Die GRÜNEN Schwalm-Eder betonen, dass die von Landesregierung beschlossene Befreiung der Eltern von Kindergarten-Beiträgen nachhaltig und familienfreundlich ist. „Bereits von August 2018 an sind alle Kindergartenjahre für sechs Stunden gebührenfrei – wir setzen also bereits jetzt mehr um, als die SPD noch vor wenigen Wochen wollte“, erklärt Bettina Hoffmann BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. „Die SPD hat einen Stufenplan über fünf Jahre vorgelegt, mit dem zunächst nur das zweite Kindergartenjahr und erst im nächsten Schritt auch das erste gebührenfrei würde. Wir stellen schon im ersten Schritt alle Kindergartenjahre frei und können uns über die Kritik der SPD im Kreistag, das sei zu wenig, daher nur wundern.“   Mehr »

Bienenfreundliches Hessen - Priska Hinz, Hessische Staatsministerin und Dr. Bettina Hoffmann, GRÜNE Schwalm-Eder informieren sich im Bienenmuseum im Knüllwald

Honig- wie auch Wildbienen werden in unserer Landschaft dramatisch weniger. Dabei haben Bienen, wie viele andere Insekten auch, als Pflanzenbestäuber eine wichtige, unersetzbare Funktion im ökologischen System.

Priska Hinz, Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und Dr. Bettina Hoffmann, Bundestagskandidatin der GRÜNEN Schwalm-Eder werden sich bei Ihrem Besuch im Bienenmuseum Knüllwald über die Lebensweise der Bienen und die Möglichkeiten ihres Schutzes informieren. Zudem wird es um Erhalt und die Fortführung der wichtigen ehrenamtlichen Informationsarbeit im Bienenmuseum und der umfangreichen Sammlung von Insekten gehen.

“Bildung für nachhaltige Entwicklung ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe und muss unterstützt werden”, betont Dr. Bettina Hoffmann. „ Dem Schutz der Bienen, als auch vieler anderen Insekten, muss  höchste Priorität eingeräumt werden. Wissen dazu muss gefördert und weitergegeben werden damit nachfolgende Generationen keinen “Stummen Frühling” erleben.

Grimms Naschwerkstatt in Oberurff - Besuch für Leckermäulchen

Bettina Hoffmann mit Jörg Vorpagel beim „Bonbonspressen“.

In seiner „Gläsernen Bonbon Manufactur“ begrüßte Jörg Vorpagel die Bundestagskandidatin der Grünen Dr. Bettina Hoffmann und Gäste. Begeistert erzählte er von den Rezepten wie Quitten-, Beeren-, Bier-, oder Whiskybonbons und seinen alten handwerklichen Geräten während er den süßen Teig für Himbeerbonbons knetete. „Sein Motto „selbstgemacht ist am Besten“, konnten, wir sofort verstehen als wir die frischestes Himbeerbonbons des Tages probierten“, so Hoffmann.

Märchenmotive verzieren die bunten Taler oder Blüten und Blätter die Kugeln. Gepresst wird der zuckrige Teig mit formgebenden Messingwalzen, die schon hunderte Jahre alt sind.

„Die Geschäftsidee passt hervorragend in die touristische Strategie der Grimm Heimat Nordhessen und mit einer originellen Dienstleistung auch in die regionale Entwicklung einer ländlichen Region, betont Hoffmann und ergänzt „das stärkt unsere Chancen auf dem Markt“. „Nur etwa 15 Bonbonmacher dieser Art gibt es in Deutschland. Es gehört Liebhaberei dazu, reich werden kann man damit nicht“, meint Vorpagel, der seinem Betrieb 2014 gründete. Er ist trotzdem mit Freude dabei und hatte schon Besuch von diversen Fernsehteams. Seit neustem ist er auch mit seinem Bonbonwagen auf Märkten unterwegs.

Ein Besuch lohnt. Jeden 2. Sonntag im Monat ist eine Vorführung oder nach Vereinbarung für Gruppen wie Kindergeburtstagsfeiern oder ähnlich.

Bettina Hoffmann
Sprecherin Bündnis 90/Die Grünen Schwalm-Eder

Unterwegs auf Sommertour mit Umweltministerin Priska Hinz - Dialog mit Landfrauen

Bettina Hoffmann (vorne) mit der Diskussionsrunde um Ministerin Priska Hinz.

Die hessische Umweltministerin Priska Hinz hat auf ihrer Sommertour den Schwalm-Eder-Kreis besucht und die Gelegenheit genutzt, um mit den Landfrauen ins Gespräch zu kommen. Auf dem von drei Generationen bewirtschafteten Hof der Familie Fiege in Jesberg-Hundshausen stand sie vielen kritischen Fragen und Anmerkungen zur Landwirtschaftspolitik Rede und Antwort.

Mit dabei war die Direktkandidatin für den Bundestag Dr. Bettina Hoffmann. Landwirtschaft gehört neben Umwelt- und Naturschutz zu ihren Kerngebieten.

„Ich schätze den Dialog und bin beeindruckt von dem Engagement, der Arbeitskraft und dem Selbstverständnis der Bäuerinnen im Landfrauenverband. Von regionaler Vermarktung, der Einhaltung einer Vielzahl von Verwaltungsvorschriften, Versorgung der Tiere und Feldarbeit bis hin zu familiären und ehrenamtlichen Tätigkeiten übernehmen sie viele Aufgaben. Sie sehen sich als Expertinnen in einem fachlich, technisch und organisatorisch hoch anspruchsvollen Beruf. Ihre Forderung nach mehr Wertschätzung für ihr Tun verstehe ich bei aller Kritik gut“, so Hoffmann.

Im Schwalm-Eder-Kreis ist die Landwirtschaft vergleichsweise kleinteilig. Dennoch gibt es eine Entwicklung hin zu industriellen Strukturen besonders im Bereich Geflügel.

„Wir Grüne behalten das im Blick. Eine industrielle Landwirtschaft gefährdet nachweislich Umwelt und Gesundheit. Das wollen weder wir noch die Landfrauen. Deshalb soll die Massentierhaltung in den nächsten 20 Jahren beendet werden. Wir wollen Tierschutzstandards erhöhen und umsteigen auf eine Landwirtschaft ohne Ackergifte und Gentechnik – und zwar gemeinsam mit den Bäuerinnen und Bauern! Gesunde Ernährung, bio und regional, ist für alle das beste Rezept“, führt Hoffmann aus.

Bettina Hoffmann

Sprecherin Bündnis 90/Die Grünen Schwalm-Eder

Lückenschluss im hessischen Fernradwegenetz bei Borken

Der neue Radweg entlang der Bundesstraße 3 zwischen den Borkener Stadtteilen Kerstenhausen und Kleinenglis ist offiziell eröffnet. „Für die Fahrradfahrerinnen und  Fahrradfahrer ist dies eine sehr erfreuliche Nachricht,“ sagt Dr. Bettina Hoffmann, Vorstandsprecherin der GRÜNEN Schwalm-Eder und Direktkandidatin zur Bundestagswahl, „die Verkehrssicherheit wird erhöht, da nun Fahrrad- und Autoverkehr getrennt sind.  Für viele Borkener aus den Ortsteilen und Bad Zwestener steigt damit der Anreiz mit dem Fahrrad statt dem Auto zum beliebten Badesee Stockelache zu fahren.“

Zudem erhöht der Fahrradweg auch die Attraktivität des hessischen Fahrradwegenetzes für Fahrradtouristen, da er eine Lücke zwischen dem Fernradweg R 4/R 5 und dem Schwalmradweg schließt. „Der neue Fahrradweg ist eine sinnvolle Investition,“ betont Dr. Bettina Hoffmann. „Fahrradwege sind ein wichtiger Baustein in einem nachhaltigen Mobilitätskonzept und Spaß macht das Fahrradfahren zudem.“

Zeit zum Reden: Grüne besuchen „Lebendiges Bienenmuseum Knüllwald“

Viele interessante Aspekte im Bienenmuseum
Interessiert folgen Grüne den Erläuterungen von Hr. Flügel

Auch bei uns nimmt die Zahl der Honig- und Wildbienen und vieler anderer Insekten dramatisch ab. „Das macht uns Sorgen, denn die meisten Pflanzen von denen wir uns ernähren, müssen bestäubt werden, um Früchte zu bilden und sich zu vermehren. Nur Vielfalt rettet unsere Bienen! Diesem Thema widmen wir uns in diesem Frühjahr“, so Dr. Bettina Hoffmann (Direktkandidatin für den Bundestag). Neben einem Infostand und Tipps zum bienenfreundlichen Garten am Wochenmarkt in Fritzlar organisierten die Grünen jetzt einen Besuch im „Lebendigen Bienenmuseum“ in Knüllwald. Joachim Flügel (Biologe) und die Imkerin Erika Geiseler nahmen Kinder und Erwachsene mit zum Schaubienenstock, einem Insektenhotel, zu Sandhügeln für verschiedene Wildbienen und Wespenarten und zu vielen Gerätschaften. Auch eine umfangreiche Insektensammlung in Schaukästen wurde vorgestellt. Anschließend wurde leckerer Honig und Bienenstich gekostet.

Anschaulich machte Herr Flügel klar, was Klimawandel und intensive Landwirtschaft für Bienen und andere Insekten bedeuten. „Bienen finden in der Stadt heute mehr Blüten als auf dem Land. Im Sommer blüht in den Feldern und Wegrainen aufgrund der Spritzmittel und Überdüngung nichts mehr und die Bienen verhungern“, erklärt Flügel. „Den Rückgang der Masse an Insekten kann jeder merken, wenn er im Sommer mit dem Auto unterwegs ist. Früher war die Scheibe voller toter Insekten, heute ist da fast nichts mehr“, Flügel weiter.

„Alle waren beeindruckt von dem umfangreichen Wissen über Arten und Lebensräume vieler Insekten und von dem großen ehrenamtlichen Engagement mit dem das Museum geführt wird“, ergänzt Hoffmann. Es braucht dauerhaft Sicherung und finanzielle Unterstützung, damit es vielen Menschen zugänglich bleibt. Über 20.000 Kinder und Jugendliche waren schon dort! Langfristig könnte es sich zu einem "Regionalen Biodiversitätszentrum“ entwickeln. Das unterstützen die Grünen Schwalm-Eder.

Ein Denkmal für den Frauentag - Tag der pinken Mützen

Bildunterschrift: Frauen aus dem Landesvorstand der Grünen Hessen. Mit Pussy Hat li. Bettina Hoffmann (frauenpolitische Sprecherin) und re. Daniela Wagner (Landesvorsitzende)

Anlässlich des internationalen Frauentags am 8. März 2017 erklärt Bettina Hoffmann, Kreisvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Schwalm-Eder: Weltweit sind feministische Errungenschaften in Gefahr! Darum setzen wir am diesjährigen Internationalen Frauentag ein deutliches Zeichen: Für die Selbstbestimmung von Frauen und gegen den Rechtsruck.

„Der Women’s March in Washington hat im Januar dafür ein machtvolles Zeichen gesetzt. Wir rufen zum Frauentag am 8. März dazu auf, das dadurch bekannt gewordene Symbol, die Pink Pussy Hat, auch nach Hessen zu bringen. Damit tragen wir den feministischen Protest weiter und solidarisieren uns mit allen Frauen weltweit, die für eine feministische Gesellschaft und gegen nationalistische Ideologien und rassistische Hetze einstehen!“ Überall in Deutschland stehen Denkmäler, Kaiser Wilhelm, Hindenburg, Goethe… und was haben sie gemeinsam? Die meisten sind Männer! Am Weltfrauentag verwandeln wir diese Männer deutschlandweit in Symbole für Gleichberechtigung und Freiheit.

Wie? Indem wir ihnen knallpinke Pussyhats aufsetzen. Die pinken Mützen sind seit dem Women's March im Januar in Washington ein Symbol für feministischen Protest. Wir nehmen nicht hin, dass Nationalisten, Rechtspopulisten und Frauenfeinde die Zeit zurückdrehen wollen. Wir wollen weiter vorangehen und die Gesellschaft feministisch gestalten. In den letzten Jahren haben wir viel erreicht: Nein heißt Nein ist endlich Gesetz und ein Anfang bei der Besetzung von Spitzenfunktionen in der Wirtschaft mit Frauen ist gemacht. Aber noch immer gibt es viel zu tun. Frauen verdienen im Durchschnitt immer noch 21 Prozent weniger als Männer und Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist alltäglich.    

Wir wollen Frauenrechte konsequent durchsetzen! Dem Rechtsruck setzen wir unsere Vorstellung einer gleichberechtigten Gesellschaft entgegen, in der alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft oder Religion frei leben können. Wir fordern den gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit. Wir wollen Gewalt gegen Frauen bekämpfen und fordern eine sichere Finanzierung von Frauenhäusern. Wir wollen, dass Frauen gleichberechtigt auf allen Ebenen von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft vertreten sind. Und wir kämpfen dafür, dass Mädchen und Frauen, Jungen und Männer ohne einschränkende Rollenklischees leben können.

Bettina Hoffmann Sprecher Bündnis 90/Die Grünen Schwalm-Eder

Mit Grün geht’s endlich voran mit dem Breitbandausbau

Bettina Hoffmann am Arbeitsplatz

Mit insgesamt rund 20 Millionen Euro aus dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums" (ELER) unterstützen das Hessische Wirtschafts- und das Umweltministerium den Breitbandausbau in Nordhessen. Den entsprechenden Förderbescheid übergab Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir heute in Kassel an Landrat Dr. Michael Koch, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Breitband Nordhessen GmbH, und an Kathrin Laurier, Geschäftsführerin der Breitband Nordhessen GmbH.  

