02.09.2013

"Rote Karte für Fracking in Hessen und anderswo!"

Rote Karte für Fracking - Keine Chemie in unsere Böden

„Fracking“, das heißt: Jede Menge Chemikalien, Millionen Liter Süßwasser und Quarzsand werden in den Boden gepumpt, um über künstliche Risse Erdgas aus tiefen Gesteinsschichten zu lösen. Zu welchen Schäden Fracking bei Mensch und Natur führt, weiß keiner genau was Schwarz/Gelb in Bund und Land aber nicht davon abhält diese Risikotechnologie klar zu verbieten.

Landesweit protestierten am 31.8.2013 Menschen gegen die Fracking-Pläne – auf der Straße und im Internet. In Kassel versammelten sich zahlreiche gesellschaftliche Gruppen und Grüne aus dem Schwalm-Eder-Kreis zur Demo vor der Niederlassung von Wintershall. Diese plant Fracking an verschiedenen Standorten, z.B. in Argentinien.

Die Regionalversammlung Nordhessen, viele Gemeinden und der Kreistag Schwalm-Eder haben Fracking für Nordhessen mit großer Mehrheit abgelehnt. Einzig die FDP preist es als „innovative Technologie“ an. Doch auch die CDU unter Bouffier wankt und setzt sich im Bund nicht für eine Änderung des Bergrechtes ein. Dieses alte Recht aus der Preußenzeit erlaubt es Firmen nach Gas oder Bodenschätzen zu suchen. Wer diese findet wird Eigentümer und kann sie ausbeuten.

„ Wasser und Boden sind Lebensgrundlage für alle und damit Allgemeingut. Die persönlichen oder wirtschaftlichen Interessen Einzelner dürfen hier nicht zählen. Die große Mehrheit der Menschen will kein Fracking weder hier noch anderswo auf der Welt, deshalb muss es sofort rechtssicher verhindert werden“, so -Dr. Bettina Hoffmann (Direktkandidatin der Grünen für die Landtagswahl).

Dr. Bettina Hoffmann

ViSdP

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