Daniel May im Hessischen Landtag

Daniel May vertritt unseren Landkreis im Hessischen Landtag. Alle Informationen über seine Arbeit im Hessischen Landtag als Sprecher der GRÜNEN Landtagsfraktion für Bildung, Angewandte Wissenschaft, Hochschule und Hochschulmedizin finden Sie auf www.daniel-may.de Als Abgeordneter ist er neben dem Landkreis Schwalm-Eder für Waldeck-Frankenberg verantwortlich. Sollten Sie Fragen oder Anregungen zu seiner Arbeit haben oder haben Sie ein Problem, dass Ihnen unter den Nägeln brennt, können Sie das Kontaktformular auf seiner Webseite nutzen.

Daniel hat ein Büro in unserer Kreisgeschäftsstelle in Wabern. Das Büro ist telefonisch unter 05683/9238448 sowie per Mail unter d.may2[at]ltg.hessen.de erreichbar.

Gewährung einer Zuwendung des Bundes als Anschubfinanzierung zur Verbesserung der Warninfrastruktur im Schwalm-Eder-Kreis.

„Sirenen sind nach wie vor ein etabliertes Warnmittel und vor allem dort sinnvoll, wo Menschen aufgrund eines besonderen Gefahrenpotentials schnell und mit hohem Erreichungsgrad gewarnt werden müssen“, so der hiesige Grüne Landtagsabgeordnete Daniel May und zeigt sich erfreut, dass der Bund mit rund 90.000 € die Sirenen von sechs Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis bezuschusst. Von den bewilligten Mitteln, der Projektförderung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe haben die Gemeinden Melsungen, (Kehrenbachstraße), Malsfeld, (Mosheimerstraße), Körle, (Guxhagener Straße), Fritzlar, (Berliner Straße), Homberg, (Remsfelder Straße) und Schwarzenborn, (Marktplatz), jeweils eine Förderung bis zu 15.000€ erhalten.

„Wichtig ist, die Nutzung von Sirenen in ein Gesamtkonzept „Warnung“ einzubinden. Die Sirenen machen die Menschen mit einem akustischen Signal auf eine Gefahrensituation aufmerksam. Konkrete Informationen zur aktuellen Gefahrenlage sowie die darauf abgestimmten Handlungsempfehlungen müssen der Bevölkerung von anderen Warnmedien wie Radio, Fernsehen, Warn-Apps, digitalen Stadtinformationstafeln oder Internetseiten übermittelt werden,“ fügt er hinzu.

 

Hintergrund: Ausbau wird gefördert.

In Hessen gibt es laut Hessischem Innenministerium ungefähr 4500 Sirenen. Rund zwei Drittel der Kommunen halten Sirenen in Betrieb. In Hessen ist die Warnung der Bevölkerung nach dem Hessischen Brand- und Katastrophenschutzgesetz eine kommunale Aufgabe, daher entscheiden Städte und Gemeinden, ob Sirenen zur Alarmierung vor Ort eingesetzt werden oder nicht. Das Land unterstützt seit 2020 mit einem Fördervolumen von etwa 1,8 Millionen Euro Städte und Gemeinden mit der Umstellung der Sirenalarmierung per Digitalfunk.

Zudem hat Hessen mit dem eine Verwaltungsvereinbarung zur Durchführung des Sonderförderprogramms des Bundes für Sirenen geschlossen. Der Bund hat Hessen zum Ausbau der Sirenalarmierung 6,4 Millionen Euro bis Juni 2022 bereitgestellt.

19.000 Euro Landesförderung für digitalisierte Feuerwehr

Das Land Hessen fördert den Brandschutz im Schwalm-Eder-Kreis mit einer Zuwendung in Höhe von 19.000 Euro. Dies teilte das Hessische Ministerium des Innern und für Sport dem Kreisausschuss und dem Landrat Winfried Becker mit. Vorgesehen ist die Projektförderung für die Beschaffung einer PC-Ausstattung für die Kreisausbilderinnen und Kreisausbilder. Hintergrund der Zuwendung ist ein innovatives Blended-Learning Konzept der Hessischen Landesfeuerwehrschule, das es ermöglichen soll, 40 bis 60% der Präsenztage eines Lehrgangs in eLearning umzuwandeln.

Für ihr Blendes-Learning Konzept wurde die Landesfeuerwehrschule zuletzt sogar mit dem „eLearning Award 2020 ausgezeichnet. 2020 wurde zudem die digitale Lernwelt vorgestellt, um die Möglichkeiten der digitalen Lehrgangsgestaltung auch auf die Kreisausbildung zu erweitern. Die hessische Landesregierung erhofft sich von den Maßnahmen die Digitalisierung in der Ausbildung der hessischen Feuerwehren, eine höhere Flexibilität bei der Lehrgangsgestaltung und eine zeitgemäße Umsetzung der Anforderungen an ein modernes Feuerwehrwesen.