„Wir befinden uns im digitalen und vernetzten Zeitalter und beschäftigen uns mit Wirtschaft 4.0. Kommunikation ist so wichtig wie nie, daher ist der Ausbau des schnellen Internets auch im ländlichen Raum von enormer Bedeutung“, so Dr. Bettina Hoffmann (Bundestagsdirektkandidatin). „Wir Grüne haben auf allen Ebenen Druck gemacht und freuen uns sehr über die engagierte Unterstützung durch die beiden grün geführten Ministerien“, Hoffmann weiter. „Das Geld der EU ist im Schwalm-Eder-Kreis eine gut angelegte Investition in die Zukunft.“

Bettina Hoffmann, Vorstandssprecherin Bündnis 90/Die Grünen Schwalm-Eder

Mit einem gelungenen Neujahrsempfang in das Bundestagswahljahr

Vorstandssprecher Hermann Häusling, Vorstandssprecherin Dr. Bettina Hoffmann, Ministerin Priska Hinz, Daniel May, MdL

Die GRÜNEN Schwalm-Eder hatten zum Neujahrsempfang im Bundestagswahljahr geladen und freuten sich, dass viele Gäste erschienen waren. Dr. Bettina Hoffmann, Vorstandsprecherin des GRÜNEN Kreisverbandes, begrüßte die Gäste und rief in ihrer Rede zur Zuversicht statt Zweifel auf.  “Wir müssen raus aus der Komfortzone! Neues entsteht, wenn man die Komfortzone verlässt und man etwas anders macht. Es geht es darum die Möglichkeiten zu erweitern und neue Perspektiven für Politik zu gewinnen. Es ist Zeit für einen sozialen und ökologischen Wandel. Den gibt es nur mit den Grünen!”, betont Bettina Hoffmann.  

Als Gastreferentin nahm Priska Hinz, Hessische Staatsministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz den Gedanken der Zuversicht auf und übertrug ihn in ihrer Rede auf die ländliche Region. Die Mehrzahl der Menschen lebt in den ländlichen Regionen, für die Politik ist es daher wichtig, Voraussetzungen für gutes Leben und Arbeiten auf dem Land zu schaffen. Die Hessische Landesregierung hat dafür verschiedene Förderprogramme, z.B. „Förderung des Ländlichen Raumes“ oder „Aktive Kernbereiche“, die auch dem Schwalm-Eder Kreis zu Gute kommen, auf den Weg gebracht. Neben der kommunalen Entwicklung kam auch das Thema Mobilität im ländlichen Raum zur Sprache. Auch beim schnellen Internet ist die Hessische Landesregierung sehr aktiv. 60 Millionen Euro werden für den Breitbandausbau in Hessen bereitgestellt, damit gerade in den ländlichen Regionen schnelles Internet mit 50 Mbit verfügbar sein wird.  

Mit einem Appell an die Verbraucher beim Kauf von Lebensmitteln nicht allein den Preis zu berücksichtigen, machte Ministerin Priska Hinz letztlich auf die Probleme der Landwirtschaft aufmerksam. Viele Landwirte stehen finanziell sehr schlecht da, angesichts der niedrigen Milch- und Fleischpreise. Sie betonte aber auch die Verantwortung der Landwirte in Hinsicht auf Ökosysteme und Klimaschutz.  

Die Veranstaltung klang bei interessanten Gesprächen und leckeren Bio-Produkten aus.

SPD entscheidet sich endlich. Hängepartie beendet – nichts Neues im Schwalm-Eder-Kreis

Das Ergebnis der Kommunalwahl hat GRÜNE Erwartungen nicht erfüllt. Dennoch haben wir uns auf einem höheren Niveau stabilisiert. Das ist eine gute Basis für die Zukunft.

Erschreckt hat uns das hohe Abschneiden der AfD im Kreis und enttäuscht das der FWG in manchen Orten, zumal beide Parteien ohne Programm nur auf Ablehnung von Parteien gesetzt haben. Die Kommunalwahl war leider überlagert von bundespolitischen Themen und dem Versagen der Bundesregierung in zentralen Politikfelder. Es wird eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sein, die Ursachen zu finden und unser demokratisches System zu stärken, anstatt Unzufriedenheit zu schüren und ein Auseinanderdriften zu verstetigen. Darin sehen wir auch unsere Aufgabe als Grüne.

Der Eintritt der AFD und der Piraten in den Kreistag und die hohen Verluste von SPD und CDU führen unter anderem dazu, dass zur Regierungsbildung, außer in einer großen Koalition, mindestens drei Partner gebraucht werden. Als stärkste Fraktion hat die SPD die Aufgabe zwar übernommen, allerdings sehr zögerlich. Die Grünen haben über die grundsätzliche Situation nach der Wahl mit Linken, FDP und CDU gesprochen. Zu Sondierungsgesprächen wurden wir von der SPD eingeladen. Die SPD hatte verschiedene Optionen. Aus unserer Sicht hätte man unter Führung ihres neuen Landrates Winfried Becker und eines neuen Parteivorsitzenden Edgar Franke eine zukunftsfähige Neuausrichtung erwarten müssen, die der aktuellen Situation gerecht wird. Auch, wenn man bedenkt, dass die alte Vormachtstellung der SPD Schwalm-Eder schon länger bröckelt, wie verlorene Bürgermeisterwahlen und aktuell der Einbruch in ihren Hochburgen Borken und Niedenstein  gezeigt haben. Offenbar mangelt es aber der Parteiführung am Willen oder innerparteilich an Durchsetzungsstärke, sodass man sich für ein Weiterso mit  der FWG, die sich den Piraten ins Fraktionsboot geholt hat, entschieden hat.

Die Grünen Forderungen waren: Eine Koalition auf Augenhöhe in der die Partner mit eigenen Profilen erkennbar bleiben, eine Umstrukturierung der Kreisverwaltung nach Dezernaten, bei dem die  Grünen das Umweltdezernat übernehmen wollten und mehr Bürgerbeteiligung. Trotz inhaltlicher Übereinstimmungen und ansonsten Kompromissbereitschaft auch gegenüber dritten Partnern kam es nicht zu einer Einigung. Die SPD ist in keiner Konstellation bereit, auf den ersten Beigeordneten oder Zuständigkeiten zu verzichten, selbst wenn ihr Wahlergebnis etwas anderes zeigt. Die FWG lässt sich offenbar weiterhin darauf ein. Welche anderen Zugeständnisse dafür gemacht werden, wird für die BürgerInnen nicht transparent. Ob diese Weiterso-Koalition aus SPD und freien Bürgern mit einer Einstimmen-Mehrheit es schaffen kann, die Erosion der großen Volksparteien und die Hinwendung von Bürgern zur AFD aufzuhalten sowie die zunehmende Politikverdrossenheit zu stoppen,  erscheint uns zumindest fragwürdig. Wir fordern SPD, FWG und besonders die Piraten dazu auf, öffentlich darzulegen, was die Grundlage ihrer Zusammenarbeit ist.

Bündnis 90/Die Grünen Schwalm-Eder gehen mit fünf Abgeordneten, darunter zwei Frauen und drei Männern in die neue Legislaturperiode. Wir werden Grüne Inhalte aus der Opposition heraus einfordern und gegen rechte Strömungen für den Erhalt der parlamentarischen Demokratie kämpfen.

Bettina Hoffmann und Hermann Häusling

Vorstandssprecherin und Vorstandssprecher
Bündnis 90/Die Grünen Schwalm-Eder

GRÜNE: „Arbeit von Frauen ist gleichwertig“

Anlässlich des Equal Pay Days am 19.3 fordern BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Schwalm-Eder mehr Fairness und Wertschätzung für Frauen im Beruf und bei der Honorierung ihrer Arbeit. Der Aktionstag markiert den Tag, bis zu dem Frauen genauso viel verdient haben wie Männer bereits am 31. Dezember des Vorjahres. Das diesjährige Schwerpunktthema „Was ist meine Arbeit wert? Berufe mit Zukunft“, greift die wichtigen Themen Wertschätzung und Berufswahl auf.

Viele Frauen wählen soziale Berufe in Pflege und Betreuung, in denen sie vergleichsweise schlecht bezahlt werden, obwohl es Berufe mit Zukunft sind. Gleichzeitig fehlt es an Frauen in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen, weil Rollenbilder andere Wege vorgeben und Schwierigkeiten in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in diesen Branchen gesehen werden. „Wir müssen ‚frauentypische‘ Berufe aufwerten und ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis in möglichst vielen Branchen schaffen. Die Arbeit von Frauen unterscheidet sich zwar häufig von derjenigen der Männer muss uns aber insgesamt gleich viel Wert sein!“, erklärt Bettina Hoffmann, frauenpolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN . Sie ergänzt: „Wir fordern gleiche Chancen für Frauen und Männer in allen Berufen und die gleiche Anerkennung für die Leistung von Frauen durch mehr Aufstiegsmöglichkeiten und eine bessere Bezahlung!“

 

Dr. Bettina Hoffmann
Sprecherin des Vorstandes des GRÜNEN Kreisverbandes

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bewerten die Pläne von EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis das Herbizid Glyphosat jetzt eilig zuzulassen als „hochproblematisch“. Die Neuzulassung soll nun offenbar schneller entschieden werden als bisher geplant. Ursprünglich sollte darüber Mitte des Jahres entschieden werden. Nun zeichnet sich ab, dass die Neuzulassung wohl unter dem Druck von Monsanto und Co Anfang März rasch über die Bühne gebracht werden soll.

Der zuständige agrarpolitische Sprecher der Grünen/EFA-Fraktion Martin Häusling aus dem Schwalm-Eder-Kreis:

"Die EU-Kommission verstößt gegen das Vorsorge-Prinzip. Sie wirft alle Bedenken von Wissenschaftlern über Bord und schlägt eine uneingeschränkte Verlängerung der Zulassung für die kommenden 15 Jahre vor. Das meist verwendete Pestizid gilt als gesundheitsschädlich und steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Die EU-Kommission hat offenbar nicht die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger im Blick, sondern die Interessen der Agrarindustrie wie die des Herstellers des Pestizids Monsanto.

Sogar die schon sehr vorsichtigen Bedenken der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA berücksichtigt die EU-Kommission in ihrem Vorschlag nicht. Die EFSA hatte immerhin auf die negativen Folgen für Biodiversität hingewiesen. Die EU-Kommission schlägt diese Bedenken in den Wind und will Glyphosat weitgehend ohne Mengen- oder Anwendungsbeschränkung erlauben.

Die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten müssen dem einen Riegel vorschieben und sich gegen die Verlängerung der Zulassung aussprechen."

„Bevor solch eine Entscheidung zur fast uneingeschränkten Nutzung für 15 Jahre getroffen wird,  müssen eventuelle Risiken für Umwelt und Gesundheit gründlich untersucht und geprüft werden.“, erklärt die Sprecherin der GRÜNEN, Dr. Bettina Hoffmann. „Es kann nicht sein, dass das Bundesinstitut zur Risikobewertung die Angelegenheit klein redet, obwohl namhafte Forscher vor Gefahren warnen“.   Mehr »

v.l.: Dr. Bettina Hoffmann, Priska Hinz, Jörg Warlich

„Tierwohl“ war das Thema einer Veranstaltung von Bündnis 90/Die Grünen Schwalm-Eder am 22.1.2016 mit der Grünen Hessischen Umweltministerin Priska Hinz. Sie stellte einen ganzen Strauß von Maßnahmen für das Tierwohl in der Massentierhaltung vor, der nun in Hessen umgesetzt wird. Männliche Eintagsküken sollen nicht mehr sinnlos getötet werden. Hühnern und Puten sollen nicht mehr die Schnäbel gestutzt, Schweinen nicht mehr die Schwänze kupiert werden. Die Haltungsbedingungen sollen verbessert werden, damit Antibiotika-Gaben drastisch reduziert werden können. Artgerechte Tierhaltung mit Luft, Licht und Auslauf sollen die Gesundheit stärken. Die Beratung der Landwirte soll verbessert werden im Sinne einer ökologischen Landwirtschaft, die die Umwelt schont, das Leben der Tiere verbessert und gesunde Nahrungsmittel produziert.

