BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

GRÜNE Schwalm-Eder

Neues aus dem Kreisverband

Borken erhält für Schwimmbad-Neubau 1.778.022 Euro Förderung aus „Sportmilliarde“

Borken erhält für Schwimmbad-Neubau 1.778.022 Euro Förderung aus „Sportmilliarde“

Awet Tesfaiesus, Bundestagsabgeordnete der Grünen aus Nordhessen, teilt mit, dass der Haushaltsausschuss soeben die Projektliste der ausgewählten Schwimmstätten aus der Förderprogramms "Sanierung kommunaler Sportstätten -Schwimmbad (SKS)" beschlossen hat.

„Borken erhält 1.778.022 Euro Förderung für den lang ersehnten Neubau des Hallenbades. Es freut mich sehr, dass die Kommune mit ihrem Antrag überzeugen konnte, und dass damit dieser wichtige Freizeitort gefördert wird. Schwimmbäder sind nicht nur Sportstätten, sondern wichtige Treffpunkte für Jung und Alt, für Sportler*innen und Erholungssuchende. Seit der Schließung des alten Schwimmbads gab es eine Lücke in Borken. Mit Hilfe der nun bewilligten Förderung kommt die Kommune dem Schwimmbadneubau nun einen großen Schritt näher,“ so Tesfaiesus.

Gleichzeitig kritisiert die Bundestagsabgeordnete, dass die von der Bundesregierung insgesamt zur Verfügung gestellten Mittel bei Weitem nicht reichten: „Das Programm ist stark überzeichnet, viele Kommunen gehen leer aus und stehen jetzt vor einer Enttäuschung. Der große Andrang auf den Förderaufruf zeigt, wie groß der Bedarf der Kommunen ist. Das Förderprogramm ist keine nachhaltige Antwort auf diesen strukturellen Sanierungsstau. Hinzu kommt, dass eine dauerhafte Fortsetzung der Förderung für Sportstätten und Schwimmbäder nicht gesichert ist. Kommunen planen Sanierungen über Jahre, nicht über einzelne Förderrunden. Dafür brauchen sie eine verlässliche kommunale Finanzierungsgrundlage. Es dürfen nicht nur einzelne Projekte, die aufwendig beantragt werden müssen, profitieren, sondern es braucht eine nachhaltige und flächendeckende Stärkung der Sportinfrastruktur.“

             

Hintergrund:

Das Förderprogramm SKS-Schwimmbad ist ein einmaliges Sonderprogramm der von der Bundesregierung vereinbarten „Sportmilliarde“.

Kommunen, Gemeinden und Landkreise konnten sich bis 19.06.26 per Interessensbekundung bewerben, um ihr Schwimmbad zu sanieren und modernisieren.

Es gab einen enormen Andrang auf den Aufruf: rund 960 Skizzen mit einem Fördervolumen von rund 3,2 Mrd. Euro standen 250 Mio. Euro gegenüber. Von den 960 Skizzen waren ca. 30% formal nicht förderfähig. Aber auch unter den formal-förderfähigen Skizzen konnten aufgrund der 13-fachen Überzeichnung die Mehrheit der Anträge nicht berücksichtigt werden.

Beschluss über Unterstützung einer*s Landratskandidat*in

Beschluss über Unterstützung einer*s Landratskandidat*in

Kreismitgliederversammlung beschließt am 22.08.2026 über die Unterstützung einer*s Landratskandidat*in

Am 08.11.2026 findet die Landratswahl im Schwalm-Eder-Kreis statt. Hierfür bewerben sich – Stand 13.08.2026 – Luca Fritsch (SPD) und Anna-Maria Bischof (CDU). Zuerst dankt BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Schwalm-Eder dem nicht mehr kandidierenden amtierenden Landrat Winfried Becker für seine Arbeit zum Wohle des Kreises in den vergangenen Jahren.

