Ulrich Hernmark (Architekt der Synagoge), Anette Willing ( Verein Synagoge), Martin Gräfe (CDU), Christopher Willing (Verein Synagoge), Jutta Inauen (Jugendwerkstatt Felsberg), Mathias Wagner (MdL), Hans Pott (Stadtrat der Stadt Felsberg), Peter Hammerschmidt (Grüner, Felsberg)

Die geplante Sanierung der Synagoge in Felsberg ist ein wichtiges Zeichen gegen Geschichtsvergessenheit und für gelebte religiöse Vielfalt“, sagte Mathias Wagner, Vorsitzender der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, am Donnerstag bei einem Besuch der Synagoge und des Vereins Synagogue Center Felsberg, der sich ihre Wiederbelebung zum Ziel gesetzt hat. „Zu den Plänen des Vereins gehört es, die rund 900-jährige Geschichte der Juden in Nordhessen darzustellen und daran zu erinnern, dass Menschen unterschiedlichen Glaubens über Jahrhunderte überwiegend friedlich zusammenleben konnten.“

„Jüdische Gemeinden waren bis zum Holocaust ein fester Bestandteil des religiösen und kulturellen Lebens in Deutschland, nicht nur in den großen Städten, auch auf dem Land wie in Felsberg“, so Wagner weiter. „Es wäre ein großartiges Signal, wenn es gelänge, einen Teil dieser Tradition wieder sichtbar und lebendig werden zu lassen. Ich bin deshalb sehr froh, dass das Land Hessen das Projekt finanziell unterstützt, und wünsche dem Verein viel Erfolg.“   Mehr »

Der Frühling naht. Es ist die Zeit, in der sich die Kraniche wieder auf ihren weiten beschwerlichen Weg von der spanischen Extremadura in die nordischen Brutgebiete machen. Bald werden sie auch wieder am Himmel des Schwalm-Eder-Kreises tröten und die Menschen erfreuen. Sie werden von vielen Menschen mit Spannung erwartet. Der ein oder andere Trupp wird hier wieder rasten und Kraft tanken wollen.

„Die Vögel des Glücks sind uns sehr willkommen und in den Auen von Eder und Schwalm ist genügend Platz. Nicht noch einmal sollen sie von Landwirten verjagt werden, die um ihre Ernte fürchten. Aber ist der Kreis diesmal vorbereitet?“ fragt Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin der GRÜNEN Schwalm-Eder. Sie erläutert „Kraniche sind streng geschützt. Sie benötigen unsere Hilfe, damit sie ihren weiten Flug schaffen. Es genügt nicht, dass die UNB den Landwirten rät, Flatterband einzusetzen. Wir fordern einen raschen Aktionsplan für Kraniche. Die Landwirte und die Öffentlichkeit müssen sofort sensibilisiert werden. Bei Ernteausfällen sind Entschädigungen vorzusehen. Die umfangreichen Naturschutzaufgaben im Kreis müssen einen höheren Stellenwert einnehmen als bisher.   Mehr »

Info- und Diskussionsveranstaltung mit Martin Häusling, MdEP,  zum Thema  Artenerosion in Europas Agrarlandschaften

Es ist paradox: Nahezu täglich erreichen uns beunruhigende Meldungen über die dramatischen Verluste von Arten und Lebensräumen, maßgeblich verursacht durch menschliche Eingriffe. Trotz der existentiellen Bedrohung unserer eigenen Lebensgrundlagen werden selbstgesteckte Ziele vernachlässigt, vertagt und verschoben. Eine konsequente Politik bleibt aus.

Die zunehmend industrielle Ausrichtung der europäischen Landwirtschaft und Agrarpolitik steht hierbei in besonderer Kritik und muss sich ihrer Verantwortung stellen. Tatsächlich ist nicht nur die EU-Agrarreform 2013 der Gesellschaft eine Ökologisierung der europäischen Agrarlandschaften schuldig geblieben: Der Absatz von Pestiziden steigt ebenso kontinuierlich wie die Überproduktion - mit all ihren Folgen, nicht nur für die Biodiversität. Politische Auseinandersetzungen stehen zunehmend unter Lobbyeinfluss und gewinnen an Härte, wie die Auseinandersetzung um die Wiederzulassung des Wirkstoffs Glyphosat aktuell zeigt.

09.02.2016 ab 19 Uhr im Cafe Copa in Schwalmstadt, Paradeplatz 2

Marcus Bocklet, MdL, Flüchtlingspolitischer Sprecher der GRÜNEN Landtagsfraktion

Auf Einladung des Kreisverbandes der GRÜNEN schilderte MdL Marcus Bocklet in Melsungen  die Situation der Menschen, die aufgrund von Krieg, Terror und Gewalt ihre Heimatländer verlassen haben und stellte die gemeinsame Verantwortung der Wertegemeinschaft der EU, des Bundes und der Länder dar. Angesicht der großen Anzahl der Menschen, die ihren Anspruch auf Asyl in Deutschland umsetzen wollen, ist dies eine große Herausforderung für die Bundesländer, kommunaler Familie und für die Zivilgesellschaft.

Rund 100.000 Personen werden aktuell in Hessen für das Jahr 2015 erwartet. Diese Menschen werden in 40 Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes und in 30 weiteren Notunterkünften der Landkreise betreut, registriert und auf ihre Gesundheit untersucht. Ungefähr die Hälfte der Flüchtlinge stammen aus Syrien, 18 % stammen aus Afghanistan. Nach der Erstaufnahme erfolgt die Verteilung auf die Landkreise. 4 % der Flüchtlinge in Hessen werden dem Schwalm-Eder-Kreis aus den Erstaufnahmeeinrichtungen zugewiesen. Andreas Gründel vom Kreisverband berichtete, dass derzeit im Landkreis knapp 2.000 Personen in 10 Gemeinschaftsunterkünften und in Privatunterkünften betreut werden und zudem aktuell eine Notunterkunft in Schwalmstadt im Auftrag des Landes Hessen betrieben wird.

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Lesung mit Ute Scheub – Glücksökonomie

Foto: Ute Bodense

Endliche Ressourcen und der bewusste Umgang mit ihnen, die Fokussierung auf das Gemeinwohl sind Fragen, die von den GRÜNEN im Schwalm-Eder immer wieder thematisiert werden. Themen, die Autorin Ute Scheub auch in ihrem Buch Glücksökonomie zur Sprache bringt.

Viele Menschen auf der ganzen Welt verspüren keine Lust mehr auf Konkurrenz, Einzelkämpfertum, Hierarchie, Ausbeutung und Ressourcenzerstörung. Sie haben sich aufgemacht, einen neuen Weg zwischen Markt und Staat zu gehen, haben Betriebe, Projekte und Initiativen begründet, die nicht mehr auf Geldlogik, sondern auf Glückslogik basieren. Sie experimentieren mit vielfältigen Formen der Zusammenarbeit und des dezentralen Wirtschaftens. Kooperieren, Teilen, das Gemeinwohl fördern, von Gleich zu Gleich miteinander umgehen, sich für andere einsetzen, sich in intakter Natur bewegen – das sind zentrale Essenzen für Zufriedenheit und Sinnstiftung im eigenen Leben, wie die internationale Glücksforschung bestätigt. Das Internet stärkt die lokale Vernetzung und schafft neue Umgangsformen, die zwischen dörflichem Zusammenhalt und urbaner Freiheit angesiedelt sind. Teilen, tauschen und gemeinsam nutzen spart außerdem Ressourcen. Diese neue Ökonomie greift die alte nicht frontal an, sondern wuchert fröhlich in sie hinein und gewinnt - von vielen unbemerkt - immer mehr Raum. Ein Epochenbruch kündigt sich an: eine ganz neue Wirtschaftsform, die Glücksökonomie.

Autorin: Ute Scheub ist taz-Gründerin, seit 1997 freie Journalistin, Publizistin und Aktivistin, hat inzwischen 15 Bücher veröffentlicht und lebt in Berlin.

Nach der Einführung diskutierten die zahlreichen Gäste mit der Autorin über Ressourcen und wie wir diese schonen können. 

v.l. Jörg Warlich, Axel Jäger, Elke Emilius, Marcel Breidenstein, Dorothea Pampuch, Tanja Siebert-Moloko, Dr. Bettina Hoffmann, Hermann Häusling, Christiane Rößler, Andreas Gründel

Die Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen Schwalm-Eder haben am 06.11.2015 in Wabern ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl des neuen Kreistages am 06. März 2016 gewählt. Mit Dr. Bettina Hoffman und Hermann Häusling sind zwei erfahren Personen an der Spitze der Grünen, die langjährige Erfahrungen in der Kreispolitik aufweisen. „Wir wollen unser bisheriges gutes Wahlergebnis im Kreistag verteidigen und gehen den Wahlkampf mit unseren Ur-Grünen Themen engagiert an“, so Bettina Hoffmann in ihrer Bewerbungsrede für den Spitzenplatz der Grünen im Landkreis. Hermann Häusling wies auf die Erfolge der parlamentarischen Arbeit der aktuellen Legislaturperiode hin, die aus der Position einer konstruktiven Opposition nicht immer einfach aber doch erfolgreich war.Andreas Gründel stellte anhand der Konzepte für den Schwalm-Eder-Kreis aus dem Jahr 2011 die parlamentarischen Initiativen der Grünen in Form eines Rechenschaftsberichtes vor. Vieles davon hat der Kreistag auf dem Weg gebracht. Die schnelle Datenübertragung ist durch den Ausbau des Breitbandkabels auf einem guten Weg. Die Einstellung eines hauptamtlichen Integrationsbeauftragten bedeutet eine Stärkung der Anerkennungs- und Willkommenskultur im Landkreis. Die Einführung einer Frauenquote in den Gremien der öffentlichen Einrichtungen und die eines Schülertickets brauchen hingegen noch einen längeren Atem.   Mehr »

29.10.2015

Nahwärmeversorgung in Willingshausen-Wasenberg nahezu vollständig aus erneuerbaren Quellen

Dr. Bettina Hoffmann, Vorstandssprecherin GRÜNE Schwalm-Eder, Tarek Al-Wazir, Hessens Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, Hermann Häusling, Vorstandssprecher GRÜNE Schwalm-Eder

Mit einem symbolischen Knopfdruck hat Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, das von der Energiegenossenschaft Wasenberg e. G. und dem kommunalen Energieversorger EAM betriebene Nahwärmenetz in Willingshausen-Wasenberg gestartet. 

Für die GRÜNEN Schwalm-Eder ist dies eine bedeutende Anlage, da es sich um eines der größten Nahwärmenetze Hessens handelt, welches die Wärme nahezu vollständig aus regenerativen Quellen erzeugt.  Dr. Bettina Hoffmann, Vorstandssprecherin der GRÜNEN Schwalm-Eder betont daher: „ Die Energiewende vor Ort gelingt! Die Nahwärmeversorgung in Willingshausen-Wasenberg ist ein beispielhaftes Projekt, da es mit Bürgerbeteiligung einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung leistet.“ 

Für Hermann Häusling, Vorstandssprecher der GRÜNEN Schwalm-Eder, ist dies ein weiterer notwendiger Schritt zu einer vollständigen Energieversorgung aus Erneuerbaren Quellen im Landkreis, „ Für die GRÜNEN Schwalm-Eder ist die Energiewende notwendig, um den Klimawandel zu bekämpfen, der unsere Lebensgrundlagen, Tiere und Pflanzen gefährdet. Das Engagement der Bürgerinnen und Bürger vor Ort zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Förderung vom Land für die Synagoge und das Fuldaufer

Kreistagsfraktion Andreas Gründel, Staatsministerin Priska Hinz, Christiane Rößler, Stadträtin

Zwei wichtige Projekte – Reaktivierung der ehemaligen Synagoge in Felsberg und die Neugestaltung des Fuldaufers in der Stadt Melsungen - können mit Hilfe des Bewilligungsbescheides aus dem Programm „Stadtumbau in Hessen“ auf den Weg gebracht werden. Staatsministerin Priska Hinz überbrachte am 30. Oktober 2015 im Rathaus der Stadt Melsungen einen Bewilligungsbescheid in der Höhe von 598 000 € an den Zweckverband Gewerbegebiet Mittleres Fuldatal.  

