Bundestag

Dr. Bettina Hoffman vertritt unseren Wahlkreis seit 2017 im Deutschen Bundestag. Sie war in der Legislatur von 2017 bis 2021 die Sprecherin für Umweltpolitik und Umweltgesundheit der Grünen Bundestagsfraktion. Seit Dezember 2021 ist Dr. Bettina Hoffmann parlamentarische Staatssekräterin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz.

Hier mehr erfahren: www.bettina-hoffmann.info

Bettina hat ihr Wahlkreisbüro in unserer Kreisgeschäftsstelle in Wabern. Das Büro ist telefonisch unter 05683/2919856 sowie per Mail unter bettina.hoffmann.wk[at]bundestag.de erreichbar.

Dr. Bettina Hoffmann (MdB) unterstützt Aktionstag für kleine Forscher zum Thema Erdreich

           

Mitmachen, Natur entdecken, staunen: Dies alles ist möglich beim Aktionstag der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" am 23. Juni. Unter dem Motto "Geheimnisvolles Erdreich - die Welt unter unseren Füßen" gehen Kinder raus in die Natur und erforschen mit Schaufel, Lupe, Händen und Füßen die Erde. Bundestagsabgeordneten Dr. Bettina Hoffmann (Grüne) ermutigt Kitas, Horte und Grundschulen in der Region auf Entdeckungsreise zu gehen.

"Dieser Tag ist eine wunderbare Gelegenheit, mit Kindern die Welt unter ihren Füßen - das Erdreich - zu erforschen", sagt Dr. Bettina Hoffmann. "Umweltbildung kann nicht früh genug beginnen", ist die Bundestagsabgeordnete überzeugt. So lernten schon die Allerkleinsten, wie wichtig es ist, die Erde zu schützen und verantwortungsvoll zu handeln.

Der "Tag der kleinen Forscher" widmet sich jedes Jahr einem Thema rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik (MINT) und Nachhaltigkeit.

Der Mitmachtag sei daher ein guter Anlass, um zu zeigen, "wie gute MINT-Bildung in den Kitas, Horten und Grundschulen unserer Region aussehen kann", so Bettina Hoffmann.

Die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" lädt alle Kitas, Horte und Grundschulen ein, sich daran zu beteiligen - sei es im Rahmen eines Forscherfests, einer Projektwoche oder einer anderen Aktion.

Weitere Infos:  Auf der Website zum Aktionstag unter www.tag-der-kleinen-forscher.de gibt es begleitende Forscherideen, an denen sich Bildungseinrichtungen bei den Vorbereitungen ihrer Aktionen orientieren können.

Hintergrund: Stiftung "Haus der kleinen Forscher" Die gemeinnützige Stiftung "Haus der kleinen Forscher" engagiert sich für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) - mit dem Ziel, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen. Gemeinsam mit ihren Netzwerkpartnern vor Ort bietet die Stiftung bundesweit ein Bildungsprogramm an, das pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei unterstützt, Kinder im Kita- und Grundschulalter qualifiziert beim Entdecken, Forschen und Lernen zu begleiten. Das "Haus der kleinen Forscher" verbessert Bildungschancen, fördert Interesse am MINT-Bereich und professionalisiert dafür pädagogisches Personal. Partner der Stiftung sind die Siemens Stiftung, die Dietmar Hopp Stiftung, die Dieter Schwarz Stiftung und die Friede Springer Stiftung. Gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

            www.haus-der-kleinen-forscher.de

Kassel gewinnt nationalen Preis der Europäischen Mobilitätswoche

 

Am 25. April haben Bundesumweltministerium (BMUV) und Umweltbundesamt die Gewinneraktionen des ersten bundesweiten Wettbewerbs der Europäischen Mobilitätswoche (EMW) ausgezeichnet. Temporäre Spielstraßen, Straßenpaten, ein Lastenradfestival oder eine „Gehzeugparade“ – mit vielfältigen Aktionen für mehr nachhaltige Mobilität haben sich Städte und Gemeinden sowie nichtkommunale Akteure wie Unternehmen, Verbände und Bildungseinrichtungen beworben.