Am Ende teilte sie mit, dass es bei der Gudensberger Geflügelschlachterei Plukon zu gravierenden Unregelmäßigkeiten gekommen ist. Das Regierungspräsidium Kassel hat die Staatsanwaltschaft eingeschaltet und den Betrieb der Futtermittelerzeugung aus Schlachtabfällen stillgelegt. Auch der Schlachterei droht offenbar die Stilllegung. Eine  Anhörung ist angesetzt. Details konnte die Ministerin im Hinblick auf das laufende Verfahren nicht nennen. Offenbar hat der Betrieb aber ohne „Anzeige“ beim RP „deutlich über der genehmigten Menge“ geschlachtet und produziert. Das Resümee der Grünen Umweltministerin: „Es ist wichtig bei solchen Betrieben genau hinzuschauen!“

Die Grünen Schwalm-Eder sehen sich bestätigt in ihren Bedenken gegen die als „Modernisierung“ verkaufte Erweiterung des Betriebes.  Hermann Häusling: „Der Stil der industriellen Tierhaltung und Verarbeitung ist ausbeuterisch gegenüber den Tieren, Verbrauchern und auch den Landwirten, die von dem System völlig abhängig sind.“

Dr. Bettina Hoffmann, Spitzenkandidatin der Grünen Schwalm-Eder, fordert eine „rückhaltlose Aufdeckung der gesamten Hühnerkette von der Aufzucht der Tiere, über Lieferung und Schlachtung bis zum Produkt. Das Misstrauen der Verbraucher gegenüber Produkten aus der Massentierhaltung ist vollauf berechtigt. Der Betrieb soll auch nachweisen, was denn nun mit den anfallenden Schlachtabfällen passiert. Diverse Skandale haben gezeigt, dass in der industriellen Lebensmittel- und Futterproduktion nicht immer alles mit rechten Dingen zugeht.“   Mehr »

Hessischer Minister für Wirtschaft und Verkehr trifft Bürgerinitiativen gegen A49

Am 21.1.2016 traf sich Tarek Al-Wazir zum 2. Mal mit Vertreter*Innen der Bürgerinitiativen gegen den Ausbau der A49 zum Austausch über den Projektstand in Schwalmstadt. Der Kreisverband der Grünen Schwalm-Eder, der sich ebenfalls gegen den Ausbau wendet, hatte dazu eingeladen.

Minister Al-Wazir erläuterte ausführlich die Rahmenbedingungen auf Landes- und Bundesebene, die aktuell durch Verhandlungen zum Bundesverkehrswegeplan und die Prüfung der Einbindung privater Investoren für Bau und Betrieb von Autobahnen beeinflusst wird. Der Bund plant offenbar die Verantwortung für die Autobahnen einer eigenen Gesellschaft zu übertragen ähnlich wie in Österreich. Dazu laufen derzeit Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen und Konzeptentwicklungen. Das „Ob“ und „Wie“ der Einbindung privater Investoren wird bundesweit sehr kritisch diskutiert. Insgesamt muss man zur Kenntnis nehmen, dass es sich bei der A49 letztlich um ein Projekt des Bundes handelt und mittlerweile Baurecht besteht.

Vertreter*innen von allen Bürgerinitiativen, die sich entlang der gesamten Strecke von Edermünde bis Stadtallendorf seit Jahren gegen den Ausbau der A49 einsetzen, nutzten die Gelegenheit für Fragen und um ihre Vorschläge für den Bau von Umgehungsstraßen, die den Ausbau überflüssig machen sollen, vorzustellen.

Vereinbart wurde ein nächstes Treffen Mitte des Jahres, um die aktuellen Ergebnisse zu diskutieren. Immerhin mehren sich in der Region die Stimmen, die die A49 als Transitstrecke, die nur mehr Verkehr und Lärm bringt und die Landschaft zerstört, kritisch hinterfragen.

„Wir sind froh, dass unser Grüner Minister die Anliegen der Bürgerinitiativen so ernst nimmt. Kürzlich wurde auf dem Abschnitt in Edermünde durch seine Unterstützung eine Geschwindigkeitsbeschränkung zum Lärmschutz eingeführt“, so Bettina Hoffmann (Vorstandssprecherin der Grünen Schwalm-Eder).

Marcus Bocklet, MdL, Flüchtlingspolitischer Sprecher der GRÜNEN Landtagsfraktion

Auf Einladung des Kreisverbandes der GRÜNEN schilderte MdL Marcus Bocklet in Melsungen  die Situation der Menschen, die aufgrund von Krieg, Terror und Gewalt ihre Heimatländer verlassen haben und stellte die gemeinsame Verantwortung der Wertegemeinschaft der EU, des Bundes und der Länder dar. Angesicht der großen Anzahl der Menschen, die ihren Anspruch auf Asyl in Deutschland umsetzen wollen, ist dies eine große Herausforderung für die Bundesländer, kommunaler Familie und für die Zivilgesellschaft.

Rund 100.000 Personen werden aktuell in Hessen für das Jahr 2015 erwartet. Diese Menschen werden in 40 Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes und in 30 weiteren Notunterkünften der Landkreise betreut, registriert und auf ihre Gesundheit untersucht. Ungefähr die Hälfte der Flüchtlinge stammen aus Syrien, 18 % stammen aus Afghanistan. Nach der Erstaufnahme erfolgt die Verteilung auf die Landkreise. 4 % der Flüchtlinge in Hessen werden dem Schwalm-Eder-Kreis aus den Erstaufnahmeeinrichtungen zugewiesen. Andreas Gründel vom Kreisverband berichtete, dass derzeit im Landkreis knapp 2.000 Personen in 10 Gemeinschaftsunterkünften und in Privatunterkünften betreut werden und zudem aktuell eine Notunterkunft in Schwalmstadt im Auftrag des Landes Hessen betrieben wird.

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29.10.2015

Nahwärmeversorgung in Willingshausen-Wasenberg nahezu vollständig aus erneuerbaren Quellen

Dr. Bettina Hoffmann, Vorstandssprecherin GRÜNE Schwalm-Eder, Tarek Al-Wazir, Hessens Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, Hermann Häusling, Vorstandssprecher GRÜNE Schwalm-Eder

Mit einem symbolischen Knopfdruck hat Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, das von der Energiegenossenschaft Wasenberg e. G. und dem kommunalen Energieversorger EAM betriebene Nahwärmenetz in Willingshausen-Wasenberg gestartet. 

Für die GRÜNEN Schwalm-Eder ist dies eine bedeutende Anlage, da es sich um eines der größten Nahwärmenetze Hessens handelt, welches die Wärme nahezu vollständig aus regenerativen Quellen erzeugt.  Dr. Bettina Hoffmann, Vorstandssprecherin der GRÜNEN Schwalm-Eder betont daher: „ Die Energiewende vor Ort gelingt! Die Nahwärmeversorgung in Willingshausen-Wasenberg ist ein beispielhaftes Projekt, da es mit Bürgerbeteiligung einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung leistet.“ 

Für Hermann Häusling, Vorstandssprecher der GRÜNEN Schwalm-Eder, ist dies ein weiterer notwendiger Schritt zu einer vollständigen Energieversorgung aus Erneuerbaren Quellen im Landkreis, „ Für die GRÜNEN Schwalm-Eder ist die Energiewende notwendig, um den Klimawandel zu bekämpfen, der unsere Lebensgrundlagen, Tiere und Pflanzen gefährdet. Das Engagement der Bürgerinnen und Bürger vor Ort zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

02.03.2015

Grüner Neujahrsempfang

Kreisvorstandssprecherin Dr. Bettina Hoffmann, Kreisvorstandssprecher Hermann Häusling
Martin Häusling, MdEP
Podium und Publikum
Zeit für Gespräche und Leckereien

Zum diesjährigen Neujahrsempfang hatten die Grünen Schwalm-Eder am 18.2.2015 nach  Wabern in den Kulturbahnhof geladen. Viele Gäste aus Ehrenamt, Bürgerinitiativen, Politik und Wirtschaft und natürlich Grüne Mitgliederinnen und Mitglieder sind gekommen. "Wir freuen uns über so viel Zuspruch und neue Impulse", so Hermann Häusling (Fraktionsvorsitzender).

Erwartet wurde die Hessische Umweltministerin Priska Hinz, die jedoch leider kurzfristig erkrankt war. Bei der derzeit grassierenden Grippewelle kein Wunder.

Dafür übernahm es Martin Häusling, Europaabgeordneter der Grünen aus dem hiesigen Kreisverband, ein Streiflicht über die Themen, Landwirtschaft, Energiewende, Freihandelsabkommen TTIP und Auswirkungen der Europapolitik auf Bund und Hessen zu werfen.

Dr. Bettina Hoffmann beleuchtete unter dem Motto „Grün wirkt in Hessen und im Kreis“ aktuelle Themen mit engem Bezug zur Lokalpolitik. Gesicherte Schulsozialarbeit, Signale zur Umgehungsstraße Felsberg und Verkehrszählung A49 Edermünde gehörten ebenso dazu wie Südlink. Sie ging auf die Sorge vor einer Erweiterung der Geflügelschlachtanlage Gudensberg und auf die Chancen für Windkraft ebenso ein wie auf die verbesserte Finanzierung für kleine Kommunen und unseren Kreis durch den neuen kommunalen Finanzausgleich.

"Ein guter Austausch zwischen GRÜNEN MitgliederInnen, Interessierten und anderen Fraktionen ist uns sehr wichtig. Dazu bietet der Empfang einen angemessenen Rahmen“, so Dr. Bettina Hoffmann (Vorsitzende Grüne Schwalm-Eder) über den gelungenen Abend. 

Dr. Bettina Hoffmann, ViSdP

17.12.2014

Grünes Signal für den ländlichen Raum: Umfangreiche Förderung der LEADER Regionen im Schwalm-Eder-Kreis

Mit dem LEADER-Programm fördern die Europäischen Union und das Land Hessen 24 hessische Regionen, die sich in einem landesweiten Wettbewerb qualifiziert haben. Damit stehen ihnen Zuschüsse in Höhe von etwa 50 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel stehen für die gesamte Förderperiode 2014 bis 2020 bereit. In regionalen Entwicklungskonzepten wurden unter der Einbindung von Fachverbänden, interessierten Bürgerinnen und Bürgern Handlungsfelder bestimmt und Projekte beschrieben, denen zukünftig in der jeweiligen Region besondere Beachtung geschenkt werden soll. Im Mittelpunkt der Strategien, für die die Fördermittel eingesetzt werden sollen, stehen dabei insbesondere Projekte, die sich aus demografischen und strukturellen Veränderungen der ländlichen Räume ergeben.

„Hessen hat den höchstmöglichen Beitrag eigener Haushaltsmittel geleistet, damit der finanzielle Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) voll ausgeschöpft werden kann“, betonte die hessische Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) bei der Vorstellung der Ergebnisse am 12.12.2014.

„Wir sind sehr froh, dass unsere Regionen Cassler Bergland, Hessenspitze, Kellerwald – Edersee, Knüllgebiet, Mittleres Fuldatal und Schwalm Aue zu den anerkannten Regionen gehören. Das ist ein großes Stück vom Kuchen“, so Bettina Hoffmann, Sprecherin der Kreisgrünen. „ Das wird uns helfen, die wirtschaftliche, soziale aber auch die kulturelle Infrastruktur aufrecht zu erhalten und neue Entwicklungschancen zu nutzen.“

 

Dr. Bettina Hoffmann, ViSdP

Die Kreistagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Schwalm-Eder-Kreis freut sich über die Förderung des Landes Hessen in der Höhe 173 000 Euro für die energetische Sanierungsmaßnahmen an drei Schulen im Schwalm-Eder-Kreis. Dies teilte Wirtschafts- und Energieminister Tarek Al-Wazir am Freitag, 01.08.2014, mit. Die Zuschüsse verteilen sich auf die Grundschule Borken (31 000 Euro), die Stellbergschule in Homberg/Efze (112 000 Euro) und die Burgsitzschule in Spangenberg (30 000 Euro).   Mehr »

Holger Braun, Mathias Wagner, Uwe Brede, Marcel Breidenstein

„Die Staatsdomäne Niederbeisheim ist einer von vielen Bauernhöfen in Hessen, auf denen die Zukunft der Landwirtschaft vorangetrieben wird“, sagte Mathias Wagner, Vorsitzender der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, am Donnerstag bei einem Besuch des Bioland-Hofes. „Wir müssen Wege finden zu einer Lebensmittelproduktion, die im Einklang mit dem Mensch und seiner Umwelt steht. Dabei geht es nicht um Bauernhof-Romantik, sondern um die Bedürfnisse der Verbraucherinnen und Verbraucher, aber auch um das Tierwohl, um den Landschafts- und den Umweltschutz.“   Mehr »

Lärm erreicht die meisten Menschen überall und zu jeder Zeit. Das größte Sorgenkind des Lärmschutzes ist der Verkehrslärm: Der Verkehr nimmt zu, auch an Wochenenden, der Gütertransport wächst an, neue Straßen werden gebaut und es wird schneller und aggressiver gefahren. Das Netz der Straßen, Schienen- und Luftwege überzieht Siedlungen und Landschaften. „Da Lärm verkehrsmittelübergreifend die Menschen in Hessen zunehmend belastet, werden wir einen Schwerpunkt in der Lärmvermeidung und -reduzierung setzen. Es müssen verbindliche Schritte definiert werden, mit denen die Lärmbelastung Betroffener auf ein gesundheitlich erträgliches Maß gesenkt wird“, so die Kasseler Landtagsabgeordnete, Karin Müller.   Mehr »

03.04.2014

GRÜNER Kreisverband Schwalm-Eder wählt neuen Vorstand

Auf der vergangenen Kreismitgliederversammlung am 21.03.2014 haben die GRÜNEN im Schwalm-Eder Kreis einen neuen Vorstand gewählt. Als Kreisvorstandssprecherin wurde Dr. Bettina Hoffmann aus Niedenstein bestätigt, als Kreisvorstandsprecher wurde Hermann Häusling aus Bad Zwesten  wieder gewählt. Als Beisitzerin wählten die Mitglieder Elke Emilius aus Fritzlar neu in den Vorstand. Vertreter der GRÜNEN Jugend im Kreisvorstand wird weiterhin Marcel Breidenstein aus Gudensberg sein. Als wichtige Aufgaben sieht der neu gewählte Vorstand den kommenden Europawahlkampf, die Umsetzung der Beschlüsse der Schwarz/Grünen- Regierung auf kommunaler Ebene und die Vorbereitung der nächsten Kommunalwahl.