Stadträtin Christiane Rößler begrüßt das Vorhaben, eine für alle Generationen attraktive Uferpromenade zu gestalten und dabei die Erhaltung und den Schutz natürlicher Lebensräume zu verbessern. Beigeordneter Andreas Gründel hebt die überregionale Bedeutung einer grundsanierten Synagoge für die Vermittlung von Geschichte, Kunst und Kultur hervor. 

Von Insgesamt 11,5 Millionen Euro für des Stadtumbau 2015 in Hessen gingen 1,4 Mio in den Schwalm-Eder-Kreis. Der Zweckverband interkommunale Zusammenarbeit Schwalm-Eder-Mitte erhielt 513 000 €, der Zweckverband internationale Zusammenarbeit Schwalm-Eder-West erhielt 298 000 € für seine beantragten Vorhaben. 

Andreas Gründel

Mathias Wagner, Fraktionsvorsitzender und bildungspolitischer Sprecher der GRÜNEN im Landtag, hat sich heute beim Familienzentrum Melsungen über dessen Arbeit informiert. Gemeinsam mit den GRÜNEN Kreistagsmitgliedern Doris Schäfer und Andreas Gründel erfuhr Wagner mehr über die Angebote des vom Land geförderten Familienzentrums und der Stiftung kinder- und familienfreundliches Melsungen. „Hier werden ganz unterschiedliche Projekte für Kinder und Familien wie Lesepaten, Nachmittagsbetreuung und pädagogische Gesprächsabende für Eltern unterstützt. Es freut mich, dass ein Schwerpunkt auf Bildung und Chancengerechtigkeit gelegt wird. Denn gute Bildung ist grundlegend für die Zukunft unserer Kinder“, stellt Bildungspolitiker Wagner fest.   Mehr »

24.08.2015

Mehr Geld für die Träger der sozialen Hilfen im Schwalm-Eder-Kreis – hessisches Sozialbudget verdoppelt

Das Land Hessen stockt die Zuwendung aus dem Sozialbudget deutlich auf: dem Schwalm-Eder-Kreis stehen nach Mitteilung von MdL Marcus Bocklet und MdL Sigrid Erfurth – beide GRÜNE Landtagsfraktion - für die Kommunalisierung sozialer Hilfen im laufenden Jahr 465.760 € zur Verfügung. Gemessen an der Zuwendung im Jahr 2014 – 223.750 € - bedeutet dies eine Verdoppelung des bisherigen Ansatzes. „Damit können wir im Landkreis unseren sozialen Auftrag für die benachteiligten Menschen im Landkreis deutlich besser bewerkstelligen“ so Ulrike Otto, die sozialpolitische Sprecherin der GRÜNEN Kreistagsfraktion.

Gemäß der Antwort der GRÜNEN Kreistagsfraktion in der letzten Sitzung des Kreistages (18.05.2015) werden mit der Finanzierung des Landes, sowie des Landeswohlfahrtsverbandes und aus Kreismitteln jährlich Verträge mit 12 Träger geschlossen, die ihrerseits die soziale Hilfen im Landkreis gewährleisten. Diese Hilfen erstrecken sich über ein breites Spektrum: Behindertenhilfe, Frauenhaus, Jugend- und Drogenberatung, sowie Betreuungsverein und Selbsthilfegruppen. Ziele der sozialen Hilfen sind: die ambulante Versorgung vom Menschen mit Behinderungen, Schutz vor Gewalt, die Suchtprävention und die Suchthilfe, sowie das Gemein- und das Gesundheitswesen. „Soziale Projekte brauchen eine nachhaltige und verlässliche Finanzierung, dies ist mit dem vorliegenden  Sozialbudget gewährleistet“, so Hermann Häusling, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Kreistagsfraktion.

Grüne Schwalm-Eder diskutieren über Kommunalwahlprogramm, Foto: Jörg Warlich
Foto: Jörg Warlich
Foto: Jörg Warlich

Mit einer möglichst breiten Beteiligung möchten Bündnis 90 /Die Grünen Schwalm-Eder ihr Programm zur Kommunalwahl 2016 entwickeln und damit einen Grundstein für zukünftige GRÜNE Politik im Schwalm-Eder Kreis legen. Sie hatten daher zu einer offenen Programmdiskussion nach Wabern eingeladen. 

Gemeinsam wurden in lockerer Atmosphäre Anregungen und Ideen zu den Handlungsfeldern: Bildung und Betreuung, Landwirtschaft und Biologische Vielfalt, Energiewende, Mobilität und Nahversorgung, Regionalentwicklung und Tourismus vor Ort gesammelt. „Viel mehr als erwartet, kam dabei zusammen“, berichtet Bettina Hoffmann (Vorstandsprecherin) begeistert. „Auch die externe Moderation durch Martin Heyer, hat sich bewährt“. 

Die Ergebnisse werden nun zu einem Programmentwurf weiterentwickelt. Im zweiten Schritt wird dieser nach den Sommerferien von den Grünen MitgliederInnen im Internet mit einem speziellen Programm interaktiv, in Echtzeit diskutiert und weiter bearbeitet. Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern können weiterhin ergänzt werden und finden dabei Berücksichtigung.    Mehr »

05.02.2015

Schulsozialarbeit GRÜNE: Mittel des Landes stehen weiter voll zur Verfügung

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN weisen darauf hin, dass es nicht zu einem Abbau oder einer Kürzung bei der Sozialarbeit kommt, anders als die SPD und Vizelandrat Winfried Becker es behaupten. Die Skandalisierungsversuche der SPD entbehrten jeglicher Grundlage. „Wir fordern die SPD auf, sich an den Fakten zu orientieren. Ohne Grundlage die Menschen zu verunsichern, ist ganz schlechter Stil.“ betont Daniel May, Mitglied der GRÜNEN im kulturpolitischen Ausschuss.

„Den GRÜNEN ist bewusst, was für eine wichtige Arbeit die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter leisten und dass sie in vielen Schulen nicht mehr wegzudenken sind, unterstützt Bettina Hoffmann (Sprecherin des Grünen Kreisverbandes). „Wir haben uns vor Ort sehr dafür eingesetzt und sind froh, dass das Land auch in Zukunft zu seiner Verantwortung steht“.

May erläuterte, dass vor vielen Jahren das Land mit einigen wenigen Schulträgern Sondervereinbarungen zur Mitfinanzierung der Schulsozialarbeit geschlossen habe. Die Mittel hierfür wurden vorab aus der allgemeinen Unterrichtsversorgung entzogen. Dazu May: „Zwischenzeitlich haben sich wichtige Bedingungen jedoch geändert. Der hessische Rechnungshof hat die Mischfinanzierung der Schulsozialarbeit beanstandet, da hier das Land unzulässiger Weise die kommunale Jugendhilfe mitfinanziert. Daher musste eine neue rechtliche Grundlage geschaffen werden. Das hat das Land mit dem USF-Erlass gewährleistet.“

Gleichzeitig werde die Unterrichtsversorgung stetig verbessert, da keine Stellen aus der Unterrichtsversorgung gekürzt würden, obwohl die Anzahl der Schülerinnen und Schüler stetig rückläufig sei. Die sogenannte „demographische Rendite“ bleibe vollständig im System. „Es gibt einen Anspruch auf eine durchschnittliche Lehrerzuweisung von 105 Prozent. Daher ist es jetzt im Rahmen des USF-Erlasses für alle Schulen möglich, Mittel aus den 105 Prozent oder dem Sozialindex für Schulsozialarbeit zu verwenden. Die bisherigen Verträge werden in diese neue Regelung überführt. Das Kultusministerium verfolgt bei dieser Überführung das Ziel, nahtlose Übergänge – auch bei den eingesetzten Personen – zu ermöglichen und auch wir als Grüne Landtagsfraktion setzen uns dafür ein. Darüber hinaus können die Schulen im Rahmen des kleinen bzw. des großen Schulbudgets dieses zur Finanzierung von sozialpädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einsetzen.“

Dr. Bettina Hoffmann, ViSdP

04.02.2015

Nominierung der Kandidaten für die Landratswahl

Die Bürgerinnen und Bürger des Schwalm-Eder-Kreises haben es am 29. März in der Hand, ihren neuen Landrat zu wählen. SPD und CDU haben mit Winfried Becker und Mark Weinmeister zwei ebenbürtige

Kandidaten nominiert, die über Sachkompetenz, politische Erfahrung und gute Kenntnisse über unseren Kreis verfügen. „Die Wahl des Landrates ist richtungsweisend schon mit Blick auf die Kommunalwahl in 2016“, so Dr. Bettina Hoffmann (Vorstandssprecherin der Kreisgrünen). „Es geht um die Entscheidung, die bisherige Politik unter SPD-Führung fortzusetzen oder mit einem CDU-Kandidaten andere Wege zu gehen. Es wird spannend!“ meint Bettina Hoffmann.

Die GRÜNEN rufen die Bürgerinnen und Bürger auf, die verbleibende Zeit zu nutzen, sich mit den Kompetenzen und Biografien beider Bewerber zu befassen und sie kennen zu lernen. „Wir GRÜNE geben keine Wahlempfehlung für einen der Kandidaten, sondern setzen auf das Votum der Wähler,“ ergänzt Hermann Häusling (Fraktionsvorsitzender). „Wir konzentrieren uns ganz auf die anstehende Kommunalwahl 2016. Wir wollen eine Regierungsbeteiligung, um an einer ökologischen, sozialen und teilhabegerechten Entwicklung im Kreis mitzuwirken. Mit beiden Kandidaten ist eine konstruktive Zusammenarbeit zukünftig möglich.“

Dr. Bettina Hoffmann - Sprecherin des Vorstandes des GRÜNEN Kreisverbandes

Hermann Häusling - Sprecher des Vorstandes des GRÜNEN Kreisverbandes und Fraktionsvorsitzender

17.12.2014

Grünes Signal für den ländlichen Raum: Umfangreiche Förderung der LEADER Regionen im Schwalm-Eder-Kreis

Mit dem LEADER-Programm fördern die Europäischen Union und das Land Hessen 24 hessische Regionen, die sich in einem landesweiten Wettbewerb qualifiziert haben. Damit stehen ihnen Zuschüsse in Höhe von etwa 50 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel stehen für die gesamte Förderperiode 2014 bis 2020 bereit. In regionalen Entwicklungskonzepten wurden unter der Einbindung von Fachverbänden, interessierten Bürgerinnen und Bürgern Handlungsfelder bestimmt und Projekte beschrieben, denen zukünftig in der jeweiligen Region besondere Beachtung geschenkt werden soll. Im Mittelpunkt der Strategien, für die die Fördermittel eingesetzt werden sollen, stehen dabei insbesondere Projekte, die sich aus demografischen und strukturellen Veränderungen der ländlichen Räume ergeben.

„Hessen hat den höchstmöglichen Beitrag eigener Haushaltsmittel geleistet, damit der finanzielle Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) voll ausgeschöpft werden kann“, betonte die hessische Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) bei der Vorstellung der Ergebnisse am 12.12.2014.

„Wir sind sehr froh, dass unsere Regionen Cassler Bergland, Hessenspitze, Kellerwald – Edersee, Knüllgebiet, Mittleres Fuldatal und Schwalm Aue zu den anerkannten Regionen gehören. Das ist ein großes Stück vom Kuchen“, so Bettina Hoffmann, Sprecherin der Kreisgrünen. „ Das wird uns helfen, die wirtschaftliche, soziale aber auch die kulturelle Infrastruktur aufrecht zu erhalten und neue Entwicklungschancen zu nutzen.“

 

Dr. Bettina Hoffmann, ViSdP

Silvia Scheffler- Flüchtlingsberatung des Diakonischen Werkes Homberg

Die GRÜNEN-Kreistagsfraktion hat sich mit der Situation der Flüchtlinge im Landkreis befasst und hierzu Frau Silvia Scheffler von der Flüchtlingsberatung des Diakonischen Werkes Homberg eingeladen. Derzeit sind es etwa 900 Personen, die von dem Erstaufnahmelager in Gießen in den Schwalm-Eder-Kreis zugewiesen wurden und in Gemeinschaftsunterkünften und in Wohnungen aufgeteilt sind. Derzeit kommen etwa 15 Personen pro Woche neu hinzu, die schnellstens zu versorgen und zu integrieren sind. Die Tendenz in naher Zukunft ist steigend.

