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Mit 36.000 Euro wird das Land Hessen die Radinfrastruktur im Schwalm-Eder-Kreis fördern. Damit sollen in Gudensberg Fahrradboxen entstehen. In Gilserberg wird eine Fuß- und Radwegenetzanalyse durchgeführt. Für die GRÜNEN im Schwalm-Eder-Kreis ist die Investition zukunftsweisend. Die Kreisvorsitzende Dr. Bettina Hoffmann erklärt dazu: „Die Fahrradboxen an den Gudensberger Bushaltestellen sind praktisch und ergänzen die hervorragend ausgelastete Buslinie 500. Die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger bei der Fuß- und Radwegeanalyse in Gilserberg unterstreicht wie wichtig es ist, auf die Bedürfnisse vor Ort ein zu gehen.“    Mehr »

GRÜNE Besuchsgruppe beim Biohof Eiwels

Am vergangenen Dienstag besuchte die Kreistagsfraktion gemeinsam mit unserer Bundestagsabgeordneten Dr. Bettina Hoffmann sowie dem Sprecher für Kommunales, Mittelstand, Handwerk und Tourismus in der GRÜNEN Landtagsfraktion Markus Hofmann, welcher im Rahmen seiner Sommertour auch im Schwalm-Eder-Kreis halt machte, den Biohof Eiwels in Kirchberg. Weiter lesen...

Foto von Andreas Hoffmann

Die Schweinehaltung im Schwalm-Eder-Kreis kommt an ihre Grenzen. Aufgrund der Schließung des größten Deutschen Schlachtbetriebes Tönnies können schlachtreife Schweine nicht verkauft werden und es kommt zum „Stau“ in den ohnehin engen Ställen. Daran wird allzu deutlich, dass die industriell organisierte Schweinezucht mit der engen Taktung von Besamung, Aufzucht der Ferkel und Jungtiere bis zur Schlachtung, die strikt nach Tagen organisiert ist und nach ca. 200 Tagen zur Schlachtung führt, mit Tierwohl und Respekt vor Leben wenig zu tun hat. Weiter lesen...

Der Schwalm-Eder-Kreis wird zur Ökomodellregion

Die GRÜNEN im Schwalm-Eder-Kreis freuen sich über die Ausweisung des Landkreises zur Ökomodellregionen. Damit ist der Schwalm-Eder-Kreis neben den weiteren 20 hessischen Landkreisen Ökomodellregion und Teil des Ökoaktionsplans. „Das ist ein starkes Zeichen für die Entwicklung einer nachhaltigen und innovativen Landwirtschaft in Hessen. Der Ökolandbau ist die schonendste Form der Landbewirtschaftung für Boden, Wasser und Klima und hat die höchsten Tierwohlstandards. Immer mehr Verbraucher*innen kaufen Ökoprodukte und fordern eine umweltverträgliche Landwirtschaft sowie mehr Tierwohl“, sagt die Vorstandssprecherin der GRÜNEN Bettina Hoffmann.

Die Ökomodellregionen haben die Aufgabe, Projekte und Maßnahmen zu entwickeln, die den Anteil an ökologisch und regional erzeugten Lebensmitteln weiter erhöhen. Das Ziel ist die Stärkung und der Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten. „Durch die Sensibilisierung von Verbraucher*innen für regionale Wirtschaftskreisläufe und heimische Lebensmittel profitieren Landwirt*innen vor Ort und gleichzeitig werden Arbeitsplätze in den ländlichen Regionen erhalten, so der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Kreistag Hermann Häusling.

Bündnisgrüne wählen neuen Vorstand – Ablehnung zum Weiterbau der A49 bestärkt

Auf ihrer Kreismitgliederversammlung am 22.06.2020 in der Waberner Mehrzweckhalle hat der Kreisverband von Bündnis 90/Die GRÜNEN Schwalm-Eder unter Coronaauflagen einen neuen Vorstand gewählt. Vorstandssprecherin Dr. Bettina Hoffmann und Vorstandssprecher Hermann Häusling wurden jeweils mit großer Mehrheit wiedergewählt. Zum neuen Schatzmeister hat die Versammlung Christoph Sippel bestimmt, der an diesem Tag 23 Jahre alt geworden ist. Als Beisitzerinnen und Beisitzer komplettieren Stefanie Pies, Hellen Bockskopf, Nathalie Jänner, Shkodran Jonuzi und Manfred Hollstein den Vorstand der Grünen. „Ich freue mich darauf, mit dem neuen Vorstand aus jungen und erfahren Grünen unseren Kreisverband in die Kommunalwahlen zu führen, so Bettina Hoffmann.

Ein herzliches Dankeschön ging an die scheidenden Vorstände. Der langjährige Schatzmeister Johannes Biskamp sowie Elke Emilius, Marcel Smolka und Marcel Breidenstein haben nicht mehr für den Vorstand kandidiert.