Der 1. Preis großer Kommunen über 100 000 Einwohner geht an die Stadt Kassel. Damit würdigt die Jury Kassels Programm beispielhafter Kooperation und Überregionalität im Rahmen der gemeinsamen Förderung von Mobilitätswandel, aktiver Mobilität und des ÖPNV durch die Stadt Kassel, den Landkreis Kassel und den Nordhessischen Verkehrsverbund. Dazu zählte auch ein Freiluftexperiment bei dem die Nördliche Untere Königsstraße für einen Monat gesperrt und für Aktionen und Events, wie Livemusik, Straßenfußball, Workshops und Fachvorträge genutzt wurde.           

Dr. Bettina Hoffmann, Parlamentarische Staatssekretärin beim BMUV: „Gerade in ländlichen Regionen ist Mobilität unverzichtbar. Da kommt es ganz stark auf eine kreative Verzahnung von Stadt und Land im Sinne einer nachhaltigen Mobilität an. Stadt und Landkreis Kassel haben gemeinsam mit dem Nordhessischen Verkehrsverbund ein beeindruckendes Konzept vorgelegt. Wie wir uns fortbewegen, bewegt uns alle. Mit dieser Auszeichnung wollen wir das herausragende Engagement würdigen. Aktionen in der Europäischen Mobilitätswoche im September machen erlebbar, wie Veränderungen unserer Mobilität praktisch aussehen können.“ Der 2. und 3. Preis geht an die Städte Bremen und Chemnitz. Für die Gewinner wird, neben der Auszeichnung, ein Fest organisiert, bei dem mit den engagierten Helfern vor Ort gefeiert werden soll.

Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamts: „Nachhaltige Mobilität, also mehr Rad- und Fußverkehr, aber auch ein besserer ÖPNV bedeutet auch mehr Gesundheit, Verkehrssicherheit und ⁠Klimaschutz⁠. Die Europäische Mobilitätswoche bietet einen tollen Rahmen, konkrete Projekte gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern umzusetzen und auf ihre Praxistauglichkeit zu testen. So machen alle gemeinsam einen Schritt in Richtung lebenswertere Städte.“

Das Bundeskabinett hat heute finanzielle Entlastungen für Bürgerinnen und Bürger auf den Weg gebracht, die sich auch auf den Schwalm-Eder-Kreis und das Frankenberger Land auswirken. Dazu Dr. Bettina Hoffmann, Grünen-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Schwalm-Eder/Frankenberg und Sprecherin der GRÜNEN Schwalm-Eder:

„Um die gestiegenen Kosten für den Lebensunterhalt und fossile Energien abzufedern, haben wir Grüne gemeinsam mit SPD und FDP heute ein umfangreiches Entlastungspaket auf den Weg gebracht. Damit helfen wir denjenigen, die Hilfe am meisten brauchen. Für Haushalte mit wenig Einkommen bedeutet das eine Verdoppelung des geplanten Heizkostenzuschlags, ein Sofortzuschlag für Kinder und eine Einmalzahlung für Menschen in der Grundsicherung.

Zum Entlastungspaket gehören aber auch ein höherer Arbeitnehmer-Pauschbetrag und Grundfreibetrag bei der Einkommenssteuer, die für Millionen Menschen eine reale Einkommenssteigerung bedeuten. Wer, wie viele Menschen in meinem Wahlkreis, weite Strecken zur Arbeit zurücklegen muss, den unterstützen wir zudem mit einer Erhöhung der Pendlerpauschale, die im Laufe dieser Legislatur außerdem sozialer und ökologischer umgestaltet wird.

Allen ist bewusst, dass dieses Paket nur ein erster Schritt sein kann und weitere Entlastungen folgen müssen. Wir Grüne setzen uns in der Ampel-Regierung daher dafür ein, das schon im Koalitionsvertrag vereinbarte Energiegeld vorzuziehen, aus Haushaltsmitteln zu finanzieren und allen Bürgerinnen und Bürgern pro Kopf auszuzahlen. Mit dem Energiegeld wollen wir eine sozial gerechte und ökologische Abfederung für höhere Preise schaffen, egal, in welchem Bereich sie auftreten. Schließlich ist es zentral, dass die Hilfen bei den Menschen ankommen und nicht bei den Mineralölkonzernen hängen bleiben. Die Ampel arbeitet kontinuierlich und mit Hochdruck daran, die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Abwehrkräfte gegen die Krisen und gegen hohe Energiekosten zu stärken.“

Das Entlastungspaket im Detail:

Wer Wohngeld bekommt, studiert oder Azubi ist, erhält einen einmaligen Heizkostenzuschuss. Statt der ursprünglich geplanten 135 Euro wird es nun 270 Euro für Wohngeldempfänger, Studenten und Auszubildende geben. Davon profitieren über zwei Millionen Menschen ganz direkt.