Die EU-Kommission legte kürzlich einen Bericht über die Umsetzung der Nitrat-Richtlinie zum Schutz der Gewässer in den Mitgliedsstaaten vor. In der Richtlinie geht es darum, durch geeignet Schritte durch das Nitrat aus den landwirtschaftlichen Quellen verursachte Gewässerverunreinigungen zu reduzieren. Hintergrund ist der Schutz des Grundwassers, das für die hochwertige Nutzung als Trinkwasser zur Verfügung stehen soll und die Verminderung der Nährstoffbelastung in den Flüssen. Hohe Viehbestände und der Einsatz mineralischer Düngemittel stellen eindeutig die Hauptbelastung für Grund- und Oberflächenwasser dar.   Mehr »

Einladung Kreismitgliederversammlung - Wahlanalyse und Perspektiven im Bund und in Hessen

Liebe Freundinnen und Freunde,

nach einer intensiven Wahlkampfzeit und Ergebnissen in Bund und Land, die leider anders ausgefallen sind als erhofft, möchten wir mit euch in die Wahlanalyse gehen und sich daraus ergebende Perspektiven diskutieren.

Dafür möchten wir uns ausreichend Zeit nehmen und so soll unsere nächste Kreismitgliederversammlung im Wesentlichen unter diesem Motto stehen:

Wahlanalyse und Perspektiven im Bund und in Hessen

Sie findet statt am:

Montag, den 28. Oktober 2013, um 19.30 Uhr in der Geschäftsstelle in Wabern

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

 

  1. Begrüßung durch den Kreisvorstand
  2. Wahlanalyse und Perspektiven
  •  Vorstellung der Wahlergebnisse im SEK und Hessen
  • Berichte aus den OV zum Wahlkampf
  • Bericht aus dem Parteirat
  • Diskussion der Perspektiven
  • Terminplanung
  1. Bericht aus dem Kreistag
  2. Verschiedenes

 

Wir freuen uns auf euer Kommen und eine rege Diskussion.

Marcel Breidenstein, Rebecca Harms und Bettina Hoffmann am Windkraftstandort Gilserberg
Landwirte und Planer im Gespräch mit Martin Häusling, Rebecca Harms und Bettina Hoffmann

Am Wochenende stellten Wirtschaftsminister Rentsch (FDP) und FDP-Bundestagsfraktionschef Rainer Brüderle ein Positionspapier vor, in dem sie den Ausstieg aus der Förderung der Erneuerbaren Energien und das Ende der Abnahmegarantien fordern. Gleichzeitig hat die FDP auf ihrem Parteitag einen Beschluss gefasst, der der Windenergie in Hessen den Garaus machen würde, wenn er umgesetzt würde.

Unverhohlen wetterte auch der CDU-Generalsekretär Peter Beuth gemeinsam mit Rentsch auf einer Demonstration von Windkraftgegnern am Samstag vor dem Hessischen Landtag gegen Windkraft. Man muss wissen, dass Rentsch als zuständiger Minister gerade erst den Landesentwicklungsplan vorgelegt und beschlossen hat, der auf 2% der Fläche in Hessen Windkraft vorsieht und der z.B. 1000 m Abstand zu Siedlungen zugrunde legt. Nun will Rentsch Abstände von 2500 m. Das bedeutet für Nordhessen, dass der gerade in Aufstellung befindliche Regionalplan, der in großer Übereinstimmung mit allen Fraktionen auf den Weg gebracht wurde, nichtig wäre. Es gäbe wiederum über Jahre keine Planungsgrundlage und Investitionssicherheit .“ Aber das schert doch einen Wirtschaftsminister nicht,“ so Bettina Hoffmann (Grüne Direktkandidatin für die Landtagswahl).„Es stört die FDP ja auch nicht, dass sie schon tausende Arbeitsplätze in der Solarbranche vernichtet hat und selbst Bundesumweltminister Altmaier von der FDP als Regierungspartner bei Reformen des EEG blockiert wurde,“, Hoffmann weiter.   Mehr »

Dr. Bettina Hoffmann begrüßt die Gäste
Imker Richard Trutti erzählt über seine Arbeit

"Mehr als nur Honig" ist der Titel des Dokumentarfilms von Markus Imhoof. Der Kinofilm wurde von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN kürzlich im Bürgertreff, Niedenstein gezeigt. Neben der Filmvorführung gab es Informationen direkt vom Imker und Leckereien vom Honig.

Unsere emsigen Bienen sind in Gefahr!

Die Direktkandidatin Dr. Bettina Hoffmann (Landtag) begrüßte die Gäste mit den Worten. "Statt einer typischen Wahlkampfveranstaltung möchten wir Ihnen eine Themenveranstaltung anbieten, um uns auf die Inhalte zu konzentrieren".  Dr. Bettina Hoffmann weiter: "Ohne Bienen keine Früchte. Gerade jetzt in der Erntezeit wollen wir uns das klar machen und überlegen, wie wir ein Paradies für Bienen schaffen und erhalten können." Dr. Bettina Hoffmann bedankte sich dafür, dass der erfahrene Imker Richard Trutti (Vorsitzender des Imkerkreises Wolfhager Land) und Manfred Seydel (Vorsitzender der Streuobstinitiative Silka e. V.) der Einladung gefolgt sind." Die interessierten Bürger konnten neben den vielen Informationen zum Thema an der Honigverkostung und an einem Rätsel zu alten Apfelsorten teilnehmen. Darüberhinaus gab es Tipps für einen bienenfreundlichen Garten und Einkauf.   Mehr »

Bild mit Rebecca Harms, Martin Häusling, Hermann Häusling, Marcel Breidenstein und Dr. Bettina Hoffmann im Garten der Alten Pfarrei Niederurff.

Rebacca Harms, MdEP, besuchte am Freitag, den 06.09.2013 zusammen mit ihrem Parlamentskollegen Martin Häusling den Kellerwaldhof, die Obermühle in Bad Zwesten, wirkte an lokalen Straßenaktionen mit, bevor sie in einer Talkrunde in der Alten Pfarrei in Niederurff zum Thema Energiewende mit Jochen Riege (Energiegenossenschaft Schwalm-Knüll eG) und dem Ingenieur Ernst Träbing und anderen Gästen diskutierte.

Rebecca Harms stellt den langen und mühsamen Weg des Atomausstieges dar und mahnte an, den Weg energisch zu verteidigen und die Umstellung auf die Erneuerbaren besser zu organisieren. Im Mitgliedsstaat Deutschland wird beides – der Ausstieg, wie der Ausbau der Erneuerbaren sehr zögerlich betrieben, von der Seite der EU-Kommission gibt es sogar eine Subventionierung neuer Krenkraftwerke. Am Beispiel von Repowerring bestehender Windkraftanlagen wird deutlich, wie schleppend die bestehenden Genehmigungsverfahren sind. Aber auch die Nutzung der Wasserkraft und der Biomasse im großen Stil bergen Konflikte mit dem Naturschutz der Wasserwirtschaft.   Mehr »

Rote Karte für Fracking - Keine Chemie in unsere Böden

„Fracking“, das heißt: Jede Menge Chemikalien, Millionen Liter Süßwasser und Quarzsand werden in den Boden gepumpt, um über künstliche Risse Erdgas aus tiefen Gesteinsschichten zu lösen. Zu welchen Schäden Fracking bei Mensch und Natur führt, weiß keiner genau was Schwarz/Gelb in Bund und Land aber nicht davon abhält diese Risikotechnologie klar zu verbieten.

Landesweit protestierten am 31.8.2013 Menschen gegen die Fracking-Pläne – auf der Straße und im Internet. In Kassel versammelten sich zahlreiche gesellschaftliche Gruppen und Grüne aus dem Schwalm-Eder-Kreis zur Demo vor der Niederlassung von Wintershall. Diese plant Fracking an verschiedenen Standorten, z.B. in Argentinien.

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31.08.2013

Wir haben Agrarindustrie im Schwalm-Eder-Kreis satt!

Symbolische Befreiungsaktion der Käfigtiere
Stopp der Agrarindustrie fordern Petra und Bettina
Keine Massentierhaltung im SEK
Gudensberg statt Wietze

In Europas größtem Schlachthof in Wietze bei Celle werden täglich 430.000 Hühner geschlachtet. Der Schlachthof ist Symbol einer völlig verfehlten Agrarpolitik: Exportdumping, Gentechnik im Futter und Ausbeutung von Arbeitern. Am 31. August wird ein breites Bündnis von Bauern, Erzeugern, Kirchen und Verbrauchern diesen Schlachthof umzingeln und gegen die Produktions- und Arbeitsbedingungen protestieren!

Die Grünen Schwalm-Eder erklären sich solidarisch. Im Schlachthof in Gudensberg können täglich auch über 150.000 Tiere geschlachtet werden. Eine Erweiterung ist in Vorbereitung. Die Zahl der Mastplätze für Hühner in Nordhessen ist in den letzen drei Jahren um über 230 % auf über eine Million gestiegen - Tendenz steigend.

Mit einer symbolischen Befreiungsaktion von „Käfigtieren“ vor dem Hintergrund des Schlachthofes in Gudensberg machen die Grünen aufmerksam auf die qualvolle Tierhaltung, industrielle Billigfleischproduktion mit Medikamentenmissbrauch in der Tierhaltung. Sie fordern Bauernhöfe statt Tierfabriken, artgerechte Tierhaltung und Minimierung des Einsatzes von Antibiotika sowie faire Löhne und Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft.

Dr. Bettina Hoffmann

ViSdP

Die GRÜNEN Schwalm-Eder warnen vor einer Ausweitung der Massentierhaltung im Schwalm-Eder-Kreis. Ihre Sprecherin Dr. Bettina Hoffmann dringt auf schnelles Handeln: "Die Fleischkonzerne scheinen sich bei uns wohl zu fühlen. Hier werden sie hofiert. Sie bauen Riesenställe ganz privilegiert und mit Steuergeldern gefördert in unsere Landschaft und erweitern Schlachtanlagen. Das billige, mit Antibiotika vollgepumpte Fleisch wird unsere regionalen gesunden Produkte unweigerlich verdrängen. Wir fordern daher eine artgerechte Haltung der Haustiere!"   Mehr »

Bürgerprotest in Niedenstein-Metze (Foto: Jörg Warlich)

Eine Änderung des Baurechts muss Gemeinden endlich Mitsprache beim Bau von Mastställen sichern und damit den Bauboom von Tierfabriken stoppen, so der GRÜNEN-Kreistagsabgeordnete Jörg Warlich. Eine Welle von Anträgen für neue Großmastanlagen schwappt über das Land. Bundesweit sind 900 Mastställe für 36 Millionen Masthühner sowie viele weitere Großanlagen für Mastputen und Legehennen geplant, beantragt und bereits im Bau.

Im Februar 2012 stellte die Kreistagsfraktion der GRÜNEN einen Antrag, um eine Gesetzesänderung einzufordern. Bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt erfolgte keine Beratung im zuständigen Ausschuss. Eine vorgesehene Beratung wurde durch die Mehrheitsfraktionen zurückgezogen, weil sich SPD und FWG auf eine einheitliche Vorgehensweise nicht einigen konnten.

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Anlässlich des diesjährigen Equal Pay Days am 21. März, dem Aktionstag gegen Entgeltungleichheit zwischen Frauen und Männern, fordern der Kreisverband Schwalm-Eder  der GRÜNEN die Aufwertung der als „frauentypisch“ geltenden Berufe.

Unser Ziel ist die eigenständige Existenzsicherung von Frauen in allen Lebensphasen. Dazu gehören gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit und Wertschätzung von Familien- und Berufsarbeit.

Schwerpunkt der Aktionen seien 2013 die Pflege- und Gesundheitsberufe, bei denen der Lohnunterschied besonders deutlich werde. Schon jetzt zeichne sich aufgrund des demografischen Wandels ein Personalmangel in der Pflege ab. „Der  Koalition aus CDU und FDP in Hessen und im Bund fehlen überzeugende Konzepte für die Zukunft der Pflege und zur Aufwertung dieser Berufe. Ziel moderner GRÜNER Politik ist, das Lohnniveau in den pflegenden Berufen deutlich zu steigern und diese zu gleichen Teilen für Frauen und Männer attraktiv zu gestalten, damit wir langfristig eine qualitativ hochwertige, gesundheitliche Versorgung für alle BürgerInnen sicherstellen können.

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Melanie Höse, Vorsitzende des Bezirksjugendausschusses Kassel, Cem Özdemir, Bundesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen, Martin Häusling, Mitglied des Europaparlamentes für Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Bettina Hoffmann, Vorstandssprecherin Kreisverband Schwalm-Eder, Dr. Gerold Kreuter, Industrie- und Handelskammer Kassel-Marburg, Leiter Umwelt und Energie, Uwe Kemper, Vorsitzender der Geschäftsführung Arbeitsagentur Korbach

Der demographische Wandel im ländlichen Raum des Schwalm-Eder-Kreises bringt gravierende Auswirkungen auf die Wirtschaftsstruktur und die Perspektiven von Kleinbetrieben, Handwerkern, Freiberuflern und Dienstleistern mit sich. Die Grünen Schwalm-Eder stellen sich den Herausforderungen und suchen im Rahmen der neuen Veranstaltungsreihe "Grüner Talk im Hof" nach Lösungen. In lockeren Talk-Runden werden brennende Themen für die Zukunft des Ländlichen Raumes mit Akteuren und Experten diskutiert. Diesmal hieß es "Kleinbetriebe, Freiberufler, Handwerker und Dienstleister auf dem Land –  aufgeben oder GRÜN durchstarten?". "Das große Interesse der Besucherinnen und Besucher zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, um mit unterschiedlichen Menschen ins Gespräch zu kommen," so Dr. Bettina Hoffmann als Initiatorin. Die hochkarätig besetzte Talkrunde wurde von der freien Journalistin Maike Brathge moderiert.