Es ist eine gewaltige Aufgabe der Flüchtlinge, nach einer anstrengenden Flucht in einer neuen Heimat das Leben neu zu gestalten. Neben dem Bestreben, eine passable Wohnung zu bekommen, steht das Erlernen der deutschen Sprache und Aufnahme von Arbeit zu den wichtigsten Zielen, um sich neu zu orientieren und sich in der unbekannten Gesellschaft zu integrieren. Die Beratungsstelle des Diakonischen Werkes hilft den Menschen bei den Behördengängen, zur ärztlichen Versorgung oder knüpft Kontakte zum Kirchenvorstand, Ortsbeirat oder anderen gesellschaftlichen Gruppen.   Mehr »

Holger Braun, Mathias Wagner, Uwe Brede, Marcel Breidenstein

„Die Staatsdomäne Niederbeisheim ist einer von vielen Bauernhöfen in Hessen, auf denen die Zukunft der Landwirtschaft vorangetrieben wird“, sagte Mathias Wagner, Vorsitzender der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, am Donnerstag bei einem Besuch des Bioland-Hofes. „Wir müssen Wege finden zu einer Lebensmittelproduktion, die im Einklang mit dem Mensch und seiner Umwelt steht. Dabei geht es nicht um Bauernhof-Romantik, sondern um die Bedürfnisse der Verbraucherinnen und Verbraucher, aber auch um das Tierwohl, um den Landschafts- und den Umweltschutz.“   Mehr »

Lärm erreicht die meisten Menschen überall und zu jeder Zeit. Das größte Sorgenkind des Lärmschutzes ist der Verkehrslärm: Der Verkehr nimmt zu, auch an Wochenenden, der Gütertransport wächst an, neue Straßen werden gebaut und es wird schneller und aggressiver gefahren. Das Netz der Straßen, Schienen- und Luftwege überzieht Siedlungen und Landschaften. „Da Lärm verkehrsmittelübergreifend die Menschen in Hessen zunehmend belastet, werden wir einen Schwerpunkt in der Lärmvermeidung und -reduzierung setzen. Es müssen verbindliche Schritte definiert werden, mit denen die Lärmbelastung Betroffener auf ein gesundheitlich erträgliches Maß gesenkt wird“, so die Kasseler Landtagsabgeordnete, Karin Müller.   Mehr »

03.04.2014

GRÜNER Kreisverband Schwalm-Eder wählt neuen Vorstand

Auf der vergangenen Kreismitgliederversammlung am 21.03.2014 haben die GRÜNEN im Schwalm-Eder Kreis einen neuen Vorstand gewählt. Als Kreisvorstandssprecherin wurde Dr. Bettina Hoffmann aus Niedenstein bestätigt, als Kreisvorstandsprecher wurde Hermann Häusling aus Bad Zwesten  wieder gewählt. Als Beisitzerin wählten die Mitglieder Elke Emilius aus Fritzlar neu in den Vorstand. Vertreter der GRÜNEN Jugend im Kreisvorstand wird weiterhin Marcel Breidenstein aus Gudensberg sein. Als wichtige Aufgaben sieht der neu gewählte Vorstand den kommenden Europawahlkampf, die Umsetzung der Beschlüsse der Schwarz/Grünen- Regierung auf kommunaler Ebene und die Vorbereitung der nächsten Kommunalwahl.

Für bäuerliche Landwirtschaft - gegen Agrarfabriken GRÜNE Schwalm-Eder rufen zur Teilnahme an der Demonstration auf!

Keine Massentierhaltung im Schwalm-Eder Kreis

Im Gudensberger Geflügelschlachthof werden ca. 90.000 (!) Tiere täglich geschlachtet. Dies reicht offensichtlich noch nicht aus, denn eine Erweiterung des Betriebes ist geplant, so dass künftig bis zu 180.000 Tiere täglich geschlachtet werden könnten.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN befürchtet, dass dadurch weitere Intensivmastanlagen im Schwalm-Eder-Kreis entstehen könnten. Eine Verdoppelung der Schlachtkapazitäten zieht womöglich eine Verdoppelung der Mastplätz nach!

Die Grünen Schwalm-Eder begrüßen die Gründung der Bürgerinitiative im Chattengau gegen Massentierhaltung und deren geplante Demonstration am 22. Februar 2014 in Gudensberg und rufen zur Unterstützung auf.

Samstag, d. 22. Februar 2014

Beginn: ab 10:30 Uhr

Start des Demonstrationszuges: 11:00 Uhr

Treffpunkt:

Dr. Georg-August-Zinn-Schule - Schwimmbadweg 30 - Gudensberg

„Mit der Demonstration soll ein wirkungsvolles Zeichen gegen die Zunahme der Massentierhaltung gesetzt werden“, so Bettina Hoffmann (Vorstandssprecherin).

Bereits seit Jahren fordern BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eine Änderung des Planungsrechts ein, um der kommunalen Ebene eine Entscheidungskompetenz zu geben. Vor dem Hintergrund der Zunahme der Massentierhaltung im Schwalm-Eder-Kreis mit weit reichenden Folgen für die Region sollten die Erweiterungsplänen der Schlachtfabrik in Gudensberg auf allen Ebenen gestoppt werden.

Jörg Warlich (Kreistagsabgeordneter, GRÜNE) wörtlich:  "Wenn auch Sie gegen die Erweiterung der Schlachtfabrik und die  Massentierhaltung sind, dann geben Sie Ihrer Meinung eine Stimme! Bringen Sie Trillerpfeifen, Trommeln, Transparente o. ä. Hilfsmittel zur Demonstration mit, um die Verantwortlichen wach zu rütteln.“

Dr. Bettina Hoffmann

ViSdP

GRÜNE Schwalm-Eder demonstrierten: Für bäuerliche Landwirtschaft - gegen Agrarfabriken

GRÜNE: Keine Massentierhaltung im Schwalm-Eder Kreis
Grüne: Für eine bäuerliche Landwirtschaft

Am vergangenen Samstag unterstützten viele Grüne aus dem Schwalm-Eder Kreis die neugegründete BI Chattengau. Gemeinsam mit zahlreichen anderen Gegnern der Massentierhaltung demonstrierten sie gegen Agrarfabriken und für eine bäuerliche Landwirtschaft.

Beim Mitgliederentscheid bestimmen erstmals alle über 60.000 Mitglieder der Grünen , welche Projekte sie in einer Regierungsbeteiligung als Erstes anpacken wollen.

„Mit neun Kreuzen die Prioritäten unserer Partei bestimmen: Das ist unsere Vorstellung von Basisdemokratie“ so Bettina Hoffmann Vorstandssprecherin der Grünen Schwalm-Eder. „Beim Mitgliederentscheid stimmen unsere Mitglieder über neun Schlüsselprojekte ab, die in einer Regierung als Erstes angepackt werden.“

320 Kreisverbände veranstalten an diesem Wochenende Diskussionsrunden zum Mitgliederentscheid und entscheiden über die besten aus einem Angebot von 58 Schlüsselprojekten. Auch der Kreisverband Schwalm-Eder nahm am 9.6.2013 teil. Bei einem gemeinsamen Frühstück wurden viele Argumente ausgetauscht.

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Bürgerprotest in Niedenstein-Metze (Foto: Jörg Warlich)

Eine Änderung des Baurechts muss Gemeinden endlich Mitsprache beim Bau von Mastställen sichern und damit den Bauboom von Tierfabriken stoppen, so der GRÜNEN-Kreistagsabgeordnete Jörg Warlich. Eine Welle von Anträgen für neue Großmastanlagen schwappt über das Land. Bundesweit sind 900 Mastställe für 36 Millionen Masthühner sowie viele weitere Großanlagen für Mastputen und Legehennen geplant, beantragt und bereits im Bau.

Im Februar 2012 stellte die Kreistagsfraktion der GRÜNEN einen Antrag, um eine Gesetzesänderung einzufordern. Bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt erfolgte keine Beratung im zuständigen Ausschuss. Eine vorgesehene Beratung wurde durch die Mehrheitsfraktionen zurückgezogen, weil sich SPD und FWG auf eine einheitliche Vorgehensweise nicht einigen konnten.

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Anlässlich des diesjährigen Equal Pay Days am 21. März, dem Aktionstag gegen Entgeltungleichheit zwischen Frauen und Männern, fordern der Kreisverband Schwalm-Eder  der GRÜNEN die Aufwertung der als „frauentypisch“ geltenden Berufe.

Unser Ziel ist die eigenständige Existenzsicherung von Frauen in allen Lebensphasen. Dazu gehören gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit und Wertschätzung von Familien- und Berufsarbeit.

Schwerpunkt der Aktionen seien 2013 die Pflege- und Gesundheitsberufe, bei denen der Lohnunterschied besonders deutlich werde. Schon jetzt zeichne sich aufgrund des demografischen Wandels ein Personalmangel in der Pflege ab. „Der  Koalition aus CDU und FDP in Hessen und im Bund fehlen überzeugende Konzepte für die Zukunft der Pflege und zur Aufwertung dieser Berufe. Ziel moderner GRÜNER Politik ist, das Lohnniveau in den pflegenden Berufen deutlich zu steigern und diese zu gleichen Teilen für Frauen und Männer attraktiv zu gestalten, damit wir langfristig eine qualitativ hochwertige, gesundheitliche Versorgung für alle BürgerInnen sicherstellen können.

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1. Gemeinsamkeiten zum Thema Trinkwasser als öffentliches Gemeingut
2. Kontroverse Diskussion um das Ernährungsangebot in den Schulmensen
3. Schulentwicklungsplan für die nächsten 5 Jahre
4. Kritik an Kinderfördergesetz des Landes Hessen
5. Haushaltseinbringung 2013



1. Gemeinsamkeiten zum Thema Trinkwasser als öffentliches Gemeingut

Die Oppositionsfraktionen, sowie die Regierungsfraktionen haben gleich drei Anträge eingebracht, die den Entwurf der EU-Konzessionsrichtlinie ablehnt, nach der unter bestimmten Rahmenbedingungen eine Ausschreibung der Trinkwasserversorgung vorgesehen ist. Hier besteht die Gefahr, dass mit der Öffnung des Wassermarktes große Firmen als günstigste Anbieter zum Zuge kommen und somit in die kommunale Daseinsvorsorge eindringen. Eine Privatisierung der Wasserversorgung kann dramatische Preissteigerungen und zudem Leistungseinbußen zur Folge haben. Wasser ist keine besondere Handelsware, sondern ein ererbtes Gut, das geschützt, verteidigt, und entsprechend behandelt werden muss so steht es im ersten Paragrafen der Wasserrahmenrichtlinie.

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Melanie Höse, Vorsitzende des Bezirksjugendausschusses Kassel, Cem Özdemir, Bundesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen, Martin Häusling, Mitglied des Europaparlamentes für Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Bettina Hoffmann, Vorstandssprecherin Kreisverband Schwalm-Eder, Dr. Gerold Kreuter, Industrie- und Handelskammer Kassel-Marburg, Leiter Umwelt und Energie, Uwe Kemper, Vorsitzender der Geschäftsführung Arbeitsagentur Korbach

Der demographische Wandel im ländlichen Raum des Schwalm-Eder-Kreises bringt gravierende Auswirkungen auf die Wirtschaftsstruktur und die Perspektiven von Kleinbetrieben, Handwerkern, Freiberuflern und Dienstleistern mit sich. Die Grünen Schwalm-Eder stellen sich den Herausforderungen und suchen im Rahmen der neuen Veranstaltungsreihe "Grüner Talk im Hof" nach Lösungen. In lockeren Talk-Runden werden brennende Themen für die Zukunft des Ländlichen Raumes mit Akteuren und Experten diskutiert. Diesmal hieß es "Kleinbetriebe, Freiberufler, Handwerker und Dienstleister auf dem Land –  aufgeben oder GRÜN durchstarten?". "Das große Interesse der Besucherinnen und Besucher zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, um mit unterschiedlichen Menschen ins Gespräch zu kommen," so Dr. Bettina Hoffmann als Initiatorin. Die hochkarätig besetzte Talkrunde wurde von der freien Journalistin Maike Brathge moderiert.