Der Kinder-Sofortzuschlag richtet sich an Alleinerziehenden, Geringverdienende mit Kindern oder Familien mit mehr als zwei Kindern. Sie erhalten ab Juli einen monatlichen Sofortzuschlag in Höhe von 20 Euro. Profitieren werden davon rund 2,9 Millionen von Armut betroffene Kinder in Deutschland. Der Kinderzuschlag ist ein erster Schritt in Richtung einer echten Kindergrundsicherung und ein echter Neustart in der Familienförderung, die vor allem für Familien mit geringem Einkommen gerechter und einfacher ist.

Wer eine existenzsichernde Leistung bekommt, erhält eine Einmalzahlung von 100 Euro zur Grundsicherung.

Unsere Bundestagsabgeordnete und Sprecherin der GRÜNEN Schwalm-Eder, Dr. Bettina Hoffmann ist persönlich darauf angesprochen worden, dass es nicht nur vereinzelt Fälle von Mobbing gibt, nur weil jemand einen russisch klingenden Namen hat oder die Eltern aus Kasachstan kommen. Sie erklärt dazu:

"Ob Vereine, Kommunen oder einzelne Bürger: Ich bin überwältigt von der enormen Hilfsbereitschaft und Solidarität in meinem Wahlkreis gegenüber den Menschen in der Ukraine, die Opfer eines skrupellosen Angriffs des russischen Machthabers Putins sind. Dies ist ganz klar ein Krieg Putins, jedoch nicht des russischen Volkes. Daher ist es auch wichtig, dass wir unsere vielen russischstämmigen Nachbarn, Schulkameraden und Arbeitskollegen in dieser schwierigen Zeit nicht dafür mitschuldig machen, was in der Ukraine passiert. Sie leben aus guten Gründen zum Teil seit längerer Zeit bei uns oder sind hier sogar geboren. Niemand darf verschmäht oder gemobbt werden, nur weil Putin seine Macht skrupellos ausnutzt."

„Mitreden, mitmachen, mitentscheiden – dies hat mich von früh an gereizt und dies ist auch der Grund, warum ich in die Politik gegangene bin“, sagt Dr. Bettina Hoffmann, Bundestagsabgeordnete der Grünen aus Niedenstein. 25 Jahre ist dies her. „Es freut mich sehr, dass auch immer mehr junge Frauen aus meinem Wahlkreis den Mut haben, sich in Ortsbeiräten, Gemeindegremien und Stadträten politisch zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen.“

Eine von ihnen ist Sina Best, die neue Bürgermeisterin der Stadt Gudensberg. Seit zehn Tagen Chefin im Rathaus, hat Bettina Hoffmann sie am Weltfrauentag besucht und ihr zum neuen Amt gratuliert. In Nordhessen bewege sich was, so die beiden Politikerinnen bei ihrem gemeinsamen Treffen.

Für die eigene Überzeugung einstehen und politische Verantwortung tragen – dies sei in krisenhaften Zeiten wie diesen wichtiger denn je. „Wir stehen vor großen Herausforderungen, im Kleinen wie im Großen. Und es sind die Weichenstellungen der Bundesregierung, die sich auch auf die Kommunen auswirken“, sagt Bettina Hoffmann. Umso mehr freue es sie, dass Gudensberg künftig Klimakommune sein wird und die neue Bürgermeisterin plant, bei der Umsetzung der Projekte viele Bürgerinnen und Bürger mit ins Boot zu nehmen. „Denn nur so kann Politik gelingen – für ein gesundes Klima, eine sichere Umwelt und mehr Lebensqualität“, so Bettina Hoffmann.