Die Herausforderungen für den Schwalm-Eder-Kreis werden in den nächsten Jahren weiter steigen. Die finanzielle Situation des Kreises sowie der Kommunen sind sehr herausfordernd und werden auf Grund der unzureichenden finanziellen Unterstützung Seitens des Landes und des Bundes auch absehbar nicht besser. Darüber hinaus wird der Kampf gegen die Klimakrise, deren Auswirkungen mit dem Hitzesommer 2026 auch in unserem Kreis deutlich werden, weiter intensiviert werden müssen und parallel dazu Konzepte zur Klimaanpassung auf den Weg gebracht werden. Hierbei ist es elementar wichtig auch die Menschen im Schwalm-Eder-Kreis mitzunehmen und für soziale Ausgleiche zu sorgen, wo dies notwendig ist. Auch die weitere Digitalisierung der Verwaltung in Kombination mit dem baldigen Renteneintritt vieler Beschäftigte der Kreisverwaltung werden wichtige Aufgaben für den*die künftige Landrät*in. Zuletzt wird es für uns als freie, demokratische Gesellschaft von enormer Bedeutung die zunehmende Demokratieverdrossenheit in Verbindung mit erschreckend hohen Zustimmungswerten für Rechtsextreme einzudämmen und eine neue, positive Demokratieerzählung auch im Schwalm-Eder-Kreis zu etablieren.

Mit beiden oben genannten Kandidat*innen für die Landratswahl wurden im Juli 2026 Gespräche durch die Kreisvorsitzenden geführt. Auf Grund dieser Gespräche sowie des Kontakts und der Zusammenarbeit mit den beiden die Kandidat*innen tragenden Parteien werden BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Schwalm-Eder für eine hohe Wahlbeteiligung, jedoch nicht für eine*n Kandidat*in werben. Sollte die im Wahlkampf gebotene Fairness im demokratischen Wettstreit von einer*m der Kandidat*innen oder Parteien gebrochen werden, werden wir dieses unverzüglich öffentlich benennen.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Schwalm-Eder laden die Kandidat*innen die uns nahe stehen zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung ein und setzen auf einen fairen Wahlkampf zwischen den Kandidat*innen.

Eingang einer Patenschaft mit dem KV Nordwestmecklenburg

Eingang einer Patenschaft mit dem KV Nordwestmecklenburg

Kreismitgliederversammlung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Schwalm-Eder beschließt am 22.08.2026 den Eingang einer Patenschaft mit dem KV Nordwestmecklenburg

Bündnisgrüne Politik in ganz Deutschland voranzubringen ist ein Ziel der GRÜNEN Schwalm-Eder. Hierbei wollen wir unseren Blick insbesondere auf die Regionen richten, in denen GRÜNE Politik einen besonders schweren Stand hat. Die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern werden für uns als gesamte Partei große Anstrengungen erfordern. Vor diesen werden wir als GRÜNE Schwalm-Eder nicht zurückschrecken und unseren Teil dazu beitragen, erfolgreich zu werden. Aus diesem Grund werden wir eine langfristige Kreisverbandspartnerschaft mit dem Kreisverband Nordwestmecklenburg schließen.

Wir werden uns regelmäßig unter den Vorständen und weiteren Verantwortungsträger*innen austauschen und auch Strukturell wo möglich gegenseitig unterstützen. Darüber hinaus streben wir an uns in Wahlkämpfen gegenseitig zu besuchen und im Wahlkampf zu unterstützen. Auch im Social-Media Bereich soll, sofern möglich, zusammengearbeitet werden. Diese Partnerschaft wollen wir explizit auch in der Breite der Partei leben und nicht nur auf die Vorstände begrenzen.

Fernverkehrsgesetz der Bundestagsfraktion

Fernverkehrsgesetz der Bundestagsfraktion

Bundestagsgrüne legen Gesetz für starke Schiene vor – Auch Melsungen bedacht

Der Fernverkehr zieht sich immer weiter aus der Fläche zurück und das gefährdet die Attraktivität ländlicher Regionen. Die Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat daher einen Gesetzentwurf vorgelegt, der den Bund verpflichtet, für ein flächendeckendes Fernverkehrsangebot zu sorgen. Wo sich die Züge nicht rechnen, soll der Bund die Trassengebühren senken oder den Zug selbst bestellen. So wie im Nahverkehr, wo die Bundesländer bereits Verantwortung übernehmen.