Cem Özdemir, Bundesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen, erläuterte eindrücklich wie wichtig die Standortfaktoren Breitbandversorgung, Öffentlicher Nahverkehr, Bildungsinfrastruktur, Nahversorgungs- und Freizeitangebote gerade für ländliche Gebiete sind. Sie entscheiden über die Attraktivität einer Region für ansässige Betriebe, potenzielle Investoren, Existenzgründer und Fachkräfte. "Wir brauchen gute Infrastruktur in der Fläche und nicht nur wenige Großprojekte wie Stuttgart 21, die auf Jahre die finanziellen Mittel binden. Würde die Bahn auf das Prestigeprojekt verzichten, könnten alle Bahnhöfe in Deutschland vernünftig ausgestattet und barrierefrei für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer werden," zeigte der Baden-Württemberger auf.

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Spätestens seit Wiesenhof Sponsor von Werder Bremen werden wollte und die Fans sich darüber empört haben, weiß jeder, dass die Massentierhaltung von Geflügel im Emsland, in Cloppenburg und Vechta zu Hause ist. Auch im aktuellen Skandal um falsch deklarierte Eier steht die Region wieder im Fokus.

Still und leise ist die Welle aber mittlerweile auch hier in Hessen angekommen. In den letzten Jahren sind über eine Million neue Mastplätze entstanden. 40.000 Hähnchen pro Stall oder sogar 79.000 sind keine Seltenheit mehr. Alle sechs bis acht Wochen wird die Belegschaft ausgetauscht. Das macht locker pro Stall 500.000 Tiere im Jahr. Alles subventioniert mit Fördermitteln.

Es ist vielleicht bei uns noch nicht so dramatisch wie in Niedersachsen oder anderswo,  aber der Trend zu einer Industrialisierung der Tierhaltung ist auch in Nordhessen da. Das hat negative Folgen für unsere Gesundheit, Umwelt und für den Natur- und Tierschutz. Über 90 Prozent der VerbraucherInnen wollen sie nicht. Jeder neue Skandal verunsichert die Menschen mehr.

"Es geht uns nicht darum den Bäuerinnen und Bauern die Verantwortung dafür zu geben. Nein, sie sind genauso Teil dieses Systems wie wir VerbraucherInnen", erläutert Hermann Häusling (Vorstandssprecher).

Die Grünen Schwalm-Eder plädieren für eine neue Haltung. Das dokumentieren sie mit der Informationsveranstaltung ihrer Bundestagsfraktion in Wabern:

"FÜR EINE NEUE HALTUNG - ARTGERECHT STATT MASSENHAFT".

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Martin Häusling, MdEP, Prof. Dr. Uwe Rösler, Freie Uni Berlin, Dr. Bettina Hoffmann, Vorstandssprecherin, Michael Rothkegel, BUND, Nicole Maisch, MdB, Friedrich Ostendorff, MdB
Das Thema Massentierhaltung interessierte viele Bürger
Im Podium Peter Voss-Fels, Hessischer Bauernverband e.V., Martin Häusling
Dr. Bettina Hoffmann begrüßte die Referenten und Gäste
Es gab viele Fragen aus dem Publikum.
Nicole Maisch führte durch die Diskussion.

Die GRÜNEN Kreistagsfraktion unterstützt die Kritik der Liga der freien Wohlfahrtspflege am geplanten Hessischen Kinderförderungsgesetz (KiföG). Aus Sicht der GRÜNEN gibt dieses Gesetz keine Antworten auf die Herausforderungen an eine für Kinder und Eltern verlässliche und gute Kinderbetreuungspolitik. Weder wird die Zukunftsaufgabe der Sicherstellung der Grundschulkinderbetreuung noch die Inklusion von behinderten Kindern in Kindertagesstätten angemessen geregelt.

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Zur kommenden Sitzung des Kreistages hat die GRÜNEN-Fraktion einen Antrag gestellt, dass an einem Tag in der Woche in allen Mensen der Schulen im Landkreis ausschließlich Gerichte ohne Fleisch angeboten werden.

Der Kreistagsabgeordnete Marcel Breidenstein sagt zu dem Antrag: „Massentierhaltung gehören zu einem der größten Produzenten von klimaschädlichen Gasen, wir haben dadurch in unserem Landkreis auch die Möglichkeit Aufmerksamkeit auf die Klimaschädlichkeit von massenhaften Fleischkonsum zu lenken“. Dazu soll der Kreisausschuss beauftragt werden, zukünftig bei der Vergabe des Mensabetriebes an Dritte darauf zu bestehen, dass es einen solchen Tag gibt.

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Die Landesbehörde Hessen Mobil informiert in diesen Tagen die Bürgerinnen und Bürger über den geplanten Baubeginn des Tunnels in Frankenhain als Teil des Autobahnbaus der A 49. Dazu erklärt der Kreisvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, die Landesregierung schaffe damit  absichtlich Fakten, die nicht mehr zurückzuholen seien. „Die  A 49 reiht sich nahtlos in die Fehlplanungen von Großprojekten ein, deren Finanzierung aus dem Ruder läuft und deren  Sinnhaftigkeit sich nicht mehr darstellen lässt", so Bettina Hoffmann als Sprecherin der Grünen. "In Zeiten in denen Bürgerinnen an allen Ecken Einsparungen hin nehmen müssen, soll hier als Erbe von Posch um jeden Preis eine unsinnige Autobahn vollendet werden. Der Bau begräbt nicht nur Unsummen von Geld, er besiegelt auch das Schicksal von Natur und Landschaft, verbraucht riesige landwirtschaftliche Flächen und belastet die Region mit Verkehr, der das Ende des Tunnels nicht findet".

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Bündnis 90 /Die Grünen rufen Landrat und Kreisausschuss dazu auf, in der Regionalversammlung Nordhessen darauf hin zu wirken, dass die Kriterien für die Ausweisung von Windkraftanlagen so zu bemessen sind, dass auch im Schwalm-Eder-Kreis ein Flächenanteil von 2 % sicher erreicht werden kann. Denn den wesentlichen Beitrag für eine Stromversorgung zu 100 % aus erneuerbaren Energien kann in Hessen nur die Windenergie im Binnenland leisten. Mit der Einigung auf dem hessischen Energiegipfel, 2 % der Landesfläche für Windkraft zu reservieren, wollte man diesem Ziel einen großen Schritt näher kommen.

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1. Biologische Vielfalt und guter ökologischer Zustand

2. Energieversorgung als Teil kommunaler Daseinsvorsorge

3. Frühkindliche Bildung statt Betreuungsgeld

 

1. Biologische Vielfalt und guter ökologischer Zustand

Der Landkreis soll die Deklaration „Biologische Vielfalt in Kommunen“ unterzeichnen und dem Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ beitreten, so das Antragsbegehren der GRÜNEN-Fraktion, das nach engagierten Diskussion eine Mehrheit für die Bearbeitung im Fachausschuss fand. Die Deutsche Umwelthilfe und das Bundesamt für Naturschutz haben ein Dialogforum zum Thema kommunale Biodiversität initiiert. Bisher gehören 30 Kommunen und Landkreise, sowie kommunale Verbandsträger dem Bündnis an, in dem Erfahrungen ausgetauscht und Strategien für den Erhalt der biologischen Vielfalt erarbeitet werden. Als ländlicher Flächenkreis mit dem Naturpark Kellerwald-Edersee haben wir eine Menge zu bieten, können aber auch noch viel lernen von den anderen Kommunen des Bündnisses.

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„Raus aus dem Landtag, hin zu den Bürgerinnen und Bürgern“ lautet das Motto, unter dem die GRÜNEN Landtagsfraktion  im Rahmen ihre „Konzepte für Hessen – Tour 2012“ auf Einladung der Schwalm-Eder-GRÜNEN mit einem knallgrünen, erdgasbetriebenen  Auto nach Melsungen gekommen sind. An ihrem Info-Stand suchten die Landtagsabgeordneten Sigrid Erfurth  (Finanzen und Europa), Karin Müller (Verkehr und Straßenbau) und Daniel May (Wissenschaft und Hochschule) den Kontakt mit der Bevölkerung und stellten ihre Konzepte GRÜNER Landespolitik zur Diskussion. Die Landtagsabgeordneten wurden dabei vom Kreisverband und von der Fraktion unterstützt. Somit konnten auch regionale Themen in die Landespolitik mit eingebracht werden.

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Benjamin Weiß, GRÜNE Jugend, Gert Richter, Holger Braun, Sigrid Erfurth, Landtagsabgeordnete, Andreas Gründel, Kreistagsabgeordneter, Daniel May, Karin Müller, Landtagsabgeordnete, Marcel Breidenstein, GRÜNE Jugend
Am GRÜNEN Stand
Im Gespräch mit den Abgeordneten
Besuch im Kloster Haydau

Die deutsche Tochter des international tätigen Energiekonzerns BNK Petroleum Inc. - die BNK Deutschland GmbH - möchte in Hessen mit der so genannten Fracking- Methode nach Erdgas suchen. Das betroffene Gebiet, das unter dem Namen "Adler-South" firmiert, umfasst  5.000 km². Beim zuständigen Bergamt des Regierungspräsidiums in Darmstadt wurde ein Antrag auf Erlaubnis zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen gestellt. Dies trifft zunehmend auf Widerstand in den Kommunen und bei den BürgerInnen. Die breite Auflehnung in Nordhessen hat selbst die Erdgasunternehmen überrascht. 

Bei einer Informationsveranstaltung, die BUND und Bündnis 90/Die Grünen Schwalm-Eder gemeinsam organisiert hatten, trafen sich am 20.9.2012  ca. 60 Interessierte in Fritzlar. Bei der Begrüßung durch Dr. Bettina Hoffmann (Bündnis90/Die Grünen) und Jörg Klingenberg (BUND) wurde deutlich, dass die Region von der heran rollenden Gefahr überrascht wurde und ein großer Informationsbedarf besteht.

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Kein Fracking in Nordhessen!
Informierten über Fracking: Dr. Bettina Hoffmann, Nicole Maisch, Thomas Ackermann, Dr. Braun, Geologe, Jörg Klingenberg,

Interessierte BürgerInnen aus dem Schwalm-Eder-Kreis konnten sich auf der zweitägigen Bildungsreise im September nach Straßburg Einblicke in die Parlamentsarbeit der Europäischen Union aus erster Hand verschaffen. Am Vormittag Kommissionpräsident Barroso sprach im Europäischen Parlament über die kritische Lage der EU, am Nachmittag Europaabgeordnete sprach Martin Häusling mit der Besuchergruppe aus dem nordhessischen Landkreis.  Es konnte Verständnis geweckt werden in die Arbeitsweise der Parlamentarier an den zwei Standorten in Brüssel und in Straßburg. Ebenso konnte dargelegt werden, welche historischen Gründe für Wahl dieser beiden Standorte geführt haben. Ein Teil der Arbeiten, wie etwa die Beratungen in den Fachausschüssen finden in Brüssel statt, während die Schlussabstimmungen in den Sitzungen in Straßburg stattfinden. Der Parlamentsbetrieb zieht dann mit allen Akten von einem zum anderen Sitzungsort.

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BürgerInnen zu Besuch im Europaparlament in Straßbourg
Europaparlament in Straßbourg
Martin Häusling, Grüner Europaparlamentarier
Europaparlament in Straßbourg

Die Tour folgte den fließenden Übergängen von den bewaldeten Bergen des Habichtswaldes in die weite und offene Kuppenlandschaft mit ihren herausragenden Basaltkegeln. Hier verehrten die Chatten an geheimnisvollen Stätten ihre Götter. Sie glaubten an gute und böse Geister. Elfen und Kobolde in Wald und Feld sowie Nixen im Wasser wirkten nach ihrer Vorstellung im Naturgeschehen und im eigenen Leben mit. Der weite Blick über das ehemalige Land der Chatten faszinierte die Teilnehmer  auf dem Weg. An den Flanken der Langen Berge unterbrechen Hutungen die Wälder. Um den Sengelsberg herum sind Hutebäume schützende Wegbegleiter.