Er jährt sich am 3. März zum fast 50. Mal und ist doch wichtiger denn je: Der Tag des Artenschutzes, der seit 1973 auf bedrohte Tiere und Pflanzen hinweist. Feldhamster, Feldhase und Frauenschuh sind nur drei der bedrohten Arten in Hessen, auch die heimische Wildkatze gehört dazu. Sie galt jahrzehntelang als fast ausgestorben.
„Damit gefährdete Arten wie die Wildkatze langfristig bei uns überleben können, müssen wir dafür sorgen, dass mehr Wälder der Natur überlassen werden“, sagt Dr. Bettina Hoffmann, Bundestagsabgeordnete der Grünen. Denn gerade die urigen Buchenwälder sind wichtig, damit sich die Wildkatze wohl fühlt.
2007 wurde nach 50 Jahren wieder die erste Wildkatze im Nationalpark Kellerwald-Edersee gesichtet. Obwohl die Anzahl an Wildkatzen in Deutschland in den vergangenen Jahren steigt, gelten sie immer noch als gefährdet. Der Grund: Wildkatzen brauchen für ihre Streifzüge große, ruhige und alte Wälder. Die größte Gefahr für die bedrohte Tierart sei daher der Mensch, so die Umweltexpertin: Neue Straßen und Siedlungen zerschneiden Landschaft und Wälder immer mehr. Alte Buchenstämme seien zudem Heimat für viele andere Lebewesen wie Pilze, Larven oder Spechte, deren Höhlen auch später von Fledermäusen genutzt werden. Liegendes Totholz werde von Schnecken, Würmern und Asseln langsam zu neuem Humus zersetzt. Dr. Bettina Hoffmann: „Daher setze ich mich dafür ein, dass ein Teil unserer Wälder die Urwälder von morgen werden. Die natürliche Entwicklung zu naturnahen Buchenwäldern müssen wir ermöglichen.“
Zum Hintergrund: Der internationale Tag des Artenschutzes (UN World Wildlife Day) geht auf das Washingtoner Artenschutzübereinkommen vom 3. März 1973 zurück. Durch das Abkommen sollen bedrohte wildlebende Tiere und Pflanzen geschützt werden, die durch Handelsinteressen gefährdet sind. In Deutschland sind rund ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten in ihrem Bestand gefährdet.

Anlässlich der Verlängerung des erleichterten Zugangs zum Kurzarbeitergeld und der Corona-Wirtschaftshilfen informiert Bundestagsabgeordnete Dr. Bettina Hoffman (Grüne): „Die Bundesregierung aus Grünen, SPD und FDP hat im Bundestag den erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld verlängert. Zusätzlich verlängert die Ampelregierung die Corona-Wirtschaftshilfen bis Ende Juni 2022. Damit halten wir die Krisenhilfe für Beschäftigte und Unternehmen auch im Übergang zu verantwortungsvollen Lockerungen der Pandemiepolitik aufrecht.

Das Kurzarbeitergeld ist ein bewährtes Kriseninstrument. Es hat während der Corona-Pandemie entscheidend dazu beitragen, Massenentlassungen in Hessen zu verhindern. Dabei wird nicht nur die maximale Bezugsdauer, sondern auch die Regelung zur Erhöhung des Kurzarbeitergelds bei längerem Bezug bis zum 30. Juni 2022 verlängert. Denn gerade für Beschäftigte mit kleinen und mittleren Einkommen ist es schwer, mit den üblichen Sätzen des Kurzarbeitergelds langfristig über die Runden zu kommen. Die Sozialversicherungsbeiträge sollen den Arbeitgebern nach dem 31. März 2022 weiter zur Hälfte erstattet werden, wenn die Kurzarbeit mit einer Qualifizierung verbunden wird.