Über die Wahlen hinaus, bekräftigten die Kreisgrünen ihre Ablehnung zum Weiterbau der A49. Nach Maßstäben, die sich an den heutigen klimapolitischen Anforderungen sowie an der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen für zukünftige Generationen ausrichten müssen braucht es keine A49 wird aus dem Appell an Bundesverkehrsminister Scheuer deutlich. Hermann Häusling dazu: „Eine 30 Jahre alte Planung ist keine Antwort auf Zukunftsfragen. Augen zu und weiter so ist keine Lösung für Mobilität im ländlichen Raum und die Klimakrise.“

v.l. Shkodran Jonuzi, Helen Bockskopf, Stefanie Pies, Bettina Hoffmann, Hermann Häusling, Nathalie Jänner, Christoph Sippel (es fehlt Manfred Hollstein)

Augenmerk auf Geflügelschlachthof in Gudensberg

"Schlachtbetriebe sind Corona-Hotspots, dass zeigen uns spätestens die jüngsten Fälle bei Westfleisch im Landkreis Coesfeld", so die GRÜNE Bundestagsabgeordnete Dr. Bettina Hoffmann zu den massiven Neuinfektionen in Deutschland und international.

Enge Unterkünfte, mangelhafter Arbeits- und Gesundheitsschutz, ausbeuterische Löhne und Arbeitszeiten: Mit der Ausbeutung in der Fleischindustrie muss endlich Schluss sein! Schlachthofbetreiber dürfen sich nicht weiter hinter Subunternehmern verstecken können. Die Ausnahmeregelungen zu Werkverträgen gehören abgeschafft. Wir brauchen dringend bessere und häufigere Kontrollen. Und das Ende von Billig-Fleisch um jeden Preis.

Mit Blick auf Hessens größten Geflügelschlachthof in Gudensberg zeigt sich Hoffmann besorgt. Die Wohnbedingungen der Arbeitskräfte aus dem EU-Ausland vor Ort sind zum Glück nicht mit denen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen vergleichbar. Das ändert nichts an den schwierigen Arbeitsbedingungen. Bettina Hoffmann dazu: "Bei dem großen Zeitdruck der Akkordarbeit am Fließband ist es unmöglich den gebotenen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten".

Die Bundestagsabgeordnete fordert denSchwalm-Eder-Kreis auf, ein besonderes Augenmerk auf den Gudensberger Schlachthof zu legen, damit es zu keiner Infektionswelle innerhalb der Belegschaft und Gudensbergs kommt. Hoffmann merkt darüber hinaus an: "Neben den Beschäftigten von Plukon geht es dabei auch um die Gesundheit der vom Landkreis eingesetzten Amtsveterinäre die aus der gesamten Region kommen.

GRÜNE fordern zeitnahe Kreistagssitzung – Kreis noch immer ohne Haushalt

Der Kreis steht noch immer ohne Haushalt da, und dennoch wurde die Sitzung des Kreistages auf Ende Juni verschoben. „Es kann nicht sein, dass der Landkreis über ein halbes Jahr ohne Haushalt ist weil die hauptamtlichen Mitglieder des Kreisausschuss es nicht hinbekommen den Haushalt rechtzeitig einzubringen“, so der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Hermann Häusling.

Auch wenn die Pandemie und ihre Folgen nicht vorhersehbar waren, bemängeln die Bündnisgrünen das ursprüngliche Vorgehen, den Haushalt im März einzubringen, um ihn im Mai beschließen zu lassen. Häusling dazu: „An dem Zeitpunkt, zu dem bei uns der Haushalt erstmals vorgestellt werden sollte, hatten die anderen nordhessischen Landkreise ihren schon beschlossen. Als GRÜNE fordern wir, das der Haushaltsplan künftig spätestens im Dezember des Vorjahres eingebracht wird“. Er weist auf einen entsprechenden Antrag hin, den seine Fraktion bereits für die im März angesetzte Sitzung eingebracht hat.

Die GRÜNEN kritisieren auch, dass der Haushalt für 2021 beschlossen werden soll. Schließlich wird dabei über Zahlen für nächstes Jahr entschieden, die vor der Corona-Pandemie zusammengestellt wurden. Und das, wo die wirtschaftlichen und finanziellen Folgen noch nicht absehbar sind. „Die Praxis der Doppelhaushalte, die sich im Kreis zu etablieren scheint, lehnen wir ohnehin ab. Aber in der derzeitigen Situation ist dies unverantwortlich“, findet der finanzpolitische Sprecher der Grünen Jörg Warlich

Weiter fordern die Kreisgrünen eine schnellstmögliche Sitzung des Kreistages. Laut den GRÜNEN ist es nicht einleuchtend, warum beispielsweise die Kasseler Stadtverordnetenversammlung tagt, die erste ordentliche Kreistagssitzung für 2020 im Schwalm-Eder-Kreis hingegen auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben wird. Beide Gremien haben schließlich 71 Mitglieder. „Gerade nach den nun beschlossenen Lockerungen ist der Termin 29. Juni für unsere erste Sitzung nicht mehr gerechtfertigt“, so Hermann Häusling abschließend.

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