Cem Özdemir, Bundesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen, erläuterte eindrücklich wie wichtig die Standortfaktoren Breitbandversorgung, Öffentlicher Nahverkehr, Bildungsinfrastruktur, Nahversorgungs- und Freizeitangebote gerade für ländliche Gebiete sind. Sie entscheiden über die Attraktivität einer Region für ansässige Betriebe, potenzielle Investoren, Existenzgründer und Fachkräfte. "Wir brauchen gute Infrastruktur in der Fläche und nicht nur wenige Großprojekte wie Stuttgart 21, die auf Jahre die finanziellen Mittel binden. Würde die Bahn auf das Prestigeprojekt verzichten, könnten alle Bahnhöfe in Deutschland vernünftig ausgestattet und barrierefrei für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer werden," zeigte der Baden-Württemberger auf.

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Spätestens seit Wiesenhof Sponsor von Werder Bremen werden wollte und die Fans sich darüber empört haben, weiß jeder, dass die Massentierhaltung von Geflügel im Emsland, in Cloppenburg und Vechta zu Hause ist. Auch im aktuellen Skandal um falsch deklarierte Eier steht die Region wieder im Fokus.

Still und leise ist die Welle aber mittlerweile auch hier in Hessen angekommen. In den letzten Jahren sind über eine Million neue Mastplätze entstanden. 40.000 Hähnchen pro Stall oder sogar 79.000 sind keine Seltenheit mehr. Alle sechs bis acht Wochen wird die Belegschaft ausgetauscht. Das macht locker pro Stall 500.000 Tiere im Jahr. Alles subventioniert mit Fördermitteln.

Es ist vielleicht bei uns noch nicht so dramatisch wie in Niedersachsen oder anderswo,  aber der Trend zu einer Industrialisierung der Tierhaltung ist auch in Nordhessen da. Das hat negative Folgen für unsere Gesundheit, Umwelt und für den Natur- und Tierschutz. Über 90 Prozent der VerbraucherInnen wollen sie nicht. Jeder neue Skandal verunsichert die Menschen mehr.

"Es geht uns nicht darum den Bäuerinnen und Bauern die Verantwortung dafür zu geben. Nein, sie sind genauso Teil dieses Systems wie wir VerbraucherInnen", erläutert Hermann Häusling (Vorstandssprecher).

Die Grünen Schwalm-Eder plädieren für eine neue Haltung. Das dokumentieren sie mit der Informationsveranstaltung ihrer Bundestagsfraktion in Wabern:

"FÜR EINE NEUE HALTUNG - ARTGERECHT STATT MASSENHAFT".

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Martin Häusling, MdEP, Prof. Dr. Uwe Rösler, Freie Uni Berlin, Dr. Bettina Hoffmann, Vorstandssprecherin, Michael Rothkegel, BUND, Nicole Maisch, MdB, Friedrich Ostendorff, MdB
Das Thema Massentierhaltung interessierte viele Bürger
Im Podium Peter Voss-Fels, Hessischer Bauernverband e.V., Martin Häusling
Dr. Bettina Hoffmann begrüßte die Referenten und Gäste
Es gab viele Fragen aus dem Publikum.
Nicole Maisch führte durch die Diskussion.

Die Grünen Schwalm-Eder gehen mit der erfahrenen Regionalentwicklerin und Kommunalpolitikerin Dr. Bettina Hoffmann im Nordkreis und dem jungen Kreistagsabgeordneten Marcel Breidenstein im Südkreis ins Rennen für die Landtagswahl 2013.

Beide setzen auf eine nachhaltige Landwirtschaft, auf gentechnikfreie Produkte, regionale Vermarktung und artgerechte Tierhaltung in der Region. "Wir müssen die Errichtung von Riesenställen und Megamastanlagen stoppen. Die Subventionierung der Massentierhaltung gehört abgeschafft, genau wie die Privilegien im Baurecht", so Bettina Hoffmann. "Das durch die aktuellen Lebensmittelskandale verlorene Vertrauen in die Lebensmittelerzeugung muss durch bessere Rahmenbedingungen neu aufgebaut werden."

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Dr. Bettina Hoffmann, Direktkandidatin für den Norden im Schwalm-Eder Kreis
Marcel Breidenstein, Direktkandidat für den Süden im Kreis

Die Landesbehörde Hessen Mobil informiert in diesen Tagen die Bürgerinnen und Bürger über den geplanten Baubeginn des Tunnels in Frankenhain als Teil des Autobahnbaus der A 49. Dazu erklärt der Kreisvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, die Landesregierung schaffe damit  absichtlich Fakten, die nicht mehr zurückzuholen seien. „Die  A 49 reiht sich nahtlos in die Fehlplanungen von Großprojekten ein, deren Finanzierung aus dem Ruder läuft und deren  Sinnhaftigkeit sich nicht mehr darstellen lässt", so Bettina Hoffmann als Sprecherin der Grünen. "In Zeiten in denen Bürgerinnen an allen Ecken Einsparungen hin nehmen müssen, soll hier als Erbe von Posch um jeden Preis eine unsinnige Autobahn vollendet werden. Der Bau begräbt nicht nur Unsummen von Geld, er besiegelt auch das Schicksal von Natur und Landschaft, verbraucht riesige landwirtschaftliche Flächen und belastet die Region mit Verkehr, der das Ende des Tunnels nicht findet".

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Bündnis 90 /Die Grünen rufen Landrat und Kreisausschuss dazu auf, in der Regionalversammlung Nordhessen darauf hin zu wirken, dass die Kriterien für die Ausweisung von Windkraftanlagen so zu bemessen sind, dass auch im Schwalm-Eder-Kreis ein Flächenanteil von 2 % sicher erreicht werden kann. Denn den wesentlichen Beitrag für eine Stromversorgung zu 100 % aus erneuerbaren Energien kann in Hessen nur die Windenergie im Binnenland leisten. Mit der Einigung auf dem hessischen Energiegipfel, 2 % der Landesfläche für Windkraft zu reservieren, wollte man diesem Ziel einen großen Schritt näher kommen.

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„Raus aus dem Landtag, hin zu den Bürgerinnen und Bürgern“ lautet das Motto, unter dem die GRÜNEN Landtagsfraktion  im Rahmen ihre „Konzepte für Hessen – Tour 2012“ auf Einladung der Schwalm-Eder-GRÜNEN mit einem knallgrünen, erdgasbetriebenen  Auto nach Melsungen gekommen sind. An ihrem Info-Stand suchten die Landtagsabgeordneten Sigrid Erfurth  (Finanzen und Europa), Karin Müller (Verkehr und Straßenbau) und Daniel May (Wissenschaft und Hochschule) den Kontakt mit der Bevölkerung und stellten ihre Konzepte GRÜNER Landespolitik zur Diskussion. Die Landtagsabgeordneten wurden dabei vom Kreisverband und von der Fraktion unterstützt. Somit konnten auch regionale Themen in die Landespolitik mit eingebracht werden.

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Benjamin Weiß, GRÜNE Jugend, Gert Richter, Holger Braun, Sigrid Erfurth, Landtagsabgeordnete, Andreas Gründel, Kreistagsabgeordneter, Daniel May, Karin Müller, Landtagsabgeordnete, Marcel Breidenstein, GRÜNE Jugend
Am GRÜNEN Stand
Im Gespräch mit den Abgeordneten
Besuch im Kloster Haydau

Die deutsche Tochter des international tätigen Energiekonzerns BNK Petroleum Inc. - die BNK Deutschland GmbH - möchte in Hessen mit der so genannten Fracking- Methode nach Erdgas suchen. Das betroffene Gebiet, das unter dem Namen "Adler-South" firmiert, umfasst  5.000 km². Beim zuständigen Bergamt des Regierungspräsidiums in Darmstadt wurde ein Antrag auf Erlaubnis zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen gestellt. Dies trifft zunehmend auf Widerstand in den Kommunen und bei den BürgerInnen. Die breite Auflehnung in Nordhessen hat selbst die Erdgasunternehmen überrascht. 

Bei einer Informationsveranstaltung, die BUND und Bündnis 90/Die Grünen Schwalm-Eder gemeinsam organisiert hatten, trafen sich am 20.9.2012  ca. 60 Interessierte in Fritzlar. Bei der Begrüßung durch Dr. Bettina Hoffmann (Bündnis90/Die Grünen) und Jörg Klingenberg (BUND) wurde deutlich, dass die Region von der heran rollenden Gefahr überrascht wurde und ein großer Informationsbedarf besteht.

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Kein Fracking in Nordhessen!
Informierten über Fracking: Dr. Bettina Hoffmann, Nicole Maisch, Thomas Ackermann, Dr. Braun, Geologe, Jörg Klingenberg,

Die Tour folgte den fließenden Übergängen von den bewaldeten Bergen des Habichtswaldes in die weite und offene Kuppenlandschaft mit ihren herausragenden Basaltkegeln. Hier verehrten die Chatten an geheimnisvollen Stätten ihre Götter. Sie glaubten an gute und böse Geister. Elfen und Kobolde in Wald und Feld sowie Nixen im Wasser wirkten nach ihrer Vorstellung im Naturgeschehen und im eigenen Leben mit. Der weite Blick über das ehemalige Land der Chatten faszinierte die Teilnehmer  auf dem Weg. An den Flanken der Langen Berge unterbrechen Hutungen die Wälder. Um den Sengelsberg herum sind Hutebäume schützende Wegbegleiter.

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Die Teilnehmer der GRÜNEN Wanderung: "Wir kommen wieder!"
GRÜNE Wandergruppe auf der Rathaustreppe
Hessenturm
Blick auf den Hessenturm
Auf den Spuren der Chatten
 

Die deutsche Tochter des international tätigen Energiekonzerns BNK Petroleum Inc. - die BNK Deutschland GmbH - möchte in Hessen mit der so genannten Fracking-Methode nach Erdgas suchen. Deshalb wurde beim zuständigen Bergamt beim Regierungspräsidium in Darmstadt ein Antrag auf Erlaubnis zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen gestellt. Das betroffene Gebiet, das unter dem Namen Adler South firmiert, umfasst neben dem Landkreis Waldeck-Frankenberg auch Teile der Kreise Marburg-Biedenkopf, Schwalm-Eder, Kassel-Land, Werra-Meißner und Hersfeld-Rotenburg sowie die Stadt Kassel. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Nordhessen wollen, das eine unkonventionelle Erdgasförderung, die wassergefährdend, umweltschädlich und gesundheitsgefährdend ist,unterbunden wird. Stattdessen ist konsequent auf den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu setzen.

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Zahlreiche KommunalpolitikerInnen von Bündnis 90/Die Grünen nutzten den 1. Nordhessischen Energietag in Helsa am 19.5.2012 zur Information und zum Austausch über Projekte und Maßnahmen zur Energiewende in den nordhessischen Landkreisen. Rege Diskussionen zu den Themen Stromerzeugung und -versorgung, Netzausbau, Konzessionsverträge, kommunaler Netzbetrieb und Bürgerbeteiligungsmodelle wie Genossenschaften belegen das große Interesse der kommunalpolitisch Aktiven.  Vor Ort stehen kurzfristig wichtige Entscheidungen an.

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Der EFSM, der  ESM und das BIP – das sind keine böhmischen Dörfer, aber dies ist die Fachsprache der HaushaltspolitikerInnen, die sich mit dem Euro befassen. Die Materie ist komplex – auch für die Mandatsträger, doch  MdL Priska Hinz brachte Licht ins Dunkle und zeigte Perspektiven auf. Es herrsche keine Schuldenkrise, sondern eher eine Finanzkrise, die es im Interesse des größten Friedens- und Demokratieprojektes in Europa zu stabilisieren und zu überwinden gilt. Dafür setzen sich die GRÜNEN als wahre Europäer ein, tragen daher Entscheidungen des Bundestages mit und formulieren notwendige Bedingungen für den anstehenden Fiskalpakt.

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Foto von Andreas Gründel: Personen von links nach rechts: Dr. Bettina Hoffman - Vorstandssprecherin des Kreisverbandes, Priska Hinz, MdB - Sprecherin der GRÜNEN für Haushaltspolitik, Margitta Braun - Bürgermeisterinkandidatin in Schwalmstadt

„Die Gründung der grünen Partei und die Frauenbewegung sind untrennbar miteinander verbunden. Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ist ein Kernziel grüner Politik“ sagt Bettina Hoffmann, frauenpolitische Sprecher der hessischen GRÜNEN anlässlich des internationalen Frauentags. „Mit der Frauenquote und der Mindestparität ist unsere Partei einen wichtigen Schritt vorausgegangen. Frauen sind längst erfolgreich in allen Ebenen etabliert. Wir stehen dafür, dass Frauen die Hälfte der Macht und die Hälfte der Verantwortung bekommen. Für uns gilt das Fifty-Fifty-Prinzip! “ so Hoffmann.    