Um den Aufschwung nach Corona zu unterstützen, werden analog zum Kurzarbeitergeld auch die Überbrückungshilfen bis Ende Juni verlängert. Sie greifen zielgenau bei Unternehmen, die weiterhin von einem über 30-prozentigen Rückgang ihres Umsatzes durch die Pandemie betroffen sind.“

Zum geplanten Ausbau der Solarenergie auf versiegelten und landwirtschaftlich genutzten Flächen erklärt Dr. Bettina Hoffmann: „Dies ist eine Chance für ländliche Regionen wie den Schwalm-Eder-Kreis und Waldeck-Frankenberg: Um den Ausbau nachhaltiger Stromgewinnung auszubauen, setzt die Bundesregierung auf einen möglichst naturverträglichen Ausbau der Solarenergie. Vorrangig geht es um Dächer und versiegelte oder vorbelasteten Böden sowie Seitenrandstreifen an Autobahnen und Schienenwegen. Kommunen können beispielsweise Parkflächen überbauen und an den Einnahmen beteiligt werden.

Daneben sollen künftig auch Ackerflächen für Photovoltaik genutzt und über das Erneuerbare-Energien-Gesetz gefördert werden. Landwirtschaftliche Betriebe können sowohl landwirtschaftliche als auch energetische Nutzung auf ein und derselben Fläche vornehmen.

Die Agrarförderung ist weiterhin möglich, sofern die landwirtschaftliche Nutzung nur bis zu 15 Prozent durch die Stromerzeugung beeinträchtigt ist. Schutzgebiete, Grünland, naturschutzrelevante Ackerflächen und Moorböden werden aus Gründen des Naturschutzes und des Klimaschutzes ausgeschlossen. Die so genannte Agri-Photovoltaik ist ein Weg, um dem Klimaziel näher zu kommen. Die Ministerien für Wirtschaft und Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft arbeiten dabei Hand in Hand. Mehr Klimaschutz bedeutet deshalb auch mehr Naturschutz und bietet neue Chancen für unsere Landwirtschaft und den ländlichen Raum. Derzeit werden auf den Flächen bis zu 60 Gigawatt an nachhaltiger Energie produziert. Das geschätzte Potenzial liegt bei bis zu 200 Gigawatt - also mehr als dreimal so viel.“

Treffen mit der Bundestagabgeordneten, um nach weiteren finanziellen Lösungen für den gewünschten Neubau der in die Jahre gekommenen Turnhalle in Gilserberg zu suchen: Dr. Bettina Hoffmann (MdB/Grüne, Bildmitte) im Gespräch mit dem Bauausschuss Hochlandhalle (von links) Katja Kuntz, Jens Opper, Anja Nordmann, Rainer Barth, Renate Ide, Maik Scheerer, Michael Stuhlmann und Claus Vestweber.

Bundestagsabgeordnete Dr. Bettina Hoffmann informiert sich über Sanierungsbedarf Gilserberg  

Veraltete Technik, abgenutzte Wände und Böden, eine riesige Fensterfront als Klimaschleuder: Über den Sanierungsbedarf der Hochlandhalle hat sich Bundestagsabgeordnete Dr. Bettina Hoffmann in Gilserberg informiert. Dass hier Handlungsbedarf bestehe, sei außer Frage, so die Grünen-Politikerin aus Niedenstein.

„Es ist ein toller Ansatz, hier ein multifunktionales Projekt auf den Weg zu bringen, das allen Generationen zur Verfügung stehen und durch Neubau und eine nachhaltige Sanierung auch einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann“, sagte die Bundestagsabgeordnete im Gespräch mit Vertretern der örtlichen Vereine, der Gemeinde und des Ortsbeirates. Sie alle nutzen die Hochlandhalle, die auch als Turnhalle für die benachbarte Grundschule, den Kindergarten und die Nachmittagsbetreuung dient. „Wir wollen hier einen ansprechenden Ort der Begegnung schaffen“, so Ortsvorsteherin Anja Nordmann im Namen der Dorfgemeinschaft.

Einem Grundsatzbeschluss der Gemeinde folgend soll die Mitte der 1960er Jahre erbaute Turnhalle nach Angaben von Bürgermeister Rainer Barth abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Der 30 Jahre jüngere Anbau, der von den Gilserbergern auch als Dorfgemeinschaftshaus genutzt wird, soll im gleichen Zuge saniert werden. Erste Kostenschätzungen liegen bei rund 3,5 Millionen Euro – keine kleine Summe für die knapp 3000 Einwohner zählende Kommune, zumal die Förderhöchstgrenze des Dorferneuerungsprogramms bei 1,5 Millionen liegt, so der Bürgermeister. „Ich werde ihr Anliegen mit nach Berlin nehmen und nachforschen, welche möglichen Fördertöpfe es für ihr Projekt noch gibt“, so die Bundestagsabgeordnete zum Abschluss ihres Besuchs in Gilserberg.