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Die Teilnehmer der GRÜNEN Wanderung: "Wir kommen wieder!"
GRÜNE Wandergruppe auf der Treppe des Niedensteiner Rathauses
Hessenturm
Blick auf den Hessenturm
Auf den Spuren der Chatten
 
Grüne Kreistagsfraktion zu Gast bei Solar Kirchner
Solar Projekt in Uganda
Solarparkplatz

Die Kreistagsfraktion hat sich kundig gemacht, mit welchem Potenzial sich die Kommunen bei der Energiewende mittels Photovoltaikanlagen beteiligen können. Der Besuch führte zur  Fa. Kirchner Solar-Group in Alheim Heinebach, einem Pionier der Solarbranche, die mehr als 6500 Solarparks und PV-Dachanlagen erstellt haben und im Jahr 2010 mit dem Deutschen Solarpreis ausgezeichnet worden sind.

Das Land Hessen will bis zum Jahr 2050 den Energieverbrauch bei Strom und Wärme zu 100 % aus Erneuerbaren Energien decken – nach den Vorstellungen der GRÜNEN soll es sehr viel schneller gehen. Kommunen können bisher ihren Eigenbedarf an Strom selbst erzeugen und nutzen – etwas für den Betrieb einer Abwasserreinigungsanlage. Neu ist nun, dass die Kommunen diesen selbst erzeugten Strom auch „verkaufen“ können. Gemeinsam mit privaten Unternehmen, genossenschaftlichen Zusammenschlüssen von Bürgerinnen und Bürgern können Kommunen im Bereich der Erzeugung, Speicherung und Einspeisung Erneuerbarer Energien tätig werden.

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Ein guter ökologischer Zustand für die Bäche, Flüsse und Seen soll nach der europäischen Wasserrahmenrichtlinie im ersten Berichtszeitraum bis zum Jahr 2015 erreicht werden. Für das Grundwasser gilt bis dahin einen guten chemischen und mengenmäßig ausreichenden Zustand zu erreichen. Dies gilt für die Mitgliedstaaten der EU, für die Bundesländer und für unseren Schwalm-Eder-Kreis. Seitens des Landes Hessen ist der Gütezustand der oberirdischen Gewässer und des Grundwassers ausführlich in einem Bewirtschaftungsplan beschrieben und die notwendigen Maßnahmen zur Behebung der Gütedefizite für die Zielerreichung des vorgenannten Umweltzieles klar beschrieben. Die Kommunen sind in der Regel die Gewässerunterhaltungspflichtigen und somit prioritär in der Pflicht, die Behebung der bestehenden Gütedefizite mit finanzieller Hilfe des Landes zu veranlassen.

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Deklaration "Biologische Vielfalt in Kommunen" - Grüne Schwalm-Eder fordern klares Bekenntnis vom Kreis

Eine intakte Natur und Landschaft ist unsere Lebensgrundlage. Wir sind auf ihre Nutzung angewiesen. Sie ist die Wurzel regionaler Identität. Sie ist das Grundkapital von Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Tourismus. Sie ist das Fundament für Verkehr, Gewerbe und Wohnen. Sie liefert uns die Ressourcen, die wir zum Leben und Arbeiten benötigen. Sie liefert Leistungen, die technisch kaum oder nur mit sehr hohen Kosten zu meistern wären: Selbstreinigungskräfte der Böden und Gewässer, natürliche Bodenfruchtbarkeit, Wasserspeicher und Luftfilter der Wälder ...

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Besuch von Tarek Al-Wazir und Mitgliedern der Kreistagsfraktion im Familienhaus Neuenbrunslar in Felsberg

„Gemeinsames Leben und gemeinsames Lernen“ ist das Motto der Grundschule am Kirschberg in Felsberg-Neuenbrunslar, sowie der Kindergärten in Neuenbrunslar und Böddiger. Alle Bildungsorte sind miteinander verzahnt und werden von einem Verein Familienhaus Neuenbrunslar e. V. gemeinsam mit der Stadt Felsberg, der Grundschule und den örtlichen Vereinen koordiniert. Die Auszeichnung des Landes Hessen und der Karl Kübel-Stiftung als „Lernort der Zukunft Hessen 2012“ veranlasste den Fraktionsvorsitzenden der GRÜNEN-Landtagsfraktion, Tarek Al Wazir, die Grundschule am Kirschberg in seine Sommerreise mit einzubeziehen und vor Ort sich über modellhafte Bildungskonzept zu informieren.begeistert und wünschten sich ein solches Bildungsangeboten an möglichst vielen Orten in Hessen. 

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Auf unseren Straßen sind nicht nur landwirtschaftliche Produkte, Futtermittel und Tiere unterwegs, sondern zunehmend auch Mist und Gülle. Nicht etwa als Abfall oder Reststoff, wie man meinen könnte, sondern im großen Stil als Wirtschaftsdünger. Bedingt durch die Massenhaltung von Tieren in Ställen - 40.000 Hähnchen oder 8.000 Schweine pro Stall sind keine Seltenheit - fallen große Mengen Mist und Gülle an. So hat man sich schon damit abgefunden, dass kreisweit oder sogar von Bundesland zu Bundesland Gülle gefahren wird und es nach Aufbringung auf die Äcker wochenlang stinkt. Es ist bekannt, dass in Gegenden mit viel Tierhaltung ein Nährstoffüberschuss besteht und die Grenzen des Erträglichen für Trinkwasser und Boden längst überschritten sind. Auch zu diesem Thema läuft derzeit eine Anfrage von den Grünen.

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Kodula Schulz-Asche zu Gast in der Töpferei Burberg
Dr. Bettina Hoffmann, Vorstandssprecherin Grüne SEK, Gabriele Kopp, Vorsitzende des Landesverbandes der Hessischen Hebammen, Kordula Schulz-Asche, Landes- und stellvertretende Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hessen, Margitta Braun und Ulrike Otto, Kreistagsfraktion, Antonette Bongartz, Hebamme, Claudia Willmann und Liane Theune, Hebammen in der Praxis Spectrum

Soziale Einrichtungen standen in diesem Jahr im Mittelpunkt der alljährlich stattfindenden Sommertour der Landes- und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hessen, Kordula Schulz-Asche. Die Kreisvorsitzende Bettina Hoffmann hatte sie eingeladen. Begleitet von Mitgliedern der Kreistagsfraktion, des Vorstandes und der örtlichen Grünen, führte sie durch den Schwalm-Eder-Kreis. "Es gibt viele engagierte Frauen und Männer im Kreis, die vielfältige Angebote im sozialen Bereich tragen. Sie sollten mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung bekommen. Und es gibt viele Möglichkeiten der Beratung und Unterstützung, die bekannter gemacht werden sollten. Das war Anlass für unsere Besuche und wir wurden sehr herzlich aufgenommen", so Bettina Hoffmann.

 

Die Sommertour startete mit einem Besuch des „Farbenhaus“ der Behindertenhilfe Hephata

Diakonie in Treysa. Das „Farbenhaus“ ist Zentrum eines sehr erfolgreichen Inklusionsprogramms, das sich an behinderte und nichtbehinderte Menschen richtet, um gemeinsam Kunst zu gestalten. Es bietet daher nicht nur ein therapeutisches, sondern auch ein künstlerisches Konzept.

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Mirjam Deppe (Mitarbeiterin Klose), Margitta Braun (Kreistagsfraktion), Kai Klose (Landtagsabgeordneter), Bettina Hoffmann (Kreisvorstandssprecherin), Marcel Breidenstein (Grüne Jugend), Markus Schott (Geschäftsinhaber myVale), Karsten Weber (Geschäftsführer myVale)

Kai Klose, Landtagsabgeordneter und Wirtschaftspolitiker der Grünen, besuchte auf seiner Sommertour durch Hessen auch den Schwalm-Eder-Kreis. Gemeinsam mit Vertretern der Kreistagsfraktion und des Kreisvorstandes der Grünen machte er Station in Homberg bei dem Startup Unternehmen myVale. Geschäftsleiter Markus  Schott  nahm sich die Zeit für eine ausführliche Betriebsführung und erläuterte mit seinem Team von hochqualifizierten orthopädischen Schuhmachern die Herstellung der individuell gefertigten Flip-Flops und Sandalen. Vale ist die erste Sandale nach Maß. Sie wurde 2011 mit dem  reddot design award ausgezeichnet. Angefangen von der Materialauswahl hochwertiger Leder über Herstellung von Abdrücken, Formen, Zuschnitt bis hin zu Organisation des Bestellwesens im Internet und Versand wurden alle Schritte vorgeführt. Kai Klose zeigte sich beeindruckt von der Sorgfalt und Professionalität der Arbeiten. „Der  Preis dieser besonderen Produkte ist mehr als gerechtfertigt“, so Klose, der zufällig über eine Anzeige auf die Firma aufmerksam wurde und überrascht war, dass diese auf dem Land angesiedelt ist. Eine Footprintbox zum Maßnehmen und grüne Zehensocken nahm er gleich mit für seinen ersten Einkauf.

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Die deutsche Tochter des international tätigen Energiekonzerns BNK Petroleum Inc. - die BNK Deutschland GmbH - möchte in Hessen mit der so genannten Fracking-Methode nach Erdgas suchen. Deshalb wurde beim zuständigen Bergamt beim Regierungspräsidium in Darmstadt ein Antrag auf Erlaubnis zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen gestellt. Das betroffene Gebiet, das unter dem Namen Adler South firmiert, umfasst neben dem Landkreis Waldeck-Frankenberg auch Teile der Kreise Marburg-Biedenkopf, Schwalm-Eder, Kassel-Land, Werra-Meißner und Hersfeld-Rotenburg sowie die Stadt Kassel. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Nordhessen wollen, das eine unkonventionelle Erdgasförderung, die wassergefährdend, umweltschädlich und gesundheitsgefährdend ist,unterbunden wird. Stattdessen ist konsequent auf den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu setzen.

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BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN begrüßen das Angebot der E.ON AG, ihre Anteile an der E.ON Mitte AG an die Kommunen zu verkaufen. "Wir sehen durch die größere Beteiligung von Städten und Gemeinden auch beim Netzbetrieb für Strom und Gas die Chance, die Energiewende erfolgreich voranzubringen", betont Bettina Hoffmann als Sprecherin der Grünen Schwalm-Eder.

"Es ist allerdings zu prüfen wie das Projekt bei der derzeitigen Haushaltslage der Kommunen zu stemmen ist", so Hermann Häusling, Fraktionsvorsitzender der Kreistagsfraktion.

Die Schwalm-Eder-GRÜNEN fordern ein tragfähiges Konzept, das auch die Belange der Beschäftigten angemessen berücksichtigt. Deshalb wird an die hessische Landesregierung appelliert. Sie soll die Kommunen unterstützen und keine rechtlichen Hürden aufbauen.

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Zahlreiche KommunalpolitikerInnen von Bündnis 90/Die Grünen nutzten den 1. Nordhessischen Energietag in Helsa am 19.5.2012 zur Information und zum Austausch über Projekte und Maßnahmen zur Energiewende in den nordhessischen Landkreisen. Rege Diskussionen zu den Themen Stromerzeugung und -versorgung, Netzausbau, Konzessionsverträge, kommunaler Netzbetrieb und Bürgerbeteiligungsmodelle wie Genossenschaften belegen das große Interesse der kommunalpolitisch Aktiven.  Vor Ort stehen kurzfristig wichtige Entscheidungen an.