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02.03.2012

Die Hälfte der Macht für Frauen

Wir sind die einzige Partei, in der Frauen und Männer wirklich gleichberechtigt Politik machen. Wir machen die beste Politik für Frauen. Wir brauchen noch viel mehr weibliche Mitglieder. Trau dich! Bei uns kannst Du wirklich was bewegen. Egal ob Du viel Zeit mitbringst oder wenig. Ob Du Dich für Deine Nachbarschaft, Deine Stadt, engagieren möchtest oder für ein spezielles Thema. Ob Du ein politisches Amt suchst oder nur eine politische Heimat. Bei uns bist du herzlich willkommen!

Dr. Bettina Hoffmann

Frauenpolitische Sprecherin im Landesvorstand Hessen

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN  im Schwalm-Eder-Kreis befürchten, dass durch den faulen Solarkompromiss der Bundesregierung diese wichtige Säule der Energiewende wegzubrechen droht.  „Die kurzfristige, überzogene Reduzierung der Einspeisevergütung wird möglicherweise dazu führen, dass Investitionen nicht mehr getätigt werden. Dadurch sind auch viele Arbeitsplätze im Handwerk  in der Region bedroht. Wir fordern daher die Landesregierung auf, sich im Bundesrat gegen die überzogenen Solarkürzungen zu wenden und den Vermittlungsausschuss anzurufen", so Bettina Hoffmann als Vorstandssprecherin.

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13.02.2012

Neujahrsempfang Bündnis90/Die Grünen - Nichts ist grüner als Grün selber!

Die GRÜNEN hatten traditionell nach Fritzlar zum Neujahrsempfang geladen. "Nichts ist grüner als Grün selber!" war das Eingangsmotto. Als Gastrednerin hielt Katrin Göring-Eckhardt, Abgeordnete und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages von Bündnis 90/Die Grünen einen nachdenklich stimmenden Vortrag zu „GRÜN leben – Abschied vom alten Wachstum!?“ Das Glück des Einzelnen und von Völkern hängt nicht von Reichtum und Wachstum ab, sondern von Teilhabe und Gerechtigkeit, ist ihr Resümee. An zahlreichen Beispielen machte sie deutlich, wie wir mit einfachen Dingen bewusster leben können.


In entspannter Atmosphäre war  Zeit für interessante Gespräche mit zahlreichen Gästen aus der Bundes-, Landes - und Kommunalpolitik. Von Brüssel angereist war der Europaabgeordnete der Grünen Martin Häusling. Von seinem Biohof stammten köstliche Häppchen aus Bioprodukten. "Ein guter Austausch zwischen GRÜNEN MitgliederInnen, Interessierten und MitgliederInnen  anderer Fraktionen ist uns sehr wichtig, dazu bietet der Empfang einen angemessenen Rahmen, so Bettina Hoffmann (Vorstandssprecherin). "Wir freuen uns über so viel Zuspruch und neue Impulse", ergänzt Hermann Häusling (Fraktionsvorsitzender).

VdSiP
Bündnis 90/Die Grünen
Dr. Bettina Hoffmann (Vorstandssprecherin)

Katrins Vortrag "Grün leben - Abschied vom alten Wachstum" ist bei den Zuhörern sehr gut angekommen. Wer ihn gern nochmal nachlesen möchte, kann dies hier:

goering-eckardt.de/detail/nachricht/gruen-leben-abschied-vom-alten-wachstum.html

Ein Filmmitschnitt hat Jörg Warlich für uns gemacht. Vielen Dank an Jörg! Hier könnt ihr ihn euch anschauen: http://youtu.be/Phs4ne5xSnk


Bettina Hoffmann (Vorstandssprecherin der Grünen) überreicht Katrin Göring-Eckard (Bundestagsabgeordnete der Grünen) ein Buchpräsent.
Katrin Göring-Eckard (Bundestagsabgeordnete der Grünen) mit den Gastgebern, Hermann Häusling, Bettina Hoffmann und Martin Häusling

Auf dem Parteitag der Hessischen Grünen in Darmstadt wurde am gestrigen Samstag die Parteispitze neu gewählt und gleichzeitig der "Aufbruch GRÜN" zum Politikwechsel in Hessen formuliert. Kordula Schulz-Asche und Tarek Al-Wazir wurden mit sehr guten Ergebnissen durch die zahlreichen anwesenden Grünen Mitglieder als Vorsitzende bestätigt.

Neu in den Vorstand wurde Dr. Bettina Hoffmann aus dem Schwalm-Eder-Kreis gewählt. Gemeinsam mit Gerda Weigel-Greilich (Gießen), Hildegard Förster-Heldmann (Darmstadt) und Thomas Losse-Müller (Frankfurt) bildet sie das Team der stimmberechtigten Beisitzer. Gleichzeitig wurde sie zur Frauenpolitischen Sprecherin den Landesvorstandes und Delegierten für den Bundesfrauenrat gewählt.

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Hildegard Förster-Heldmann, Kordula Schulz-Asche, Matthias Münz, Thomas Losse-Müller, Benjamin Weiß, Jochen Ruoff, Tarek Al-Wazir, Bettina Hoffmann
Der neue Landesvorstand
Bettina Hoffmann für den Landesvorstand!

Liebe Freundinnen und Freunde!

Ich möchte gerne im Landesvorstand als Beisitzerin mitarbeiten und die Geschicke unseres Landesverbandes mit lenken.

Mit grünen Ideen und mit grünem Herzen arbeite ich wie ihr wisst seit längerem auf kommunaler Ebene engagiert und erfolgreich an der Umsetzung unserer Ziele.

Im Landesvorstand sehe ich für mich die Möglichkeit, insbesondere die Interessen der ländlichen Regionen in Hessen zu vertreten. Hier gilt es GRÜNE Themen noch stärker zu platzieren und neue WählerInnen zu gewinnen.

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Am 18.11.2011 haben die GRÜNEN ihren Vorstand neu zusammengesetzt. Nach ausführlichen Berichten über die erfolgreiche Arbeit der letzten beiden Jahre wurde der alte Vorstand entlastet. Einstimmig bestätigt wurde  Dr. Bettina Hoffmann als Vorstandssprecherin. Neu gewählt wurden Hermann Häusling (Vorstandssprecher) und Eva Raabe (Parteiratsdeligierte). Marcel Breidenstein ist Beisitzer für die Grüne Jugend. Martin Häusling und Engin Eroglu traten nicht wieder an.

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Kreismitgliederversammlung
Kreisvorstandssprecherin Dr. Bettina Hoffmann
Kreisschatzmeister Johannes Biskamp
Europaabgeordneter Martin Häusling

04.11.2011

Kommunalpolitischer Brunch der GRÜNEN im Schwalm-Eder-Kreis

Der Kreisverband der GRÜNEN Schwalm-Eder hatte für Sonntag, den 30. Oktober ab 11 Uhr zum kommunalpolitischen Brunch in die Geschäftsstelle nach Wabern eingeladen. In lockerer Atmosphäre und bei einem leckeren Frühstück konnten Anregungen, Meinungen und Ideen zur Arbeit in den Kommunalparlamenten und in den Ortsverbänden ausgetauscht werden. Viele Kommunalpolitiker nutzten die Möglichkeit für den Meinungsaustausch. Mit dabei war auch MdL Daniel May, Ansprechpartner in der Grünen-Landtagsfraktion für den Schwalm-Eder Kreis.

 

Text und Fotos Jörg Warlich.

Kommunalpolitischer Brunch in Wabern
Oliver Steyer, Johannes Biskamp, Dr. Bettina Hoffmann, Daniel May, MdL

02.05.2011

Demonstration und Kundgebung in Gudensberg: 25 Jahre Tschernobyl (Kopie 1)

Bürger aus dem Chattengau erinnerten am  Ostermontag 2011 bei einer Veranstaltung in Gudensberg  an die Atomkatastrophe vor 25 Jahren in Tschernobyl.

Am 26. April 1986 explodierte das Restrisko der Atomtechnologie. Es war nicht nur der GAU für die Menschen in der Ukraine und Weißrussland, deren Gesundheit und Lebenswelt zerstört wurden. Es war auch der GAU für jenen Machtbarkeitswahn, der die Risiken der Atomenergie immer wieder herunter geredet und geleugnet hatte -- bis die Strahlenwolke in den Tagen nach Tschernobyl Europa überzog. Trotzdem wurde von den Atomkraftbefürwortern der eingeleitete Atomausstieg rückgängig gemacht. Ein Vierteljahrhundert später zeigen uns die tragischen Vorfälle in Japan wieder, welche Gefahren von der Nutzung der Atomenergie ausgehen. Der tödliche Super Gau ist jederzeit möglich. Immer wieder, überall und auch bei uns, denn die Atomkraft ist nicht beherrschbar.

Anlässlich des Jahrestages von Tschernobyl und der aktuellen Situation in Japan sind in diesen Tagen viele Menschen auf die Straße gegangen, um den Atomausstieg einzufordern.  Nur durch den nachhaltigen Protest wird es eine Abkehr von der Nutzung der Atomenergie geben.  Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt.

An der Veranstaltung in Gudensberg haben mehr als 100 Bürger teilgenommen.  Marcel Breidenstein (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) erinnerte in seiner Rede  an die Atomkatastrophe vor 25 Jahren und forderte den Atomausstieg.

Jörg Warlich

Der Kreisverband Schwalm-Eder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ruft für Samstag, 19. März, zur Teilnahme am Schweigemarsch anlässlich der Katastrophe in Japan in Kassel auf. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Rathausplatz.

„Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den Menschen in Japan und bei allen, die von dieser grauenhaften Katastrophe betroffen sind. Wir sind schockiert über das täglich wachsende Ausmaß des Schreckens, das wir noch lange nicht werden fassen können. Die japanische Bevölkerung verdient unsere Solidarität und sie bedarf unserer Hilfe. Mit dem Schweigemarsch wollen wir hierfür ein deutliches Zeichen setzen“, erklärt Dr. Bettina Hoffmann als Vorstandssprecherin.

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Verkehrsminister Posch wird nicht müde die A49 als Wahlveranstaltung zu nutzen. In dem heute mit großem Prominenten-Aufgebot gefeierten Baubeginn eines nächsten Abschnitts der Autobahn A 49 sehen Bündnis 90/Die Grünen eine massive Schädigung der Region. Diese Baumaßnahme wird über viele weitere Jahre die Verkehrslärmbelastung der Bewohner vor allem der kleinen Orte in diesem Landstrich drastisch erhöhen, ohne dass sie irgendeinen wirtschaftlichen Nutzen daraus ziehen könnten.

„Dieser Spatenstich ist ein Stich mitten ins Herz der Schwälmer Heimat“, kritisiert der Landtagsabgeordnete Frank Kaufmann, für die GRÜNEN zuständig für Fragen des Straßenbaus, das heutige Schaulaufen bei Frankenau. „Derzeit gibt es keine vollständige Planung und erst recht keine Finanzierung dieses Bauvorhabens. Leider haben CDU und FDP aus dem Desaster des Autobahntorsos A 49 gar nichts gelernt, denn sie wollen ihn jetzt ein Stück verlängern, ohne zu wissen, wie die Sache endet.“

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MdL Kordula Schulz-Asche, stellvertr. Fraktionsvorsitzende und gesundheitspolitische Sprecherin
Dr. Bettina Hoffmann, Mitglied des Kreisausschusses und Spitzenkandidatin von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Schwalm-Eder

Die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum steht angesichts der demografischen Entwicklung mit der steigenden Nachfrage nach Dienstleistungen und der gleichzeitig abnehmenden Bereitschaft der Ärzteschaft für eine Praxis auf dem Lande zu übernehmen, vor enormen Herausforderungen.

Wie die Gesundheit im ländlichen Raum künftig organisiert werden sollte, damit eine ärztliche flächendeckende Versorgung sichergestellt werden kann, lädt der GRÜNEN Kreisverband Schwalm-Eder zu einer Informationsveranstaltung ein:

Gesund und munter – Gesundheit im ländlichen Raum

am 11.März um 19:00 Uhr in Schwalmstadt-Ziegenhain, Hotel und Restaurant Rosengarten, Muhlstraße 3

mit MdL Kordula Schulz-Asche, stellvertr. Fraktionsvorsitzende und gesundheitspolitische Sprecherin

und mit Dr. Bettina Hoffmann, Mitglied des Kreisausschusses und Spitzenkandidatin von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Schwalm-Eder

die Moderation führt Frau Ellen Ehring, Organisationsberatung

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Der vergangene Neujahrsempfang der GRÜNEN war ein toller Erfolg. Selten zuvor war der Hardehäuser Hof in Fritzlar so gut gefüllt, wie beim Treffen der GRÜNEN. Ein Grund war sicherlich der GRÜNE Landesvorsitzende Tarek Al-Wazir, aber auch die gute Atmosphäre bei den GRÜNEN im Schwalm-Eder Kreis spielte dabei eine große Rolle. Und die gute Stimmung kommt nicht von ungefähr. Die GRÜNEN im Schwalm-Eder Kreis sind für die kommende Kommunalwahl sehr gut aufgestellt. Sowohl unsere Kandidaten für den Kreistag, als auch die Ortsverbände sind mit Blick auf die Kommunalwahl sehr zuversichtlich.

