Dr. Bettina Hoffmann und Martin Häusling sind die Direktkandidaten für die GRÜNEN bei der Landtagswahl 2009

04.12.08 - Die Mitglieder des Kreisverbandes Bündnis/Die Grünen Schwalm-Eder haben in Fritzlar Dr. Bettina Hoffmann, 48,  für den Wahlkreis 7 (Schwalm-Eder Nord), bei nur einer Enthaltung, wieder als Direktkandidatin für die Landtagswahl 2009 nominiert.  Als Ersatzkandidat wurde der Diplom Verwaltungswirt Lars Werner aus Edermünde gewählt.

Für den Wahlkreis 8 (Schwalm-Eder Süd) tritt abermals der Biobauer und ehemalige GRÜNE Landtagsabgeordnete Martin Häusling, 47,  aus Bad Zwesten an. Er wurde ohne Gegenstimme gewählt. Ersatzkandidat ist der aus Schwalmstadt stammende Lehrer Andreas Eckert.

Dr. Bettina Hoffmann ist Diplom Biologin, in der Regionalentwicklung und Umweltbildung tätig. Als Selbständige mit mehreren Angestellten und Auszubildenden kennt sie die Probleme des Mittelstandes. Mit „Herz und Verstand“ will sie sich für eine gerechtere Politik auf allen Ebenen einsetzen. Das sei nicht immer einfach, aber "wer zur Quelle wolle, müsse gegen den Strom schwimmen". Zudem betont sie, dass sich  Politiker als Dienstleister mit Idealen verstehen und für die Gesellschaft einsetzen sollen. Wie man mit GRÜNEN Ideen schwarze Zahlen schreiben könne, zeige ihr Unternehmen.
Seit 1997 ist sie Stadtverordnete in Niedenstein und von 2001-2006 war sie für die Grünen im Kreistag. Seit vorletztem Jahr ist sie als Kreisbeigeordnete für die GRÜNEN tätig.

Martin Häusling gehörte dem hessischen Landtag von 2003  bis 2008 an und vertrat dort für die GRÜNEN die Politikbereiche Landwirtschaft, Forsten, Jagd, Europa und Verbraucherschutz. Seit über 20 Jahren ist er in der Kommunalpolitik tätig, seit 2006 auch im Kreistag des Schwalm-Eder-Kreises. Martin Häusling ist Agrartechniker und betreibt mit seiner Familie einen Bioland-Betrieb mit Biogasanlage in Bad Zwesten-Oberurff. "Nach den jüngsten Umfragen gibt es für die GRÜNEN gute Chancen, bei der Wahl im Januar eine starkte Landtagsfraktion zu bilden. Da die Koch-CDU in der Wirtschafts- und Umweltpolitik weiterhin auf Beton setze, zeige doch, dass sie unfähig ist auf den fortschreitenden Klimawandel zu reagieren", erklärt Häusling. "Wer den ländlichen Raum lediglich als Logistikstandort, für Autobahnen oder als Standort für Schweine- und Hühnermastanlagen wahrnimmt, übersieht die vielen Potenziale, die wir GRÜNE nach vorne bringen wollen: eine Energiepolitik mit Wind, Sonne, Wasser und Biomasse und einen naturverträglichen Tourismus. Wir GRÜNEN sprechen uns nach wie vor gegen den Weiterbau der A 49 aus", so Häusling weiter. Man wolle bei der kommenden Wahl auch auf dem Lande stark werden und bei den Bauern punkten. Das dies gehe, zeigten die jüngsten Wahlen in Bayern, bei den die GRÜNEN erfolgreich abschnitten.

 

Nach der KandidatInnenkür: Andreas Eckert, Dr. Bettina Hoffmann, Frank Kaufmann (MdL u. Versammlungsleiter), Martin Häusling. Es fehlt Lars Werner. 



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