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In der jüngsten Sitzung des Haupt-und Finanzausschusses wurde bei der Beratung des Haushaltsentwurfs 2012 deutlich, dass der Kreisausschuss mit der Umsetzung der Ergebnisse einer Organisationsuntersuchung beabsichtig, die Aufgaben der Veterinärverwaltung zum Gesundheitsamt und zur Landwirtschaftsverwaltung zu verlagern. Diese Antwort erhielt GRÜNEN Kreistagsabgeordneter Jörg Warlich und Mitglied des Haupt- und Finanzausschusses von Landrat Neupärtl auf seine Frage nach der Zukunft des Veterinäramtes. Nach dem Stellenplan, der im Haushalt 2012 enthalten ist, soll im Teilhaushaltsplan 39 – Veterinärwesen und Verbraucherschutz -2 von 4 Stellen künftig wegfallen.

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Als ersten Schritt hat die GRÜNEN-Fraktion Frau Susanne Nau aus Schwalmstadt als sachkundige Bürgerin für den Verwaltungsrat der Kreissparkasse vorgeschlagen. In der Vorstellung der jüngsten Fraktionssitzung überzeugte sie vor allen durch ihre Fachkompetenz. Als Bilanzbuchhalterin und Prokuristin arbeitet sie seit längerem erfolgreich für ein mittelständisches Unternehmen aus Schwalmstadt. Sie ist regional verankert, parteilos und vertritt GRÜNE Werte. "Es gibt sie, die kompetenten Frauen, die bereit sind Verantwortung zu übernehmen", betont Bettina Hoffmann (Frauenpolitische Sprecherin im Landesvorstand der hessischen Grünen). "Man muss ihnen nur die Gelegenheit bieten. Das tut die GRÜNE Kreistagsfraktion als einzige. Bei den anderen Fraktionen üben die verantwortlichen Männer wie gehabt den Schulterschluss."

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Foto von Andreas Gründel: Frauen mit finanzpolitischer Kompetenz. Personen von links nach rechts: Margitta Braun - Bürgermeisterinkandidatin in Schwalmstadt, Susanne Nau - Kandidatin für den Verwaltungsrat der Kreissparkasse, MdB Priska Hinz - Sprecherin der GRÜNEN für Haushaltspolitik, Dr. Bettina Hoffman - frauenpolitische Sprecherin der hessischen GRÜNEN.

„Die Gründung der grünen Partei und die Frauenbewegung sind untrennbar miteinander verbunden. Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ist ein Kernziel grüner Politik“ sagt Bettina Hoffmann, frauenpolitische Sprecher der hessischen GRÜNEN anlässlich des internationalen Frauentags. „Mit der Frauenquote und der Mindestparität ist unsere Partei einen wichtigen Schritt vorausgegangen. Frauen sind längst erfolgreich in allen Ebenen etabliert. Wir stehen dafür, dass Frauen die Hälfte der Macht und die Hälfte der Verantwortung bekommen. Für uns gilt das Fifty-Fifty-Prinzip! “ so Hoffmann.    

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02.03.2012

Die Hälfte der Macht für Frauen

Wir sind die einzige Partei, in der Frauen und Männer wirklich gleichberechtigt Politik machen. Wir machen die beste Politik für Frauen. Wir brauchen noch viel mehr weibliche Mitglieder. Trau dich! Bei uns kannst Du wirklich was bewegen. Egal ob Du viel Zeit mitbringst oder wenig. Ob Du Dich für Deine Nachbarschaft, Deine Stadt, engagieren möchtest oder für ein spezielles Thema. Ob Du ein politisches Amt suchst oder nur eine politische Heimat. Bei uns bist du herzlich willkommen!

Dr. Bettina Hoffmann

Frauenpolitische Sprecherin im Landesvorstand Hessen

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN  im Schwalm-Eder-Kreis befürchten, dass durch den faulen Solarkompromiss der Bundesregierung diese wichtige Säule der Energiewende wegzubrechen droht.  „Die kurzfristige, überzogene Reduzierung der Einspeisevergütung wird möglicherweise dazu führen, dass Investitionen nicht mehr getätigt werden. Dadurch sind auch viele Arbeitsplätze im Handwerk  in der Region bedroht. Wir fordern daher die Landesregierung auf, sich im Bundesrat gegen die überzogenen Solarkürzungen zu wenden und den Vermittlungsausschuss anzurufen", so Bettina Hoffmann als Vorstandssprecherin.

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13.02.2012

Neujahrsempfang Bündnis90/Die Grünen - Nichts ist grüner als Grün selber!

Die GRÜNEN hatten traditionell nach Fritzlar zum Neujahrsempfang geladen. "Nichts ist grüner als Grün selber!" war das Eingangsmotto. Als Gastrednerin hielt Katrin Göring-Eckhardt, Abgeordnete und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages von Bündnis 90/Die Grünen einen nachdenklich stimmenden Vortrag zu „GRÜN leben – Abschied vom alten Wachstum!?“ Das Glück des Einzelnen und von Völkern hängt nicht von Reichtum und Wachstum ab, sondern von Teilhabe und Gerechtigkeit, ist ihr Resümee. An zahlreichen Beispielen machte sie deutlich, wie wir mit einfachen Dingen bewusster leben können.


In entspannter Atmosphäre war  Zeit für interessante Gespräche mit zahlreichen Gästen aus der Bundes-, Landes - und Kommunalpolitik. Von Brüssel angereist war der Europaabgeordnete der Grünen Martin Häusling. Von seinem Biohof stammten köstliche Häppchen aus Bioprodukten. "Ein guter Austausch zwischen GRÜNEN MitgliederInnen, Interessierten und MitgliederInnen  anderer Fraktionen ist uns sehr wichtig, dazu bietet der Empfang einen angemessenen Rahmen, so Bettina Hoffmann (Vorstandssprecherin). "Wir freuen uns über so viel Zuspruch und neue Impulse", ergänzt Hermann Häusling (Fraktionsvorsitzender).

VdSiP
Bündnis 90/Die Grünen
Dr. Bettina Hoffmann (Vorstandssprecherin)

 

Katrins Vortrag "Grün leben - Abschied vom alten Wachstum" ist bei den Zuhörern sehr gut angekommen. Wer ihn gern nochmal nachlesen möchte, kann dies hier:

goering-eckardt.de/detail/nachricht/gruen-leben-abschied-vom-alten-wachstum.html

Ein Filmmitschnitt hat Jörg Warlich für uns gemacht. Vielen Dank an Jörg! Hier könnt ihr ihn euch anschauen: http://youtu.be/Phs4ne5xSnk

Bettina Hoffmann (Vorstandssprecherin der Grünen) überreicht Katrin Göring-Eckard (Bundestagsabgeordnete der Grünen) ein Buchpräsent.
Katrin Göring-Eckard (Bundestagsabgeordnete der Grünen) mit den Gastgebern, Hermann Häusling, Bettina Hoffmann und Martin Häusling

Nicht nur politische Konzepte standen am ersten Advent auf der Tagesordnung in der GRÜNEN Geschäftsstelle im Bahnhof Wabern, sondern es ging vor allem um Koch-Rezepte, einer Verlosung einer Reise nach Berlin und um die Vernissage einer Fotoausstellung.

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Begrüßung und Einführung von Hermann Häusling
Auslosung durch Herrmann Häusling, Christina Heine, Marianne Spenner-Häusling und Marion Wolf
GRÜNE Leckereien am Buffet
Marianne Spenner-Häusling und Andreas Gründel

01.11.2010 - Die GRÜNEN-Kreistagsfraktion fordert eine Verringerung der Einleitungen von Phosphor in die Fließgewässer des Schwalm-Eder-Kreises. „Hohe Einträge von Phosphor in die Fließgewässer bewirken in den Flüssen infolge starker Düngung ein hohes Algenwachstum, in deren Folge es durch Sauerstoffmangel zu Schädigungen der Kleintiere und Fische kommen kann“, so Andreas Gründel von der Kreistagsfraktion. „Auch in die Wasserqualität der Nordsee ist durch die übermäßige Nährstoffbelastung betroffen“.

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25.09.2010 - Heute am Samstag fand die Pflanzung der „Widerstandseiche“ in Niedermöllrich neben dem Dorfgemeinschaftshaus an Eder statt. Diese Eiche wurde dem Dorf im letzten Jahr auf der Niedermöllricher 800-Jahr-von Martin Häusling, dem Europaabgeordneten aus Schwalm-Eder, unserem Dorf geschenkt. Sie ist gedacht als wachsendes Zeichen eines erfolgreichen wachsenden Protests von Bürgern gegen das Genmais-Vorhaben des Großkonzerns Monsanto der letzten Jahre. Sie soll auch ein Zeichen sein für die Zukunft wachsam zu bleiben.

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Die Laufzeitverlängerung  für alle 17 deutschen Atomkraftwerke soll gesetzlich beschlossen werden.

Dies war Anlass für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für die Großdemonstration in Berlin zu mobilisieren.

Ab Kassel fuhren 4 GRÜNE Busse zur Großdemonstration nach Berlin. Um 6.30 Uhr war Abfahrt. Im Bus wurden Nussecken verteilt und die Stimmung war gut.  Gegen 12.00 Uhr kamen wir in Berlin an.  Die Kultband Bots (80iger Jahre) spielte bei der Auftaktveranstaltung.  Die Sonne strahlte und es gab auch kleine Freudentränen vom Himmel.  Unter dem Motto "Atomkraft? Schluss jetzt!" demonstrierten 100.000 Menschen.  Ein Meer von Transparenten und Fahnen signalisierte, dass es den Menschen ernst ist und der friedliche Protest zunehmen wird. Das Regierungsviertel wurde nicht nur umzingelt, sondern von Demonstranten "geflutet"! Die eindrucksvolle Großdemonstration zeigt, dass die Anti-AKW-Bewegung immer stärker wird und eine noch breitere Basis als den 80iger Jahren hat. Mehrere Generationen waren vertreten.  

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"SCHWARZ-GELB NEIN DANKE!" v.L. Katrin Göring-Eckardt, Bärbel Höhn, Cem Özdemir, Claudia Roth, Renate Künast, Jürgen Trittin, Steffi Lemke, Fritz Kuhn
20 Jahre nach der Wiedervereinigung: "Wir sind das Volk"
Foto: Olga Lyubkin-Fotolia.de

Wir Grüne haben wirksame Konzepte für alle wichtigen Politikfelder. Wir wollen aber auch die tollsten Rezepte. Machen Sie mit bei der Aktion „Grüne Rezepte“ Schwalm-Eder. Haben Sie ein Originalrezept der Oma für „Grünen Kuchen“ oder ein eigenes Rezept für „Grüne Soße“, „Grüne Heringe“ oder andere leckere Gerichte? Wie steht es mit einer Grünen Suppe, Salat oder Grüner Nachspeise? Natürlich am besten alles „Bio“ oder die Zutaten jahreszeitlich im regionalen Angebot. Würzmischungen oder Fertiggerichte sollten nicht dabei sein. Senden Sie uns Ihr bestes Rezept per Post oder E-Mail bis 1. Oktober 2010. Alle Einsendungen nehmen Teil an der Verlosung einer Reise für 2 Personen nach Berlin zum Besuch des Bundestages bei unserer Bundestagsabgeordneten Nicole Maisch mit attraktivem Rahmenprogramm.

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Nur wenige erhalten sie, die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Daher sind wir besonders froh und stolz, dass einer der wenigen Empfänger dieser hohen Auszeichnung aus unseren Reihen stammt. Am Montag, den 16.08.2010 wurde Andreas Gründel, Geschäftsführer der GRÜNEN Kreistagsfraktion im Schwalm-Eder Kreis für sein engagiertes und vielseitiges Wirken mit der Bundesverdienstmedaille ausgezeichnet.

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15.08.2010 - Mit dem Auslaufen der Konzessionsverträge zur Verlegung und zum Betrieb der Energieversorgungsleitungen Ende des Jahres 2011 besteht für die Kommunen die Chance, eine energiepolitische Wende einzuleiten und die Weichen in Richtung erneuerbarer, umweltverträglicher und verbrauchsnaher Energieversorgung zu stellen. Für das Ausloten der Option, die Energieversorgung für die 25 Kommunen im Schwalm-Eder-Kreis in eigener Regie oder mit einem entsprechenden Partner zu organisieren oder statt dessen einen Neuabschluss der Konzessionsverträge zu empfehlen, hat sich die Energiekommission der Bürgermeister im Schwalm-Eder-Kreis befasst.