Melsungen steht auf der Liste der über 150 Städte, die von diesem Vorstoß profitieren sollen und endlich an das Fernverkehrsnetz angebunden werden. 

Insgesamt 78 Bahnhöfe erhalten erstmals wieder einen Fernverkehrshalt, 81 weitere ein deutlich verbessertes Angebot. Für nur 200–400 Millionen Euro pro Jahr, ein Bruchteil der Subventionen für Flugbenzin oder Dienstwagen, könnte der Bund so die Zukunft ländlicher Regionen sichern.

Es geht um mehr als nur Fahrpläne: Ein guter Fernverkehrsanschluss entscheidet mit, ob Menschen in einer Region bleiben, ob Unternehmen sich ansiedeln oder ob ältere und junge Menschen ihre Familien besuchen können. Gleichzeitig ist die Schiene der Schlüssel für den Klimaschutz im Verkehr. Jeder Zug, der eine Stadt anbindet, hilft, CO₂ einzusparen und die Klimaziele zu erreichen.

Doch während andere Länder wie die Schweiz oder Österreich ihren Fernverkehr gezielt fördern, blockiert die schwarz-rote Regierung in Berlin. Statt ein Gesetz vorzulegen, wie es das Grundgesetz (Art. 87e) vorsieht, werden ICE-Halte gestrichen (z. B. in Bochum oder Duisburg) und Autobahnen ausgebaut, während die Schiene leer ausgeht.

„Wir begrüßen den Vorstoß sehr. Statt Halte zu streichen, braucht es einen Fernverkehrsplan, der verbindlich festlegt, wo welche Züge halten. Der Gesetzentwurf der Grünen liegt bereit und jetzt muss die Regierung gemeinsam mit dem Bundestag in Berlin nachziehen. Die Menschen in Melsungen und im gesamten Schwalm-Eder-Kreis brauchen eine gute überregionale Anbindung. Wir brauchen jetzt verbindliche Zusagen für eine starke Schiene, die unsere Region mit dem Rest Deutschlands verbindet und unsere Zukunft sichert. Unser Gesetzentwurf liegt bereit, CDU und SPD müssen jetzt nachziehen“, so Stefanie Pies und Christoph Sippel, Sprecher*innen der Grünen im Schwalm-Eder-Kreis.

Den Gesetzentwurf und weitere Informationen finden Sie hier: https://www.gruene-bundestag.de/unsere-politik/was-unsere-politik-fuer-dich-bedeutet/fernverkehr-unser-gesetz-bringt-den-intercity-zurueck-in-deinen-bahnhof/

Wiederholter Vandalismus an der Kreisgeschäftsstelle der GRÜNEN Schwalm-Eder - Demokratisches Engagement lässt sich nicht einschüchtern

Wiederholter Vandalismus an der Kreisgeschäftsstelle der GRÜNEN Schwalm-Eder - Demokratisches Engagement lässt sich nicht einschüchtern

Erneut ist das Eingangsschild der Kreisgeschäftsstelle der GRÜNEN Schwalm-Eder in Wabern mutwillig zerstört worden. Das Schild war am 25. Juli montiert worden. Am Morgen des 3. August 2026 fanden sich an der Hauswand nur noch die abgebrochenen Reste.

Bereits Ende Mai war das zuvor angebrachte Eingangsschild beschädigt worden. Später fanden sich nur noch Trümmer. Auch im vergangenen Jahr kam es wiederholt zu Sachbeschädigungen an der Geschäftsstelle – darunter zerstörte Schilder, der Diebstahl eines Gehwegaufstellers sowie ein niedergetretenes Roll-up im Eingangsbereich.