Dr. Bettina Hoffmann (MdB), Stadtbrandinspektor Jahn Hohmann und Ralf Weber, Berater für Sicherheit, in der Umkleidekabine der Feuerwehr Niedenstein und Wichdorf

Bundestagsabgeordnete Dr. Bettina Hoffmann besucht neuen Feuerwehrstützpunkt Niedenstein

Wie nachhaltig sind Brandmeldeanlagen und wie könnte ihr ökologischer Fußabdruck verbessert werden? Dies war eines der Themen beim Besuch des neuen Stützpunktes der Feuerwehr Niedenstein und Wichdorf von Bundestagsabgeordneten Dr. Bettina Hoffmann.

„Nichts geht über den Katastrophen- und Brandschutz, gerade wenn er auf freiwilliger Basis funktionieren muss wie in unserer ländlichen Region“, so Hoffmann. Im Gespräch mit Niedensteins Stadtbrandinspektor Jan Hohmann und dem Berater für Sicherheit Ralf Weber ging es um mehr Nachhaltigkeit bei Brandmeldeanlagen, wie sie in vielen Bürogebäuden, Schulen oder Krankenhäusern Pflicht sind. Ihr regelmäßiger Austausch nach wenigen Jahren erzeuge hohe Kosten und sorgt für Berge von Elektromüll, so Hohmann. Kein kleines Problem angesichts der Tatsache, dass eine Stadt wie Frankfurt über rund eine Million solcher Brandmelder verfügt. „Die Idee, die Laufzeiten von funktionierenden Brandmeldeanlagen zu verlängern, damit sie nicht immer automatisch ausgetauscht werden, und die Verantwortung der Hersteller in Sachen Nachhaltigkeit zu stärken nehme ich für meine politische Arbeit mit nach Berlin“, sagte Dr. Bettina Hoffmann.

Von allen Seiten gut erreichbar, ist der moderne Feuerwehrstützpunkt Niedenstein und Wichdorf das neue Zuhause einer starken Truppe: Neben 72 Feuerwehrleute sind 35 Mitglieder der Jugendfeuerwehr und 30 Sechs-bis Zehnjährige in der Niedensteiner und Wichdorfer Wehr aktiv. "Es freut mich, dass damit der Brandschutz in Niedenstein auch in Zukunft gesichert ist", so Hoffmann.

Zum Kompromiss und der Nachfinanzierung zur KfW-Förderung für energieeffiziente Häuser erklärt Dr. Bettina Hoffmann (Bündnis 90/Die Grünen), Bundestagsabgeordnete für den Schwalm-Eder-Kreis:

"Die Bundesregierung lässt die privaten Häuslebauer, Familien und soziale Wohnungsbauer  nicht im Regen stehen. Ich bin sehr froh, dass nun alle bereits eingegangenen KfW-Anträge nach den alten Kriterien bearbeitet und gegebenenfalls gefördert werden können. Dafür stellt die Bundesregierung zusätzlich 5,4 Milliarden Euro für die laufende Förderperiode zur Verfügung und plant ein neues Förderprogramm für ambitioniertes, energieeffizientes Bauen. Das schafft auch Planungssicherheit für alle Hausbauer im Schwalm-Eder-Kreis. Wir müssen jetzt die Weichen stellen, um den Klimaschutz im Gebäudesektor voranzubringen."