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15.08.2010 - Die Notwendigkeit des Ausbaus des bestehenden Stromleitungsnetzes ist unbestritten, denn die Abkehr von fossilen Energieträgern nebst Kernenergie und der Aufbau von erneuerbaren Energien erfordert ein funktionstüchtiges Stromnetz, das auch den Strom aus den Offshore-Windparks der Küste in das Landesinnere verteilen kann. Doch ist es nicht unerheblich, welche Trassenführung und welche Art der Leitungsführung für die Zielerreichung gewählt werden.

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02.08.2010 - Die Geschäftsstelle von Bündnis 90/Die Grünen im Bahnhof in Wabern war die richtige Kulisse für die Präsentation des Konzeptes zur Entwicklung des Straßennetzes in der Region Schwalm - Ohm durch den Vertreter der Initiative Schwalm ohne Autobahn, Jörg Haafke. Margitta Braun, Fraktionsvorsitzende der Grünen in Schwalmstadt, hatte dazu eingeladen. Eigens mit dem Zug gekommen waren die Landtagsabgeordneten Karin Müller (Sprecherin Verkehr) und Frank Kaufmann (Sprecher Straßenbau) und Felix Weidner, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Mobilität der Grünen.

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BU v.Li: Margitta Braun (Grüne Schwalmstadt), Karin Müller MdL, Bettina Hoffmann und Johannes Biskamp (Grüner Kreisvorstand), Jörg Haafke (Schwalm ohne Autobahn e.V.), Felix Weidner (LAG Mobilität), Frank Kaufmann MdL.

02.08.2010 - Die Grünen Schwalm-Eder würdigen die Aktion der HNA, die Fahrtkosten für Kinder von Hartz-IV-betroffenen Familien mit Hilfe von Spenden zu finanzieren. Sie macht auf einen Missstand aufmerksam, den die Grünen schon seit langem anprangern. Sie fordern: "freie Fahrt für alle Schüler!" Die Spendenaktion kann leider nicht allen betroffenen Kindern auf Dauer helfen. Für den berechtigten Bedarf ist daher eine verlässliche, geregelte Unterstützung erforderlich. Die nun entfachte öffentliche Diskussion muss daher auch zu politischen Entscheidungen führen.

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Kordula Schulz-Asche, Landesvorsitzende Bündnis90/Die Grünen Hessen, stattete gemeinsam mit VertreterInnen der Kreistagsfraktion den Beratungsstellen der AWO und dem Frauenhaus einen Besuch ab. Als Landtagsabgeordnete und Sprecherin der Grünen in Frauenthemen hat sie sich ein Bild gemacht von der Lage vor Ort. Das Frauenhaus ist ein Zufluchtsort für Frauen und Kinder, die physisch und psychisch misshandelt wurden, bzw. sich bedroht fühlen.

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Kordula Schulz-Asche, Bettina Hoffmann und Andreas Gründel zu Besuch bei Vera Motl-Stritter zu Besuch bei einer Beratungsstelle der Arbeiterwohlfahrt.
Kordula Schulz-Asche, Bettina Hoffmann und Ulrike Otto zu Besuch bei Vera Motl-Stritter zu Besuch bei einer Beratungsstelle der Arbeiterwohlfahrt.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
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Bahnhofstraße 1
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Fax: 05683-924905

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Mo 10:00-17:00 Uhr
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Bürgerinitiativen sind Aktivposten der Demokratie

04.05.09 -„Die Bürgerinitiativen in der Schwalm-Eder-Region sind ein gutes Beispiel für eine gelebte und wehrhafte Demokratie. Sie zeigen, dass Bürgerengagement eine Renaissance erlebt und dass sich die Menschen in unserer Region unüberhörbar für eine gesunde und lebenswerte Umwelt einsetzen“, so der GRÜNE Kandidat für das Europaparlament, Martin Häusling. Gemeinsam mit den Kreisgrünen hatte er kürzlich zu einem Treffen der Bürgerinitiativen (BI) im Schwalm-Eder-Kreis nach Fritzlar eingeladen.

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Kreisgrüne diskutieren die landespolitischen Entwicklungen

05.02.09 - Die Mitglieder des Kreisverbandes von Bündnis 90/Die Grünen Schwalm-Eder treffen sich am Donnerstag, 12. Februar um 19.00 Uhr im Bürgerhaus in Borken in der "Hessenstube", um die aktuellen landespolitischen Entwicklungen nach der Landtagswahl zu erörtern. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie die personell gestärkte GRÜNE Landtagsfraktion aus der Opposition heraus GRÜNE Politik für Nordhessen machen kann und ein absehbares schwarz-gelbes "Weiter so" in der Energie-, Verkehrs- und Bildungspolitik abwenden kann.   
Des weiteren wollen die Kreisgrünen im Hinblick auf die im September anstehende Bundestagswahl das Personalkarussell in Schwung bringen. Es werden DirektbewerberInnen für den Wahlkreis 171 (Schwalm-Eder) und KandidatInnen für die grüne Bundesliste vorgestellt. Die Niedensteinerin Dr. Bettina Hoffman und die beiden Schwalmstäder Engin Eroglu und Andreas Eckert wollen ihre Ambitionen konkretisieren.
Die Mitgliederversammlung des Kreisverbandes der Grünen ist öffentlich.

9,3 % -  Unser Landkreis wird GRÜNER

19.01.09 - Ein beachtenswertes Ergebnis konnte Bündnis 90 / DIE GRÜNEN auch im Schwalm-Eder-Kreis erreichen. Insgesamt entschieden sich 9,3 Prozent der Wähler/innen (= 8180 Personen) mit ihrer Zweitstimme für GRÜN. Die Direktkandidatin Dr. Bettina Hoffmann erreichte 8,2 % und für Martin Häusling entschieden sich 7,1 Prozent der Wähler/innen. Martin wird über die Landesliste wieder in den Landtag einziehen. Die einzelnen Ergebnisse sind beim Hessischen Statistischen Landesamt verfügbar.
 

Jeden Menschen ernst nehmen

Omid Nouripour (MdB) sprach über Rechtsextremismus und Integration

15.01.09 - Der GRÜNE Bundestagsabgeordnete Omid Nouripour war am vergangenen Dienstag auf Einladung des Kreisverbandes und der Schwalmstädter Grünen im Hotel Rosengarten in Ziegenhain zu Gast. Der Vorsitzende der Schwalmstädter GRÜNEN, Andreas Eckert, erinnerte zu Beginn der Veranstaltung an den Überfall von Rechtsextremen auf ein Zeltlager der Jugendorganisation solid bei dem ein 13-jähriges Mädchen schwer verletzt wurde.  

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Neuwahlen am 18. Januar 2009?!

12.11.08 - Der hessische Parteirat hat sich am vergangenen Wochenende für Neuwahlen in Hessen ausgesprochen. Aller Voraussicht nach wird sich der Hessische Landtag am 19. oder 20. November auflösen. Innerhalb von 60 Tagen muss dann ein neues Parlament gewählt werden. Der wahrscheinliche Termin ist der 18. Januar 2009.


Der Kreisvorstand plant für den 04. Dezember eine Kreismitgliederversammlung in Fritzlar, bei der auch die DirektkandidatInnen für die Wahlkreise 7 (Schwalm-Eder Nord) und 8 (Schwalm-Eder Süd) gewählt werden. Alle Mitglieder erhalten in kürze die entsprechende Einladung.
Die Landesmitgliederversammlung zur Aufstellung einer Landesliste und zur Verabschiedung des Wahlprogramms wird bereits am 29. November in Fulda stattfinden.

Beschluss des Parteirats 

GRÜNE Wanderung auf dem Kunstwanderpfad ARS NATURA

Am Tag der deutschen Einheit 2008 trafen wir uns mit naturverbundenen Freundinnen und Freunden in Bad Zwesten-Wenzigerode und wanderten entlang des Kunstwanderpfads ARS NATURA nach Fritzlar. Die Gesamtstrecke von ca.  12 km führte bei herbstlichem Sonnenschein durch eine reizvolle und abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft. Entlang dieser Strecke stellen insgesamt 17 Kunstwerke die Themen Regeneration (Bad Zwesten) und die Geschichte der Christianisierung (Fritzlar) dar.

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Kreisgrüne fordern von einer zukünftigen Landesregierung klare Signale gegen Rechte Gewalt

01.10.08 - Die Mitglieder des Kreisverbandes von Bündnis 90/Die Grünen Schwalm-Eder haben bei ihrer vergangenen Versammlung gemeinsam mit der Giessener Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich, die auch Mitglied im Grünen-Landesvorstand ist, die landespolitischen Entwicklungen erörtert. Zudem wurden Kreisgrüne Forderungen für die im Raume stehenden Koalitionsverhandlungen mit der SPD beraten.

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GRÜNER Antrag "Agenda AKTIV gegen Rechts"

Kreistagssitzung am 29.09.08 in Borken

24.09.08 - Bei der kommenden Kreistagssitzung am Montag, 29. September, in Borken steht auch der Antrag unser Kreistagsfraktion für eine Agenda "Aktiv gegen Rechts" auf der Tagesordnung. Darin wird ein umfassendes Maßnahmenpaket gefordert, um die rechten Umtriebe im Schwalm-Eder-Kreis nachhaltig zu unterbinden. 
Zwei intersessante Clips mit Hintergrundinfos zum Thema finden sich bei hr-online und bei YouTube. Bereits vor einem Jahr berichtete die Hessenschau über die rechtsextreme Szene in Nordhessen.

 

Autobahnen nehmen Schwalm in die Zange

30.07.08 - Tour de Natur, die längste Demonstration Deutschlands für eine nachhaltige und soziale Verkehrspolitik, kam nach Treysa. Rund 100 TeilnehmerInnen sind seit einigen Tagen von Gießen nach Magdeburg unterwegs.
An der Stelle, wo sich nach Planungen der Autobahnfetischisten zukünftig die A 49 und die A 4 kreuzen sollen, wurden die rund 100 Demonstranten von Mitgliedern und MitstreiterInnen der Initiative "Schwalm ohne Autobahn" an einem selbst gebauten Autobahnkreuz empfangen.

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Kundgebung gegen Rechts!

GJH Landesvorsitzender von Rednerliste gestrichen

28.07.08 - Rund 400 Menschen haben auf dem Marktplatz von Treysa gegen rechte Gewalt protestiert. Bei der Kundgebung waren sich die Redner einig, dass gegen rechtsradikale Tendenzen vorgegangen werden müsse. Allerdings waren die Wortbeiträge von deutlich unterschiedlicher Qualität. Während Vertreter der etablierten Parteien, Stadtverordnetenvorsteher Gerhard Hosemann (SPD), Bürgermeister Wilhelm Kröll (SPD), Ruven Zeuschner (SPD/Juso) sowie Edgar Bruchhäuser (CDU Neuental), nur oberflächliches Betroffenheitseinerlei in die Mikros sprachen, waren die Auftritte der beiden Sprecher der Linken-Nachwuchsorganisation Solid, Katharina Friedrich und Markus Lange, sowie einer Sprecherin einer antifaschistischen Gruppe aus Marburg engagiert und sehr fundiert. Gleiches gilt für die nachdenkenswerte Rede von Pfarrer Dieter Schindelmann.
Nicht akzeptabel und geradezu skandalös war die Streichung des in Schwalmstadt wohnenden Vorsitzenden der GRÜNEN Jugend Hessen und Vorstandsmitglied der Kreisgrünen, Engin Eroglu, von der ursprünglichen Rednerliste durch den verantwortlichen Organisator der Veranstaltung Hosemann.