Der Grüne Landtagsabgeordnete Daniel May, zeigt sich über die Entwicklung des Brandschutzes erfreut: „Die neue Ausstattung ermöglicht den Verantwortlichen, die digitalen Angebote in der Kreisausbildung effektiv zu nutzen und Räume für die Durchführung von Onlinesprechstunden sowie digitalen Aus- und Fortbildungen zu schaffen. Das Projekt ist ein wichtiger Schritt, um die Feuerwehren in Hessen und im Landkreis für die Zukunft aufzustellen.”

Hessen fördert lebendige und attraktive Kleinstädte und Dörfer im ländlichen Raum

„Wir wollen die hessischen Dörfer und Kleinstädte mit ihrem besonderen Charakter und historischen Gebäuden erhalten und als lebendige Orte für die Bürgerinnen und Bürger weiterentwickeln. Dafür gibt es unser Dorfentwicklungsprogramm. Für 2021 haben wir nun insgesamt 12 neue hessische Kommunen in das Förderprogramm aufgenommen“, unter anderem Melsungen, verkündete Umweltstaatssekretär Oliver Conz heute in Wiesbaden.

Das Förderprogramm richtet sich speziell an die kleinen Kommunen im ländlichen Raum, erklärt der Landtagsabgeordnete Daniel May B90/Die Grünen. Den Kommunen und privaten Projektträgern stehen viele Fördermöglichkeiten zur Verfügung, um die Lebensqualität vor Ort zu verbessern. Gefördert werden zum Beispiel Sanierung und Neubau im Ortskern, Geschäfte des täglichen Bedarfs, Platzgestaltungen, kulturellen und sozialen Angebote oder Treffpunkte für die Ortsgemeinschaften.
Das Melsungen in die Förderung kommt, das freut die Melsunger Grünen. Das lässt uns einen Spielraum für einen Unverpacktladen und einen Co working space den wir gerne für Melsungens Innenstadt anregen möchten, so Christiane Rößler, Grüne Kreistagsabgeordnete und Mitglied des Magistrates in Melsungen. Insgesamt haben sich über 15 Kommunen beworben. Die 12 ausgewählten Kommunen können nun bis 2028 im Rahmen des Programms Förderungen beantragen. Insgesamt befinden sich nun 109 Kommunen mit 959 Ortsteilen in der Dorfentwicklung. Dafür stehen in den nächsten Jahren durchschnittlich ca. 35 Mio. Euro an Fördermitteln von EU, Bund und Land zur Verfügung

 „Miteinander bringen wir das Engagement weiter voran“, so der Landtagsabgeordnete Daniel May, B90/Die Grünen. Aber freiwilliges Engagement ist kein Selbstläufer. Es braucht kontinuierliche Förderung, Anerkennung und darüber hinaus etablierte, hauptamtliche Strukturen. Ab sofort startet dort mit der Unterstützung des Landes ein „Koordinierungszentrum für Bürgerengagement“, als zentrale Anlaufstellen für Engagierte, Vereine und Organisationen.

Dafür stehen in den Koordinierungszentren künftig hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereit. Sie bauen vor Ort lokale Netzwerke auf mit dem Ziel, Menschen zusammenzubringen. Jene, die ehrenamtlich aktiv werden möchten, mit Vereinen und Organisationen, die Mitstreiterinnen und Mitstreiter suchen. Das Land fördert diese Koordinierungsarbeit bis Mitte 2024 mit bis zu 150.000 Euro. Der Landkreis verpflichten sich im Gegenzug, einen Eigenanteil aufzubringen. Insgesamt gibt es nun sieben Koordinierungszentren in Hessen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt in diesem Programm ist ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch aller beteiligten Landkreise, denn nicht jeder muss alles neu erfinden. Die Koordinierungszentren können bei diesem Austausch gemeinsam übergreifende Themen bearbeiten und so auch auf aktuelle Entwicklungen im Bürgerengagement reagieren.