Zum Jahreswirtschaftsbericht 2022 der Bundesregierung erklärt Dr. Bettina Hoffmann (Bündnis 90/Die Grünen), Bundestagsabgeordnete für den Schwalm-Eder-Kreis und Waldeck-Frankenberg:

„Angesichts der Zuspitzung der Klimakrise und des dramatischen Artensterbens stellt die neue Bundesregierung die Weichen hin zu einer sozial-ökologischen Marktwirtschaft. Der Jahreswirtschaftsbericht legt die Grundlage für nachhaltiges Wirtschaftswachstum und zeigt einen Weg, wie wir auch für zukünftige Generationen das Wohlstands-Versprechen einhalten können. Der Bericht macht deutlich, dass Wohlstand weit mehr ist als eine Statistik des wirtschaftlichen Wachstums. Ein gutes Bildungs- und Gesundheitssystem, der nachhaltige Umgang mit natürlichen Ressourcen und Klimaschutz tragen dazu bei, wie gut es uns geht und stellen sicher, dass wir nicht nur heute, sondern auch in Zukunft erfolgreich wirtschaften. Deshalb ist es gut, dass die neue Bundesregierung beim Klimaschutz vorangeht und Deutschland bis 2045 klimaneutral wird.“

Gute Nachricht aus Berlin: Schwalmstadt wird in das Programm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ aufgenommen und in den kommenden vier Jahren vom Bund bis zu 250 000 Euro Förderung erhalten. Unter dem Titel „InSTADTsetzung“ soll damit die innerstädtische Entwicklung Schwalmstadts mit seinen beiden Kernorten Treysa und Ziegenhain gefördert und ein Konzept für ein gemeinsames Mittelzentrums entwickelt werden. Ziel sei es zudem, die Attraktivität von Treysa und Ziegenhain zu steigern, informiert Dr. Bettina Hoffmann (Bundestagsabgeordnete der Grünen): „Ich freue mich, dass Schwalmstadt von dem Bundesprogramm profitiert und mit Treysa und Ziegenhain noch mehr zusammen wächst, was zusammen gehört.“ Von einem attraktiven Mittelzentrum Schwalmstadt werde die ganze Region profitieren, so Hoffmann. Schwalmstadt ist neben Kassel und Marburg eine von 24 Städten und Kommunen in Hessen, die in das Bundesprogramm aufgenommen werden.

Dr. Bettina Hoffmann (MdB) übernimmt Patenschaft für Parlamentarisches Austauschprogramm

Schwalm-Eder/Waldeck-Frankenberg – Für ein Jahr lang in den USA zur Schule gehen, in einer Gastfamilie leben, die amerikanische Sprache, Kultur, Land und Leute kennen lernen: Das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) des Deutschen Bundestages und des Kongresses der USA ermöglicht seit 1983 jedes Jahr jungen Deutschen, ein Schuljahr in den USA zu erleben. Zeitgleich sind junge US-Amerikaner zu einem Austauschjahr zu Gast in Deutschland. Ziel des Schüleraustausch-Programms ist es, die deutsch-amerikanische Freundschaft zu stärken.

„Die Jugendlichen erhalten einen intensiven Einblick in eine andere Lebensweise und vermitteln gleichzeitig ein Stück ihrer eigenen Kultur, so dass auch die Gastfamilien profitieren“, sagt Dr. Bettina Hoffmann (Grüne, MdB). Durch diese persönlichen Kontakte werde gegenseitiges Verständnis und Toleranz gefördert. „Deshalb ermuntere ich Familien in der Region, als Gasteltern eine Schülerin oder einen Schüler aus den USA bei sich aufzunehmen“, so die Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin, die die Patenschaft für das PPP übernommen hat.

Ab August 2022 werden noch Gastfamilien für US-amerikanische Schüler gesucht. Gastfamilie kann jeder werden – egal ob alleine oder als Großfamilie. Wichtig sind Humor, Neugier und Toleranz sowie die Bereitschaft, sich auf ein „Familienmitglied auf Zeit“ einzulassen.

Voraussichtlich im Mai beginnt die Bewerbungsfrist für deutsche Schülerinnen und Schüler, die an dem PPP 2023/24 teilnehmen möchten.

Kontakt: Geschäftsstelle von Experiment e.V. in Bonn, Ansprechpartner ist Matthias Lichan (Tel.: 0228 95722-21, E-Mail: lichan(at)experiment-ev.de). Weitere Informationen rund um das Thema Gastfamilie gibt es unter www.experiment-ev.de/gastfamilie-werden.

URL:https://www.gruene-schwalm-eder.de/gruene-im-parlament/bundestag/