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Gute Lebensmittel brauchen keine Gentechnik

17.06.08 - Der Kreistag Schwalm-Eder hat auf Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit breiter Mehrheit beschlossen, die " Niedermöllricher Erklärung" aktiv zu unterstützen.
Die Debatte im Kreistag wogte zwar hin und her, die Abstimmung war aber mit großer Mehrheit eindeutig und der Schwalm-Eder-Kreis unterstützt im vollen Umfang die Erklärung und tritt ihr bei. Martin Häusling erklärte in der Aussprache, dass die Region durch ihren Widerstand und die anhaltenden Proteste sich erfolgreich gegen die Anbaupläne des Saatgutmultis Monsanto zur Wehr gesetzt hat. Denn auch in diesem Jahr wird es auf dem Feld bei Niedermöllrich keine Aussaat von gentechnisch verändertem Mais geben.
Die Niedermöllricher Erklärung wird in den kommenden Wochen weiter publiziert und es sollen bis zu 10.000 Unterschriften gesammelt werden. In kürze gibt es auch eine Online-Version. 

Gentechnik und Pralinen
GRÜNE Brüsselfahrt in das Herz von Europa

06.06.08 - Ob Flamen oder Walonen - beide Bevölkerungsgruppen haben doch vieles gemeinsam, auch davon konnte sich kürzlich eine Reisegruppe aus dem Grünen Kreisverband Schwalm-Eder und der BI Niedermöllrich in Brüssel überzeugen. Auf Einladung des GRÜNEN Europaabgeordneten Friedrich-Wilhelm Graefe zu Baringdorf besuchte die Gruppe das Europäische Parlament, bekam dort einen Einblick in die Organisation des Verwaltungsapparates und verfolgte mit Kopfhörern ausgestattet eine Plenarsitzung von der Besuchertribüne aus.

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Foto: hna

Monsanto gibt Anbau von Gen-Mais in Niedermöllrich auf

03.04.08 - "Monsanto zieht sein Vorhaben zurück, in Wabern-Niedermöllrich gentechnisch veränderten Mais anzubauen", freut sich Martin Häusling, agrarpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. "Das ist eine wirklich sensationell gute Nachricht für den Schwalm-Eder-Kreis, für ganz Hessen und für die gentechnikfreie Landwirtschaft."
Der internationale Konzern Monsanto hatte geplant, auf einer gepachteten 13 Hektar großen Fläche gentechnisch veränderten Mais der Linie MON 810 anzubauen. Er musste sich jetzt dem Widerstand der Region beugen. In Briefen an die Gemeinde Wabern und den Schwalm-Eder-Kreis wird der Verzicht mit schon abgeschlossenen Untersuchungen an anderen Standorten begründet.
Die geballte Ablehnung der Bürgerinnen und Bürger in der Region, des überparteilichen Aktionsbündnisses gegen Gentechnik und der GRÜNEN hat dazu geführt, dass der US-Agrarmulti Monsanto zum ersten Mal in Deutschland einen Rückzieher von seinen Plänen machen musste." Dadurch sei das Ziel, ein dauerhaft gentechnikfreies Hessen zu erreichen, ein gutes Stück näher gerückt.
Der Schwalm-Eder-Kreis muss gentechnikfrei bleiben. Dafür werden DIE GRÜNEN weiter mit allen legalen Mittel kämpfen.
Ob es in den Folgejahren doch noch zu Feldversuchen kommen wird, ließ Monsanto  allerdings offen. "Wir bleiben Gewehr bei Fuß", unterstrich Arthur Schäfer vom Aktionsbündnis. Er verwies darauf, wie abweisend die Niedermöllricher jüngst am Firmenstandort in Düsseldorf behandelt wurden. Schäfer: "Ein solches Verhalten zeigt: Die haben Dreck am Stecken."

Monsanto stellte sich stur

31.03.03 - Die BI „Niedermöllrich, Lohre und Umgebung gegen Genssaat“ hat bei der Weltfirma Monsanto in Düsseldorf demonstriert. 37 Aktive machten ihrem Unmut über die geplante Aussaat von manipuliertem Mais bei Niedermöllrich Luft.
Wie Marion Wolf berichtete, durfte man allerdings weder das Grundstück noch das Bürohaus von Monsanto betreten. Sie mussten sich auf dem Gehweg aufhalten. Fast zwei Stunden lang machten sie Radau mit Pfeifen und Tröten, das Unternehmen jedoch ließ einen Kontakt nicht zu. Die Demonstration war angemeldet und wurde von der Düsseldorfer Polizei begleitet.
Die Niedermöllricher und einige Gäste hatten sich einen Bus für die Fahrt gemietet, Protestschilder gemalt und lärmende Instrumente besorgt. Die GenMais-Gegner beriefen sich auf eine Diskussion in Wabern, als ein Monsanto-Vertreter Gespräche angeboten hatte. Marion Wolf: "Wir wollten wirklich nur ein Gespräch führen und wissen, ob dieses Jahr der Mais angebaut wird. Wir sind ja keine Randalierer."
Zwei Monsantoleute sind zwar aus dem Gebäude gekommen, aber wortlos in ein Auto gestiegen und ganz schnell weggefahren. Wolf: "Egal. Uns werden die sowieso nie mehr los."

Keine Gentechnik auf dem Acker und dem Teller!!
Natürliche Lebensmittel statt Genfood

Am Mittwoch, 23. Januar, kommt der Vizepräsident des Agrarausschusses im Europaparlament und Europaabgeordnete Friedrich Wilhelm  Graefe zu Baringdorf, nach Wabern-Niedermöllrich. Um 19:00 Uhr wird er im Dorfgemeinschaft zu den Themen Agro-Gentechnik,  biologische Landwirtschaft und natürliche Lebensmittel sprechen.
Zudem werden die beiden GRÜNEN Direktkandidaten Dr. Bettina Hoffmann (Wahlkreis 7) und MdL Martin Häusling (Wahlkreis 8) zum geplanten Anbauversuch von Genmais in Niedermöllrich Stellung beziehen.
Nach den Vorträgen stehen die Vortragenden den Zuhörern Rede und Antwort.

Grüner Strom im Schwalm-Eder-Kreis

28.10.07 - Der Schwalm-Eder-Kreis deckt zukünftig 45% seines Strombedarfes aus erneuerbaren Energien!

Auf Antrag von Dr. Bettina Hoffmann (Bündnis 90/Die Grünen) im Kreisausschuss wurde bei der Ausschreibung, die gemeinsam mit fünf  nordhessischen Landkreisen (Werra-Meißner-Kreis, Landkreis Kassel, Landkreis Hersfeld Rotenburg und Lahn-Dill-Kreis) erfolgte, ein möglichst hoher Anteil aus regenerativer Energie angefragt. Der Vorschlag wurde von Landrat Frank-Martin Neupärtl unterstützt und den anderen Fraktionen und Kreisen mitgetragen. Nun steht das Ergebnis der Ausschreibung fest. Die Firma LichtBlick liefert ca. 30% des Stromes. Sie ist ein vom TÜV Nord zertifiziertes Unternehmen, das ausschließlich Ökostrom vertreibt. Den anderen Teil liefert e.on Mitte AG. Da diese in ihrem Energiemix 20% Strom aus erneuerbaren Energien gewinnt, ergibt sich jährlich für die Liegenschaften des Schwalm-Eder-Kreises eine CO2 Reduktion von 830t. Hochgerechnet auf die anderen beteiligten Landkreise ist dies eine große Einsparung und ein Gewinn für den Klimaschutz.
Es zeigt sich: - Ökostrom ist nicht teurer - Klimaschutz beginnt vor Ort - Gemeinsam kann man über Parteigrenzen hinweg in der Sache etwas erreichen!
Jetzt. An Morgen denken!

27.06.07 Renate Künast in Niedermöllrich

Protest mit Kuh

13.06.07 - "Die kreative Kundgebung des hessischen Aktionsbündnisses 'Keine Gentechnik auf Hessens Feldern und in Hessens Landwirtschaft' mit Kuh in Wiesbaden findet die volle Unterstützung unserer Landtagsfraktion", erklärt Martin Häusling, agrarpolitischer Sprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im hessischen Landtag.
DIE GRÜNEN teilen die Forderungen des Aktionsbündnisses nach einer klaren Kennzeichnung von tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Eier und Milch, welche gentechnisch verändertes Futter gefressen haben. "Die Verbraucher müssen klar erkennen können, was sie kaufen und essen. Nur so ist die Wahlfreiheit sichergestellt. Wir fordern Minister Wilhelm Dietzel auf, sich endlich auf Bundesebene für die Kennzeichnung dieser Produkte einzusetzen", sagt Häusling.
Beeindruckt sind DIE GRÜNEN von dem erfolgreichen Widerstand der BI "Niedermöllrich, Lohre und Umgebung gegen Gensaat", die sich vehement gegen die Pläne des Agrogentechnikkonzerns Monsanto wehrt, der in Nordhessen auf großer Fläche gentechnisch veränderten Mais anbauen will. Auch eine große BI-Abordnung war vor dem Landtag präsent und untersützte die landesweite Protestaktion.
"Wir bewerten die ignorante Haltung der Landesregierung gegenüber der Bevölkerung in Nordhessen als untragbar. Wir fordern die Regierung Koch auf, endlich den Widerstand der Bürger in dieser Region ernst zu nehmen und bei der Novellierung des Gentechnikgesetzes in Berlin dafür zu sorgen, dass der Wille der Bevölkerung bei Genehmigungsverfahren stärker berücksichtigt wird", fordert Häusling.

Kreisgrüne besichtigen Wka bei Homberg

Zuckermais statt Genmais

28.04.07 - Bei herrlichem Sonnenschein und trotz des Ernstes der Sachlage, fand mit guter Laune unter den TeilnehmerInnen ein Einsaatfest in Niedermöllrich statt. Auf dem Feld von Heiko Martin, das unmittelbar an den geplanten Genmaisacker von „Monsanto“ angrenzt, wurde gentecfreier Zuckermais ausgesät. Er und Rüdiger Strack aus Lohre standen der „BI Niedermöllrich, Lohre und Umgebung gegen Gensaat“ und ihren Unterstützern mit Sachverstand und Technik hilfreich zur Seite. Aus der Ernte des gentecfreien Zuckermaises soll neues gentecfreies Saatgut für die Aussaat im Folgejahr gewonnen werden. Das setzt allerdings voraus, dass der US-Saatgut-Konzern Monsanto in der Nachbarschaft keinen genmanipulierten Mais anbaut, um die Übertragung von Gentec-Pollen auf die gentecfreien Maisstauden auszuschließen. Heiko Martin und die „BI gegen Gensaat“ zeigen mit dieser Saataktion deutlich ihren Standpunkt: Kein Genmais in Niedermöllrich und im Schwalm-Eder-Kreis! Wir GRÜNE unterstützen weiterhin den Protest vor Ort und in der Region.

Klare Botschaft nach Berlin


18.04.07 - Das Aktionsbündnis "Kein GENMais im Schwalm-Eder-Kreis" übergab mehr als 6000 Unterschriften und Einwendungen gegen das Versuchsfeld mit Genmais in Niedermöllrich an Waberns Bürgermeister Günter Jung.
Ziel der eindeutigen Botschaft aus dem Schwalm-Eder-Kreis ist das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Berlin. Das Amt ist die Genehmigungsbehörde für das vom US-Saaatgut-Multi Monsanto beantragte Versuchsfeld.
"Wir sind zuversichtlich, dass die Einwendungen ernst genommen werden", sagt Dietmar Groß, Sprecher des Aktionsbündnisses. Unter den Einwendungen befinden sich auch ablehnende Stellungnahmen von Naturschutzverbänden, dem Verband für Direktvermarkter und der Biobauern.
Der Widerstand darf aber jetzt nicht enden. Bis zum kommenden Frühjahr, dem geplanten Start der Freisetzung, müssen wir weiterhin auf die möglichen Gefahren von Genmais aufmerksam machen.
Das Aktionsbündnis erwartet auch künftig klare Positionen von der heimischen Politik: Kein GEN-Mais im Schwalm-Eder-Kreis !

27.03.07 Genmais-Protest in Berlin

Mitglieder des Aktionsbündnisses "Kein Genmais im Schwalm-Eder-Kreis" protestieren in Berlin und diskutieren mit der GRÜNEN MdB Ulrike Höfken.

10.03.07 Großdemo - Kein Genmais in Wabern-Niedermöllrich

URL:http://www.gruene-schwalm-eder.de/archiv/