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Martin Häusling, Tarek Al-Wazir, Bettina Hoffmann, Engin Eroglu, Herrmann Häusling
Quasi bis auf den letzten Platz war der Hardehäuser Hof ausgebucht
Sehr gute Stimmung durch Tareks lebendigen Vortrag
 

15.08.2010 - Mit dem Auslaufen der Konzessionsverträge zur Verlegung und zum Betrieb der Energieversorgungsleitungen Ende des Jahres 2011 besteht für die Kommunen die Chance, eine energiepolitische Wende einzuleiten und die Weichen in Richtung erneuerbarer, umweltverträglicher und verbrauchsnaher Energieversorgung zu stellen. Für das Ausloten der Option, die Energieversorgung für die 25 Kommunen im Schwalm-Eder-Kreis in eigener Regie oder mit einem entsprechenden Partner zu organisieren oder statt dessen einen Neuabschluss der Konzessionsverträge zu empfehlen, hat sich die Energiekommission der Bürgermeister im Schwalm-Eder-Kreis befasst.

 

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15.08.2010 - Die Notwendigkeit des Ausbaus des bestehenden Stromleitungsnetzes ist unbestritten, denn die Abkehr von fossilen Energieträgern nebst Kernenergie und der Aufbau von erneuerbaren Energien erfordert ein funktionstüchtiges Stromnetz, das auch den Strom aus den Offshore-Windparks der Küste in das Landesinnere verteilen kann. Doch ist es nicht unerheblich, welche Trassenführung und welche Art der Leitungsführung für die Zielerreichung gewählt werden.

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Tatort Supermarkt:
Wie hoch ist der Preis für billige Milch?

20.05.05 - Der Bund Deutscher Milchviehhalter (BDM) Schwalm-Eder und die GRÜNEN Schwalm-Eder laden zu einem Milch-Frühschoppen am Sonntag, 24. Mai, 11:00 Uhr, auf den Hof Koch, Basthauptweg 1a, nach Homberg ein. Zur aktuellen Agrar- und Verbraucherpolitik in Europa spricht der Agrarexperte & Biobauer Martin Häusling (MdL und Europakandidat).

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Zwischen Ohnmacht und Bürgerbewegung 

Chancen der Bürgerinitiativen als demokratische Akteure im europäischen Haus

20.04.09 -  Der Grüne Kreisverband Schwalm-Eder lädt für Freitag, den 24.04.2009 um 19:30 Uhr in die "Kaiserpfalz“ nach Fritzlar ein. Thema des Abends sind Bürgerinitiativen und ihr Engagement in der Schwalm-Eder-Region.
„Bürgerinitiativen sind neben den politischen Parteien die gesellschaftlichen Akteure, die für eine gelebte Demokratie stehen. Insbesondere in unserer Region haben Bürgerinitiativen in den letzten Jahren immer wieder breite Bevölkerungskreise erreicht und Themen auf die politische Tagesordnung gebracht, die die etablierten Parteien vernachlässigen“ so Dr. Elard Apel, Pressesprecher der Kreisgrünen. Als Beispiele nennt Apel den Protest gegen den Anbauversuch von Genmais in Niedermöllrich, der von der gleichnamigen BI und dem Aktionsbündnis "Kein Genmais im Schwalm-Eder-Kreis" maßgeblich organisiert und getragen wird oder der lang anhaltende Widerstand seitens der BI "Schwalm-ohne-Autobahn" gegen den Weiterbau der A49. Immer sind hier Bürger/innen aktiv geworden, engagieren sich und setzen sich für eine lebenswerte Umwelt ein.
An diesem Abend sollen BI-Vertreter/innen aus Edermünde, Niedermöllrich, Ermetheis und Schwalmstadt zu Wort kommen, Hintergründe präsentieren, Engagementformen vorstellen und über Perspektiven berichten. Zudem wird MdL Martin Häusling und GRÜNER Kandidat für das Europaparlament darlegen, wie wichtig es ist, dass auch auf der europäischen Bühne lokale und regionale Bürgerbewegungen gehört werden und sich vernetzen. „Brüssel ist zwar weit weg - so die langläufige Meinung -, aber es gibt direkte Drähte und weitere Petitionsmöglichkeiten, die man nutzen kann und muss“, meint Häusling abschließend.    

Brutaler Überfall durch Rechtsradikale
Grüne fordern zum Handeln auf

17.02.09 - Die Kreisgrünen sind schockiert über das wiederholte Ausmaß an rechter Gewalt, die am Wochenende einer Gewerkschaftsgruppe aus dem Schwalm-Eder-Kreis entgegen schlug. Der brutale Überfall auf den Bus mit TeilnehmerInnen der Demonstration in Dresden zeigt, dass die Täter immer rücksichtsloser werden und Andersdenkende im wahrsten Sinne des Wortes mit Füßen treten. Hier müssen die Sicherheitsbehörden genau hinschauen und für diese rechtsradikalen Gewalttäter eine eigene Strategie entwickeln. Nach Erkenntnissen sollen unter den Tätern auch Personen aus Nordhessen sein.
DIE GRÜNEN erinnern an den gewalttätigen Vorfall vom vergangenen Jahr, bei dem eine 13jährige auf einem Zeltplatz am Neuenhainer See von Rechtsradikalen schwer verletzt wurde. Bei dem Überfall am Samstag erlitt ein Gewerkschafter aus dem Schwalm-Eder-Kreis einen Schädelbruch. "Die Abfolge dieser brutalen Überfalle innerhalb weniger Monate zeigt, dass die Gewaltbereitschaft unter den Rechten steigt. In aller Öffentlichkeit überfallen sie Menschen. Da ist nicht nur Zivilcourage gefragt, sondern da muss der Staat auch eindeutig Flagge zeigen. Die Demokratie muss wehrhaft sein und die Menschen vor Organisationen schützen, von denen menschenverachtende Gewalt ausgeht", betont Dr. Elard Apel. 

Listenaufstellung zur Europawahl
KREISGRÜNE gratulieren Häusling zu aussichtsreichem Platz 10

26.01.09 - Die GRÜNEN Schwalm-Eder gratulieren Martin Häusling zu Platz 10 auf der Europaliste der GRÜNEN. Am vergangenen Wochenende haben Bündnis 90/Die GRÜNEN bei der Bundesdelegiertenversammlung in Dortmund ihre KandidatInnen für die Europawahl im Juni aufgestellt. Seit der letzten Europawahl sind die deutschen GRÜNEN mit dreizehn Abgeordneten im Europäischen Parlament vertreten. Hier kann man Martins Bewerbungsrede anschauen.

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GRÜNER Neujahrsempfang
07.01.09, 18:00 Uhr
Fritzlar, Kulturzentrum "Hardehäuser Hof"

Stoßen Sie mit uns und dem Finanzmarktexperten sowie ATTAC-Mitbegründer Sven Giegold auf ein erfolgreiches und glückliches neues Jahr 2009 an. Auf Ihren Besuch freuen sich Dr. Bettina Hoffmann, Martin Häusling und die GRÜNEN Schwalm-Eder.

GRÜNE Antworten auf Rechtsextremismus und Integration

Am Dienstag, 13. Januar 2009, kommt der GRÜNE Bundestagsabgeordnete Omid Nouripour nach Schwalmstadt-Ziegenhain. Um 19:30 Uhr wird er im Hotel "Rosengarten" zu den Themen Rechtsextremismus und Integration sprechen. Nouripour, der auch Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Migration und Flüchtlinge ist, sieht in der Lösung der Integrationsfrage den Schlüssel für eine zivilisierte Gesellschaft.

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GRÜNE Verkehrspolitik im Gespräch

Am Montag, 05. Januar 2009, 19:30 Uhr, kommt der Landtagsabgeordnete und verkehrspolitische Sprecher der hessischen GRÜNEN, Frank Kaufmann, nach Schwalmstadt-Florshain in das Dorfgemeinschaftshaus. Dort informiert er über umweltfreundliche und sozialverträgliche Verkehrsplanung im ländlichen Raum. Dabei wird insbesondere die Frage des Weiterbaus von Autobahnen im Vordergrund stehen.
Auf Ihr Kommen freuen sich die GRÜNEN Schwalmstadt sowie Dr. Bettina Hoffmann und Martin Häusling. 

Dr. Bettina Hoffmann und Martin Häusling sind die Direktkandidaten für die GRÜNEN bei der Landtagswahl 2009

04.12.08 - Die Mitglieder des Kreisverbandes Bündnis/Die Grünen Schwalm-Eder haben in Fritzlar Dr. Bettina Hoffmann, 48,  für den Wahlkreis 7 (Schwalm-Eder Nord), bei nur einer Enthaltung, wieder als Direktkandidatin für die Landtagswahl 2009 nominiert.  Als Ersatzkandidat wurde der Diplom Verwaltungswirt Lars Werner aus Edermünde gewählt.
Für den Wahlkreis 8 (Schwalm-Eder Süd) tritt abermals der Biobauer und ehemalige GRÜNE Landtagsabgeordnete Martin Häusling, 47,  aus Bad Zwesten an. Er wurde ohne Gegenstimme gewählt. Ersatzkandidat ist der aus Schwalmstadt stammende Lehrer Andreas Eckert.

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GRÜNER Wunsch im Advent:
Keine Wahlkampfplakate vor Weihnachten

01.12.08 - Der Pressesprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Schwalm-Eder-Kreis, Dr. Elard Apel, hat den anderen Parteien im Landkreis in einer E-Mail den Vorschlag gemacht, vor dem 27. Dezember auf die Aufstellung von Wahlplakaten für die Landtagswahl am 18. Januar 2009 zu verzichten.

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Schülerbeförderung und Schulsozialarbeit

26.11.08 - Am kommenden Dienstag, 02.12., findet in Homberg im Sparkassen-Dienstleistungszentrum, eine interessante Sitzung des Ausschusses für Bildung und Kultur statt.
Nach vier Sitzungen hat der „Arbeitskreis Sichere Schülerbeförderung“ zusammen mit dem Planungsbüro IGDB GmbH Verkehrsplanung + Beratung, Dreieich, einen Bericht erarbeitet, der aufgrund von  Qualitätskriterien und Fahrgasterhebungen Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Schülerbeförderung enthält. Das Ergebnis dieser Studie wird vom Planungsbüro vorgestellt und anschließend von den Ausschussmitgliedern diskutiert. Den kompletten Bericht stellt unser Fraktionsgeschäftsführer Andreas Gründel bei Bedarf zur Einsicht gerne zur Verfügung.

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Kreisgrüne entsetzt über Rechte Gewalt

23.07.08 - Der Vorstand der Kreisgrünen ist entsetzt über das Ausmaß und die Intensität der rechten Gewalt, bei der am Sonntag ein 13-jähriges Mädchen in einem Zeltlager lebensgefährlich verletzt wurde. "Das ist ein unrühmlicher Höhepunkt einer ganzen Reihe von rechten Vorkommnissen und Übergriffen, die wir im Schwalm-Eder-Kreis hatten und für die die sogenannten "Freien Kräfte Schwalm-Eder" verantwortlich sind.", so Dr. Elard Apel, Pressesprecher des GRÜNEN Kreisverbandes.

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Generationenwechsel - GJH wählt neuen Vorstand 

21.05.08 - Bei der Landesmitgliederversammlung in Marburg haben die Mitglieder der Grünen Jugend Hessen einen neuen Vorstand gewählt. Nachdem die Vorsitzenden des letzten Jahres Daniel May und Elisabeth Amrein nicht erneut kandidierten, sind nun die künftigen Vorsitzenden Angela Dorn (Marburg) und Engin Eroglu (Schwalm-Eder) im neuen Landesvorstand aktiv. Neben den Wahlen des neuen Vorstandes hat die Grüne Jugend Hessen beschlossen, ihr Profil inhaltlich weiter zu schärfen.

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Grüne Unterstützung für Frank-Martin Neupärtl

02.04.08 - Bündnis 90/Die Grünen stellen zur Landratswahl keinen eigenen Kandidaten auf. Mit der Bewerberin der CDU, Frau Rüddenklau  und dem Amtsinhaber Herrn Neupärtl von der SPD wurden ausführliche Gespräche über deren inhaltliche Schwerpunkte geführt.
„Die Schnittmengen bezüglich der Inhalte sind zwischen den Grünen und Herrn Neupärtl deutlich größer. Dies gilt insbesondere für die Schulpolitik, die Sozialpolitik, erneuerbare Energien und bei der Ablehnung des Anbaus von Gen-Mais im Schwalm-Eder-Kreis“, so Hermann Häusling (Fraktionsvorsitzender). Klare Differenzen gibt es hingegen in der Frage zum Weiterbau der A49, den wir GRÜNEN ablehnen.
„Aufgrund der langen und guten Erfahrung in der Zusammenarbeit im Kreistag und Kreisausschuss unterstützt die Fraktion die Kandidatur von Herrn Neupärtl“, erklärt Dr. Bettina Hoffmann (Kreisausschussmitglied). Der Kreisvorstand und die Mitgliederversammlung folgen dem, respektieren jedoch auch die Bedenken einiger Mitglieder bezüglich der schwierigen Situation im Zusammenhang mit dem  Verkauf der Kreiskrankenhäuser.

GRÜNE Antworten zum Verbraucherschutz und zur Bildungspolitik

Stromwechselparty und HipHop für eine bessere Schule und Bildung

Am Freitag, 18. Januar 2008, kommen die beiden Bundestagsabgeordneten Nicole Maisch und Omid Nouripour in den Schwalm-Eder-Kreis und unterstützen die GRÜNEN im Landtagswahlkampf.