Die Kreisverbandssprecher*innen Stefanie Pies und Christoph Sippel erklären: „Die wiederholten Sachbeschädigungen sind kein Ausdruck einer demokratischen Auseinandersetzung, sondern Angriffe auf Orte des politischen Engagements. Unterschiedliche politische Auffassungen gehören zur Demokratie – Gewalt gegen Eigentum und Einschüchterungsversuche nicht. Unsere Geschäftsstelle ist ein offener Anlaufpunkt. Wir werden ihn lebendig erhalten und unsere politische Arbeit im Schwalm-Eder-Kreis unverändert fortsetzen. Wer versucht, demokratisches Engagement durch Vandalismus einzuschüchtern, wird damit keinen Erfolg haben. Demokratie lebt vom Austausch von Argumenten – nicht von Zerstörung. Vandalismus wird unser Engagement nicht beeinflussen."

Save the Date: Ich bin wieder hier in meinem Revier...

Save the Date: Ich bin wieder hier in meinem Revier...

Freitag 28.08.26 ab 18:00 Uhr

Save the Date!
Ich bin wieder hier. In meinem Revier. Biber, Storch & Co

Was macht den Biber zu einem echten Klimaschützer - warum profitieren Storch, Eisvogel & Co. von seiner Rückkehr - und wie können wir mit diesem faszinierenden Landschaftsgestalter zusammenleben?

Gemeinsam mit Frau Dr. Winkelhaus vom NABU Hessen werfen wir einen Blick auf unseren alten und neuen Mitbewohner an der Ems. Die GRÜNEN Niedenstein laden herzlich am Freitag den 28.08. ab 18:00 Uhr ins Dorfgemeinschaftshaus in Kirchberg ein. 
 

Einladung zum Frauenstammtisch 21.07.2026 19:00

Einladung zum Frauenstammtisch 21.07.2026 19:00

Hallo liebe Grüne Frauen im Schwalm-Wahnsinn !!!

Ein Jahr voller Austausch: Herzliche Einladung zum morgigen Frauenstammtisch auch auf diesem Wege!

Kaum zu glauben, aber wahr – unser Frauenstammtisch feiert sein einjähriges Jubiläum! In den letzten zwölf Monaten haben wir gemeinsam bewiesen, wie wertvoll ein Raum ist, in dem wir uns auf Augenhöhe begegnen, gegenseitig stärken und uns vernetzen.

Da unsere Treffen immer bestens besucht waren, freuen wir uns darauf, auch dieses Mal in großer Runde zusammenzukommen und gerne auch neue Teilnehmerinnen zu begrüßen. Kommt gerne vorbei und bringt Freundinnen mit.

Wir laden euch herzlich ein am Dienstag, den 21. Juli 2026, um 19:00 Uhr in unsere Kreisgeschäftsstelle, Bahnhofstr. 1, 34590 Wabern.

Gemeinsam wollen wir auf das erste Jahr zurückblicken und uns wie gewohnt austauschen: über die Herausforderungen unseres Alltags, persönliche Erfahrungen und natürlich über aktuelle Themen der grünen Politik, die uns bewegen und vorantreiben.

Kommt vorbei, bringt eure Gedanken mit. Es ist Raum für eure Themen und was euch beschäftigt. Lasst uns gemeinsam Zeit verbringen. Wir freuen uns auf einen inspirierenden Abend mit euch!

Und solltet ihr gerade in den Ferien sein: Don‘t worry. Merkt euch schon mal den 15.09.2026 und 17.11.2026 vor.

Koalitionsbildung SPD-CDU im Landkreis

Koalitionsbildung SPD-CDU im Landkreis

Wachsame Kontrolle und konstruktive Impulse. Die GRÜNEN zur neuen Koalition im Schwalm-Eder-Kreis

Anlässlich der neuen Koalition auf Kreisebene erklären Stefanie Pies und Christoph Sippel, Fraktions- und Parteivorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Schwalm-Eder:

„Mit der Ankündigung, dass CDU und SPD künftig gemeinsam die politische Verantwortung im Schwalm-Eder-Kreis tragen wollen, steht der Kreis vor einer neuen politischen Ära. Da jetzt auf Bundes-, Landes- und Kreisebene eine „Schwarz-Rote“- Koalition besteht, gibt es jetzt keine Gründe mehr, Verantwortungen auf andere politische Ebenen zu verlagern. Beide Parteien müssen jetzt die Probleme der Bürgerinnen und Bürger konkret lösen. Dafür wünschen wir der Kreiskoalition viel Erfolg und viel Kraft.“

Mit Blick auf Bundes- und Landesebene bleibt festzustellen das dieses Lösen der Probleme bisher nicht zu den Stärken von Schwarz-Rot gehört. Über Ankündigungen oder das Zurückdrehen von vergangenen Zielen, sowie öffentlichem Streit ist die ehemalige GroKo selten hinausgekommen. Die GRÜNEN hoffen, dass dies auf Kreisebene anders wird.

