜNE unterstützen weiterhin den Protest vor Ort und in der Region.
Klare Botschaft nach Berlin
18.04.07 - Das Aktionsbündnis "Kein GENMais im Schwalm-Eder-Kreis" übergab mehr als 6000 Unterschriften und Einwendungen gegen das Versuchsfeld mit Genmais in Niedermöllrich an Waberns Bürgermeister Günter Jung.
Ziel der eindeutigen Botschaft aus dem Schwalm-Eder-Kreis ist das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Berlin. Das Amt ist die Genehmigungsbehörde für das vom US-Saaatgut-Multi Monsanto beantragte Versuchsfeld.
"Wir sind zuversichtlich, dass die Einwendungen ernst genommen werden", sagt Dietmar Groß, Sprecher des Aktionsbündnisses. Unter den Einwendungen befinden sich auch ablehnende Stellungnahmen von Naturschutzverbänden, dem Verband für Direktvermarkter und der Biobauern.
Der Widerstand darf aber jetzt nicht enden. Bis zum kommenden Frühjahr, dem geplanten Start der Freisetzung, müssen wir weiterhin auf die möglichen Gefahren von Genmais aufmerksam machen.
Das Aktionsbündnis erwartet auch künftig klare Positionen von der heimischen Politik: Kein GEN-Mais im Schwalm-Eder-Kreis !
27.03.07 Genmais-Protest in Berlin

- Mitglieder des Aktionsbündnisses "Kein Genmais im Schwalm-Eder-Kreis" protestieren in Berlin und diskutieren mit der GRÜNEN MdB Ulrike Höfken.











