„Die Hessinnen und Hessen sind spitze beim ehrenamtlichen Engagement. Fast zweieinhalb Millionen Menschen packen bei uns in ihrer Freizeit an. Die Koordinierungszentren sollen ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wer aktiv gestaltet und für andere da ist, hat mitunter viele Fragen und braucht auch mal einen kurzen Draht. Gemeinsam mit den Landkreisen sorgen wir dafür, dass die Helferinnen und Helfer genau wissen, wer für sie der richtige Ansprechpartner ist“, betont May

Hintergrund

Die Förderung des Ehrenamtes durch die Hessische Landesregierung ist vielfältig und umfasst alle gesellschaftlichen Bereiche. Eine Bestandsaufnahme der Förderprogramme und Anerkennungsmaßnahmen enthält der „Bericht zur Förderung des Ehrenamtes durch die Hessische Landesregierung“, der – wie auch Informationen zu allen anderen Aktivitäten der Ehrenamtsförderung – online auf der Seite www.deinehrenamt.de zu finden ist.

Die Landesregierung hat 2021 die finanzielle Förderung des Ehrenamtes noch mal erhöht. Mehr als 22 Millionen Euro stehen in diesem Jahr bereit, um die Rahmenbedingungen für das freiwillige Engagement stetig zu verbessern, die Anerkennung weiter zu fördern und noch verlässlichere Strukturen zu schaffen.

Mit einem Volumen von 1.000.000 bezuschusst das Land Hessen die Sanierung des Gudensbergers Terrano-Hallenbades.
2017 wurden erhebliche Mängel am Dach und am Allgemeinzustand des Bades entdeckt. Seitdem ist es geschlossen.
Das Geld kommt aus dem 50 Millionen Euro schweren Schwimmbad-Investitions- und Modernisierungsprogramm Swim des Landes. Die Hessische Landesregierung unterstreicht mit diesem Programm, dass sie die Bedeutung der Bäder sowohl für den ländlichen Raum, als auch für den Schwimmsport würdigt und deren Erhalt und Modernisierung gezielt fördert. „Schwimmbäder sind nicht nur von sportlicher und hoher sozialer Bedeutung, sondern wir brauchen insbesondere Schwimmbäder damit Kinder als auch Erwachsene schwimmen lernen. Das ist lebenensnotwenig“, betont der Grüne Landtagsabgeordnete Daniel May.

Die Sicherung der ärztlichen Versorgung auf dem Land ist ein zentrales Anliegen der GRÜNEN Landtagsfraktion. Die GRÜNE Abgeordnete Daniel May, Schwalm-Eder-Kreis: „Ein wichtiger Baustein dafür ist die bereits im Koalitionsvertrag verankerte Landarztquote, die wir jetzt per Gesetz regeln werden. Mit dem neuen Gesetz wollen wir zwei Vorabquoten beim Medizinstudium verankern. Mit der Quote würden sich 65 von 1000 Medizinstudierenden pro Jahr fest dazu verpflichten, 10 Jahre lang als Haus- oder als Kinderärzte in unterversorgten Gebieten zu arbeiten. 13 Studierende verpflichten sich zudem für den gleichen Zeitraum fest für den Öffentliche Gesundheitsdienst.  Die Quote soll von 2022 an gelten.“

Bei der Auswahl der Studiereden soll weniger die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung als vielmehr die fachspezifische Eignung entscheidend sein. „Damit werden bei der Auswahl auch soziale und kommunikative Kompetenzen im Umgang mit Patient*innen berücksichtigt“, sagt May. Hausärzt*innen sowie Kinderärzt*innen seien besonders wichtig für die ambulante medizinische Versorgung. Zudem hat gerade die Corona-Pandemie deutlich gemacht, wie sehr das Gesundheitswesen auf einen leistungsfähigen und personell gut ausgestatten Öffentlichen Gesundheitsdienst angewiesen ist.

Die neuen Landärzt*innen können in allen ärztlich unterversorgten Gebieten oder in solchen Gebieten, in denen eine Unterversorgung droht, in Hessen eingesetzt werden. Hier im Kreis ist Borken von einer Unterversorgung bedroht und könnte dann künftig von der neuen Landarztquote profitieren. /Auch in den Orten Homberg/Efze und Schwalmstadt sind nicht alle Hausarztsitze besetzt. Sollte hier in den nächsten Jahren eine drohende Unterversorgung festgestellt werde, würde auch Homberg/Efze von der Quote profitieren.

„Um die Studierenden gut auf ihre zukünftige Tätigkeit vorzubereiten, wird ein begleitendes Schwerpunktcurriculum, der „Hessische Weg“ unter anderem mit Mentoring-Programmen, Praktika in ländlichen Praxen und speziellen Seminaren eingerichtet. Zusätzlich dazu werden die zukünftigen Landärzt*innen durch ein Stipendium unterstützt, sodass sie ihr Studium zügig abschließen und reibungslos von der Aus- in die Weiterbildung wechseln können.“

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