Pies und Sippel betonen in diesem Zusammenhang die zentrale Bedeutung ihrer Rolle: „Unsere Aufgabe wird es sein, als demokratische Oppositionskraft ein wachsames Auge auf die Arbeit der neuen Koalition zu haben und sicherzustellen, dass wichtige Themen wie Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit nicht aus dem Blick geraten. Gleichzeitig ist es unser Anspruch, Brücken zu bauen: Wir werden dort die Hand zur Zusammenarbeit ausstrecken, wo konstruktive Lösungen für unseren Kreis gefragt sind und unsere eigenen, zukunftsweisenden Ideen den Fortschritt fördern können.“

Bündnis 90/Die Grünen hatte im Vorfeld mit allen demokratischen Parteien Gespräche geführt und ist bereit, die politische Arbeit im Schwalm-Eder-Kreis aktiv mitzugestalten. Ziel bleibt es, dort Korrektive zu setzen, wo die Koalition von ihrem Weg abweicht, aber auch dort als Partner aufzutreten, wo eine gemeinsame Verantwortung für die Zukunft unseres Kreises im Vordergrund steht.

Mit dem Parlamentarischen Patenschafts-Programm als Junior-Botschafter in die USA

Mit dem Parlamentarischen Patenschafts-Programm als Junior-Botschafter in die USA

Bundestagsabgeordnete Awet Tesfaiesus ruft zur Bewerbung auf:

Der Deutsche Bundestag vergibt wieder Stipendien für ein Auslandsjahr in den USA. Ab sofort können sich Schülerinnen und Schüler sowie junge Berufstätige für ein Stipendium des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) für das Austauschjahr 2027/2028 auf bundestag.de/ppp bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 11. September 2026.

 

Dazu meint die Bundestagsabgeordnete Awet Tesfaiesus: „Ein Austauschjahr erweitert den eigenen Horizont und ist eine großartige Gelegenheit, sich nicht nur mit der Kultur der USA auseinanderzusetzen, sondern auch, einen neuen Blick auf Deutschland zu gewinnen. Ich ermutige alle jungen Menschen, sich für das PPP zu bewerben.“

 

Das PPP ist ein gemeinsames Programm des Deutschen Bundestages und des US-Congress für junge Deutsche und US-Amerikanerinnen und -Amerikaner. Bundestagsabgeordnete übernehmen für die Jugendlichen eine Patenschaft. Die deutschen Schülerinnen und Schüler besuchen in den USA eine High School; die jungen Berufstätigen gehen auf ein College und absolvieren anschließend ein Praktikum in einem amerikanischen Betrieb. Alle leben während des Austauschjahres in Gastfamilien, junge Berufstätige gelegentlich auch in Wohnheimen. Sie lernen vor Ort den Alltag, die Kultur und die Politik der USA kennen. Zugleich vermitteln sie als Junior-Botschafterinnen und Junior-Botschafter Deutschlands ihre Erfahrungen, Werte und Lebensweisen. Gleichzeitig verbringen Stipendiatinnen und Stipendiaten aus den USA ein PPP-Austauschjahr in Deutschland. Die deutschen PPP-Stipendiatinnen und -Stipendiaten werden nach einer unabhängigen Vorauswahl von den Patenabgeordneten in den Wahlkreisen nominiert. Welches Mitglied des Bundestages in einem Wahlkreis parlamentarischer Pate für das Austauschjahr 2027/2028 wird, entscheidet sich im Dezember 2027.