Um 19:30 Uhr wird die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion, Nicole Maisch, im Gasthaus "Krone" in Homberg über GRÜNE Positionen zum Klima- und Verbraucherschutz sprechen. Zudem veranstalten die GRÜNEN Homberg eine Stromwechselparty. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich von ihren bisherigen Stromlieferanten trennen wollen und zu einem zertifizierten Ökostromanbieter wechseln möchten, bringen eine aktuelle Stromrechnung mit.

Ab 21:00 Uhr gibt es "was auf die Ohren". Dann wird der europapolitische Sprecher Omid Nouripour in der Diskothek "Hazienda" in Schwalmstadt-Treysa HipHop-Musik auflegen für eine neue Schule und gegen Studiengebühren. Mit kurzen Spots und Einlassungen wird er GRÜNE Alternativen in der hessischen Schul- und Bildungspolitik aufzeigen. Das "virtuelle" DJ-Honorar, das Nouripour erhalten wird, wird auf Anregung der GRÜNEN JUGEND Schwalm-Eder ganz real an einen örtlichen Schulförderverein gespendet.
Zu beiden Veranstaltungen laden ein die Direktkandidaten Dr. Bettina Hoffmann und Martin Häusling (MdL) sowie die GRÜNEN Homberg und Schwalmstadt.

Für eine gute Bildung, lebendige Kindheit und Jugend

Am Freitag, 11. Januar 2008, kommt der Landtagsabgeordnete und bildungspolitische Sprecher der Landtagsfraktion, Mathias Wagner, nach Melsungen in die Stadthalle. Dort spricht er ab 18:00 Uhr über GRÜNE Konzepte und  Vorstellungen für eine NEUE SCHULE in Hessen. Darüber hinaus wird Dr. Bettina Hoffmann regionale Aspekte GRÜNER Bildungs- und Schulpolitk in einem Redebeitrag thematisieren.
Im Anschluss stehen die beiden Vortragenden den Zuhörern gerne Rede und Antwort.
Über Ihr Kommen und eine lebendige Diskussion freunen sich Bettina Hoffmann, Martin Häusling und die GRÜNEN Melsungen.

GRÜNE Antworten zu  Ernährung, Landwirtschaft und Verkehr im Ländlichen Raum

Am Dienstag, 08. Januar 2008, kommt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Bundestag und ehemalige NRW-Umweltministerin Bärbel Höhn, nach Schwalmstadt-Ziegenhain. Um 19:00 Uhr wird sie im Hotel „Rosengarten“ zu den Themen Bioenergie, Klimaschutz, Verkehr und Ländlicher Raum sprechen.
Zudem wird unser Landtagsabgeordnete und GRÜNE Direktkandidat im Wahlkreis 8, Martin Häusling, zur Gentechnik und zur A 49 Stellung nehmen. Nach den Vorträgen stehen die beiden Abgeordneten den Zuhörern Rede und Antwort.
Auf Ihr Kommen freuen sich Dr. Bettina Hoffmann und Martin Häusling sowie die GRÜNEN Schwalmstadt.

GRÜNER Neujahrsempfang

04.01.2008, 18:00 Uhr
Fritzlar, Kulturzentrum "Hardehäuser Hof"

Stoßen Sie mit uns und unserem Spitzenkandidaten Tarek Al-Wazir auf ein erfolgreiches neues Jahr 2008 an.
Auf Ihren Besuch freuen sich Dr. Bettina Hoffmann, Martin Häusling und die GRÜNEN Schwalm-Eder.

ZukunftsEnergie für Hessen

Am Donnerstag, 20. Dezember 2007, kommt die Landtagsabgeordnete und umweltpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion, Ursula Hammann, in das Kurhaus nach Bad Zwesten. Dort stellt sie ab 20:00 Uhr das GRÜNE Energiekonzept vor, das konkrete Wege beschreibt, wie man bis zum Jahr 2028 in Hessen den Strombedarf komplett aus erneuerbaren Energien decken kann.
Zudem wird Martin Häusling die aktuelle Regionaldebatte über Bioenergie und Biogas skizzieren. Anschließend können Interessierte bei einer Stromwechselparty ihren Stromanbieter Adieu sagen und zu einem Ökostromanbieter wechseln.
Über Ihr Kommen freuen sich Dr. Bettina Hoffmann, Martin Häusling und die GRÜNEN Bad Zwesten.

Kreisgrüne setzen im Landtagswahlkampf auf drei Haupthemen

Förderung erneuerbarer Energien, Verhinderung Genmaisanbau und Weiterbaustopp der A 49

18.09.07 - Die Mitglieder des Kreisverbandes von Bündnis 90/Die Grünen Schwalm-Eder haben bei ihrer vergangenen Versammlung den Programmentwurf „An Morgen denken“ für die Landtagswahl 2008  abschließend diskutiert und den Aktionsrahmen „Zwölf Prozent plus“ abgesteckt. In den Mittelpunkt des Wahlkampfes im Schwalm-Eder-Kreis will man drei Hauptthemen stellen: den massiven Ausbau erneuerbarer Energien, die Verhinderung des Genmaisanbaus in Wabern-Niedermöllrich und den Stopp des Weiterbaus der A 49.

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Grüne Jugend Hessen wählt neuen Vorstand

Gentechnik, Bildungspolitik und Ländlicher Raum sind Wahlkampfthemen

04.07.07 - Die Grüne Jugend Hessen hat am Wochenende in Wetzlar einen neuen Landesvorstand gewählt. Als Vorsitzender bestätigt wurde Daniel May (26) aus Korbach (Landkreis Waldeck-Frankenberg). Zur Vorsitzenden wurde Elisabeth Amrein (24) aus der Wetterau gewählt, als Schatzmeister  Matthias Münz aus Limburg. Weitere Vorstandsmitglieder sind Kim Julie Cezanne aus Mörfelden (Groß Gerau), Cosima Speckhard aus Eschwege (Werra-Meißner), Engin Eroglu aus Ziegenhain (Schwalm-Eder) und Angela Dorn (Marburg).

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Dr. Bettina Hoffmann und Martin Häusling sind die Direktkandidaten für die GRÜNEN bei der Landtagswahl

21.05.07 - Die Mitglieder des Kreisverbandes Bündnis/Die Grünen Schwalm-Eder haben in Fritzlar Dr. Bettina Hoffmann, 47,  für den Wahlkreis 7 (Schwalm-Eder I), bei nur einer Gegenstimme, als Direktkandidatin für die Landtagswahl 2008 nominiert. Erstmals tritt im Nordkreis eine Frau für die GRÜNEN an. Als Ersatzkandidat wurde der Steuerberater Jörg Warlich aus Niedenstein gewählt.

Für den Wahlkreis 8 (Schwalm-Eder II) tritt der GRÜNE Landtagsabgeordnete Martin Häusling, 46,  aus Bad Zwesten an. Er wurde ohne Gegenstimme gewählt. Ersatzkandidat ist der aus Schwalmstadt stammende Bankkaufmann Engin Eroglu.

Dr. Bettina Hoffmann ist Diplom Biologin und in der Regionalentwicklung und Umweltbildung tätig. Als Selbständige mit mehreren Angestellten und Auszubildenden kennt sie die Probleme des Mittelstandes. Mit „Herz und Verstand“ will sie sich für eine gerechtere Politik auf allen Ebenen einsetzen: „Politiker sollten sich als Dienstleister mit Idealen für die Gesellschaft verstehen.“ Seit 1997 ist sie Stadtverordnete in Niedenstein und von 2001-2006 war sie für die Grünen im Kreistag. Seit letztem Jahr ist sie als Kreisbeigeordnete für die GRÜNEN tätig.

Martin Häusling gehört dem hessischen Landtag seit 2003 an und vertritt dort für die GRÜNEN die Politikbereiche Landwirtschaft, Forsten, Jagd, Europa und Verbraucherschutz. Seit über 20 Jahren ist er in der Kommunalpolitik tätig, seit vergangenem Jahr auch im Kreistag des Schwalm-Eder-Kreises. Martin Häusling ist Agrartechniker und betreibt mit seiner Familie einen Bioland-Betrieb mit Biogasanlage in Bad Zwesten-Oberurff. „Nach den jüngsten Umfragen gibt es gute Chancen, bei der Wahl im Januar die Koch-CDU abzulösen. Vor allem ist die Union unfähig auf den fortschreitenden Klimawandel zu reagieren“, erklärt Häusling. „Wer zudem den ländlichen Raum lediglich als Logistikstandort, für Autobahntrassen oder als Standort für Schweine- und Hühnermastanlagen wahrnimmt, übersieht die vielen Potenziale, die wir GRÜNE nach vorne bringen wollen: eine Energiepolitik mit Wind, Sonne und Biomasse und einen naturverträglichen Tourismus“.

Darüber hinaus verweist Häusling auf den politischen Erfolg im Zusammenhang mit dem verhinderten Anbau von Genmais in Wabern-Niedermöllrich. „Es gilt weiter dafür Sorge zu tragen, dass Gentechnik weder auf dem Acker noch in Lebensmitteln zum Zuge kommt.“ Neben der bereits bestehenden Kennzeichnungspflicht von Gentechnik in Lebensmitteln will sich Häusling für eine Ausweitung dieser Pflicht auf tierische Lebensmittel einsetzen. „Uns allen muss es möglich sein zu erkennen, ob Eier, Milch oder Fleisch und Wurst mit Hilfe gentechnisch veränderter Futtermittel produziert wurden.“
Beide Direktkandidaten, die sich auch um vordere Plätze bei der Aufstellung der Landesliste bewerben, sind sich für 2008 einig: Regieren in Hessen – nur mit GRÜN!

GRÜNER Kreisverband diskutiert Wahlprogramm

13.04.07 - Die Mitglieder des Kreisverbandes von Bündnis 90/Die Grünen Schwalm-Eder treffen sich am Montag, 16. April um 20:00 Uhr im Bürgerhaus in Borken, Raum Kurhessen. Dort wird der Entwurf des Programms für die Landtagswahl 2008 diskutiert. Für die Präsentation des Programmentwurfs konnte Gerda Weigel-Greilich, Mitglied des Landesvorstandes und Gießens Bürgermeisterin, gewonnen werden.

Schwerpunkte aus Sicht der Kreisgrünen sind die Verhinderung von Verkehrsprojekten wie der Weiterbau der A 49 und der Ausbau des Flughafens Kassel-Calden sowie die Bildungs- und die Umweltpolitik.

Des weitern stehen Neuwahlen des Vorstandes an. Vom bisherigen Vorstand, bestehend aus Dr. Bettina Hoffmann (Niedenstein), Herman Häusling (Bad Zwesten), Ina Möllenhoff (Bad Zwesten), Andreas Eckert (Schwalmstadt) und Lars Werner (Edermünde) tritt lediglich der bisherige Pressesprecher Lars Werner, der das Amt seit fünf Jahren inne hatte, nicht mehr zur Wiederwahl an.

Schwalm-Eder GRÜNE verabschieden Resolution zur A 49

26.02.07 - Auf Antrag der Schwalmstädter Grünen verabschiedeten die Mitglieder des Kreisverbandes von Bündnis 90/Die Grünen Schwalm-Eder auf ihrer Mitgliederversammlung in Borken einstimmig eine Resolution gegen den Weiterbau der Autobahn 49 durch die Schwalm. Gleichzeitig riefen sie zur umfassenden Unterstützung der Bürgerinitiativen gegen den Autobahnbau auf. Insbesondere die ökologischen Folgen eines Autobahnbaus für die Region wären immens. Eine Autobahn würde den Anwohnern in der Schwalm eine unerträgliche Flut von 30000 Kraftfahrzeugen täglich mit den dazugehörigen Belastungen bescheren. Auch wirtschaftlich ist von einer ausgebauten A 49 kein positiver Aspekt zu erwarten, Experten prognostizieren vielmehr, dass durch die Anbindung an die Oberzentren Kaufkraft aus der Region abfließen würde, sodass die mittelständischen Unternehmen vor Ort Einbußen hinnehmen müssten. Auch verkehrstechnisch ist die A 49 überflüssig: Als Parallelverbindung zur bestehenden A7 / A5 sorgt sie lediglich für ein Umlenken der Verkehrsströme in die noch halbwegs ökologisch intakte Schwalm. Auch wäre die Entlastung für die Anrainergemeinden der B3 nicht entscheident, da die A 49 eben nicht nach Marburg, sondern zur A5 führen wird. Hier sollte vielmehr durch den Bau von Umgehungsstrassen für eine wirksame Entlastung der Anwohner gesorgt werden.

Weiteres Thema der Mitgliederversammlung war der Anbau vor gentechnisch verändertem Mais im Schwalm-Eder-Kreis. Martin Häusling, MdL, berichtete hier über die neueste Entwicklung. Die Firma Monsanto wird im Jahr 2007 auf den Anbau verzichten. Dies ist insbesondere dem Widerstand der betroffenen Bevölkerung zu verdanken. Die Kreisgrünen sprachen sich eindeutig gegen den Anbau gentechnisch veränderten Pflanzen aus und sagten den Gegnern vor Ort uneingeschränkte politische Unterstützung Ihres Widerstandes zu. Darüber hinaus rufen die Kreisgrünen dazu auf, am Aktionstag 10.03.2007 an der geplanten Kundgebung in Wabern-Niedermöllrich teilzunehmen.

URL:http://www.gruene-schwalm-eder.de/presse/nc/1/