 

Bewerben können sich bundesweit Schülerinnen und Schüler, die zwischen dem 1. August 2009 und dem 31. Juli 2012 geboren wurden. Junge Berufstätige müssen bis zur Ausreise (31. Juli 2027) ihre Berufsausbildung abgeschlossen haben und dürfen in der Regel höchstens 24 Jahre alt sein. Das PPP-Stipendium umfasst die Kosten für die Reise, Vorbereitung und Betreuung sowie notwendige Versicherungen. Alle Informationen zum PPP und zur Bewerbung unter: www.bundestag.de/ppp

Kreismitgliederversammlung wählt neuen Kreisvorstand / Austausch mit Miriam Dahlke zur Landespolitik

Kreismitgliederversammlung wählt neuen Kreisvorstand / Austausch mit Miriam Dahlke zur Landespolitik

GRÜNE Schwalm-Eder setzen auf Kontinuität – und kritisieren Landesregierung scharf

Die GRÜNEN im Schwalm-Eder-Kreis gehen mit einem neu gewählten Kreisvorstand in die kommenden zwei Jahre. Bei der Kreismitgliederversammlung in Homberg bestätigten die Mitglieder Stefanie Pies aus Edermünde und Christoph Sippel aus Melsungen als Sprecher*innen des Kreisverbands. Inhaltlich standen neben den Vorstandswahlen vor allem Bildung, Mobilität, Wohnen, Klimaschutz und die Kritik an der schwarz-roten Landesregierung in Hessen im Mittelpunkt.

„Wir freuen uns über das Vertrauen und wollen GRÜNE Politik im Schwalm-Eder-Kreis weiter sichtbar, konkret und ansprechbar machen“, erklärten Stefanie Pies und Christoph Sippel nach der Wahl. „Die Herausforderungen sind groß – von verlässlicher Mobilität über die Stärkung der lokalen Wirtschaft bis hin zu wirksamem Klimaschutz. Genau dafür braucht es starke GRÜNE Stimmen vor Ort.“

Komplettiert wird der neue Kreisvorstand durch Schatzmeister Maximilian Kohler aus Fritzlar sowie die Beisitzer*innen Angelika Jäger aus Wabern, Markus Richter aus Gudensberg, Tamina Naglmeier aus Niedenstein und Lucie Wildner aus Morschen.

Als Gastrednerin nahm Miriam Dahlke, parlamentarische Geschäftsführerin der GRÜNEN Landtagsfraktion, an der Versammlung teil. In ihrem Beitrag zog sie eine kritische Bilanz der bisherigen Arbeit der schwarz-roten Landesregierung. Die vergangenen zwei Jahre seien aus grüner Sicht von Stillstand und Rückschritt geprägt. Im anschließenden Austausch diskutierten die Mitglieder insbesondere die Entwicklungen in den Bereichen Bildung, Mobilität, Wohnen und Klimaschutz.

Deutliche Kritik äußerten die GRÜNEN außerdem an der Einführung des neuen Corporate Designs des Landes Hessen, dem sogenannten „Hessen-Logo“. „Dieses Logo steht exemplarisch für eine verfehlte Prioritätensetzung der Landesregierung“, sagte Dahlke. „Während in zentralen Bereichen wie Schulen und Hochschulen gespart wird, investiert die Regierung erhebliche Mittel in Imagekampagnen.“

Nach Angaben der Staatskanzlei belaufen sich die Gesamtkosten auf rund 526.000 Euro. Hinzu kommen weitere Kosten von rund 200.000 Euro für die Überarbeitung der Websites.

„Für die eigene Außendarstellung scheint ausreichend Geld vorhanden zu sein, während gleichzeitig bei Bildung, verlässlicher Mobilität, bezahlbarem Wohnen und Klimaschutz gekürzt wird“, so Dahlke weiter. „Das ist das falsche Signal und wird den Herausforderungen in unserem Land nicht gerecht.“

Der neue Kreisvorstand kündigte an, die politische Arbeit im Schwalm-Eder-Kreis weiter zu stärken, den Austausch mit den Ortsverbänden auszubauen und sich konsequent für eine nachhaltige, soziale und zukunftsorientierte Politik vor Ort und im Land einzusetzen.