BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

GRÜNE Schwalm-Eder

Neues aus dem Kreisverband

Frauenstammtisch von Bündnis 90/Die Grünen Schwalm-Eder geht ins zweite Jahr – Auftakt am 20. Januar in Wabern

Frauenstammtisch von Bündnis 90/Die Grünen Schwalm-Eder geht ins zweite Jahr – Auftakt am 20. Januar in Wabern

Der Frauenstammtisch von Bündnis 90/Die Grünen Schwalm-Eder startet am Dienstag, 20. Januar 2026, um 19:00 Uhr in der Geschäftsstelle in Wabern in sein zweites Jahr. Im Mittelpunkt des ersten Treffens stehen feministische Literatur – ein Wunsch der Teilnehmerinnen aus dem Vorjahr – sowie Ideen für den Aktionstag am 9. März 2026 zu entwickeln, an dem zu Aktionen gegen die Bedrohung von Frauenrechten aufgerufen ist.

Seit seiner Gründung im Juli 2025 hat sich der Stammtisch als erfolgreiches Format für politischen Austausch, feministische Diskurse und Netzwerkbildung etabliert. Initiiert von Stefanie Pies, Sprecherin der Grünen Schwalm-Eder, bietet er alle zwei Monate eine Plattform, auf der grüne Frauen und Interessierte über Weltpolitik, lokale Herausforderungen und persönliche Erfahrungen diskutieren. „Der Stammtisch ist mehr als nur ein Treffen: Hier entstehen Ideen, Solidarität und sogar neue Mitgliedschaften“, betont Pies. „Dass wir bereits Frauen für die Kommunalpolitik begeistern konnten, zeigt, wie dringend solche Räume sind – und wie sehr sie wirken. Das freut uns insbesondere im Hinblick auf die anstehenden Kommunalwahlen.“

Die thematische Bandbreite reicht von lokalen Hürden für Politikerinnen über globale Feminismusdebatten bis hin zu praktischen Fragen inner- und außerhalb des politischen Geschehens. „Wir wollen Politik greifbar machen, ohne die Systemfragen aus den Augen zu verlieren“, so Pies. Die Resonanz – sowohl innerhalb als auch außerhalb der Partei – bestätige den Bedarf an solchen Formaten: „Frauen brauchen Plattformen für fachlichen Input, aber auch, um sich gegenseitig zu bestärken.“

Der Frauenstammtisch findet 2026 weiterhin alle zwei Monate statt. Das kommende Treffen am 20. Januar richtet sich an alle, die sich für feministische Themen, politische Teilhabe und Vernetzung interessieren – unabhängig von Parteizugehörigkeit.

Bundestagsabgeordnete Awet Tesfaiesus ruft Kommunen zur Bewerbung auf: „Landmusikort des Jahres 2026“ gesucht

Bundestagsabgeordnete Awet Tesfaiesus ruft Kommunen zur Bewerbung auf: „Landmusikort des Jahres 2026“ gesucht

Die Bundestagsabgeordnete Awet Tesfaiesus (Bündnis 90/Die Grünen), Obfrau im Kulturausschuss des Bundestages, ruft die nordhessischen Kommunen zur Bewerbung als „Landmusikort des Jahres 2026“ auf. Tesfaiesus: „Ich freue mich, dass das Förderprogramm gezielt kleine ländliche Gemeinden stärkt. Die Chöre, Orchester, Kapellen und Musikvereine im ländlichen Raum sind der Ort, an dem Gemeinschaft lebt und Kultur greifbar wird. Die Musiklandschaft in meinem Wahlkreis erlebe ich immer wieder als sehr vielfältig und lebendig, daher ermutige ich die Kommunen, sich um die Förderung zu bewerben.“

Bis zum 21.03. können sich Kommunen mit bis zu 12.000 Einwohner*innen noch für das Förderprogramm „Landmusikort des Jahres“ bewerben. Der Deutsche Musikrat und der Bundesmusikverband Chor & Orchester vergeben im Rahmen des Förderprogramms zwischen 2.000 und 18.000 Euro an Gemeinden, in denen besondere amateurmusikalische Arbeit passiert.

„Die Spannbreite der förderfähigen Ansätze ist dabei genauso vielfältig und bunt wie das Kulturleben im ländlichen Raum: Egal ob musikalische Bildung in der Kita oder in Schulen, finanzielle und ideelle Förderung der Musiker*innen vor Ort, Festivals oder kreative Projekte mit Künstler*innen aus verschiedenen Sparten – Hauptsache lebendig und innovativ“, so Tesfaiesus.

Weitere Informationen zu der Ausschreibung sowie Bewerbung unter https://bundesmusikverband.de/landmusikort/

Kreisgeschäftsstelle vom 19.12.2025 - 11.01.2026 geschlossen

Kreisgeschäftsstelle vom 19.12.2025 - 11.01.2026 geschlossen

Die Kreisgeschäftsstelle vom Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Schwalm-Eder macht in der Zeit vom 19.12.2025 - 11.01.2026 eine Pause. 

Ab dem 12.01.2026 sind wir wieder erreichbar.

GRÜNE Schwalm-Eder kritisieren Planungsunsicherheit bezüglich des Haushalt 2026

GRÜNE Schwalm-Eder kritisieren Planungsunsicherheit bezüglich des Haushalt 2026

Anlässlich der Ankündigung des Landrats den Haushalt 2026 erst nach der Kommunalwahl dem Kreistag zuzuleiten erklären Christoph Sippel und Stefanie Pies, Sprecher*innen der GRÜNEN Schwalm-Eder:

„Durch die voraussichtlich späte Verabschiedung des Haushalts 2026 können Förderungen, beispielsweise für Sportstätten, erst nach dem Beschluss durch den Kreistag vergeben werden. Dies wird voraussichtlich erst im Herbst 2026 der Fall sein, denn bis zu den Sommerferien ist nur eine Kreistagssitzung, die zur Konstituierung, geplant. Andere Kreistage, beispielsweise im Landkreis Kassel, aber auch die Kommunen bekommen eine Verabschiedung auch im Herbst 2025 hin. Es ist nicht erklärbar, wieso das im Schwalm-Eder-Kreis nicht auch möglich ist. Die Kreiskoalition und die Kreisspitze sorgen mit diesem Vorgehen dafür, dass die notwendigen Investitionen, die unser Kreis und unsere Wirtschaft benötigen nicht vollzogen werden. Das muss sich in Zukunft ändern!“

„Frauenstammtisch der Grünen Schwalm-Eder: Raum für Austausch, Politik und Empowerment“

„Frauenstammtisch der Grünen Schwalm-Eder: Raum für Austausch, Politik und Empowerment“

Seit Juli 2024 etabliert sich der Frauenstammtisch von Bündnis 90/Die Grünen Schwalm-Eder als erfolgreiches Format für politischen Austausch, feministische Diskurse und Netzwerkbildung – initiiert als „Herzensprojekt von Sprecherin Stefanie Pies.

Alle zwei Monate kommen grüne Frauen in der Geschäftsstelle in Wabern zusammen, um über Weltpolitik, feministische Literatur, kommunalpolitische Herausforderungen und persönliche Erfahrungen zu diskutieren. „Der Stammtisch ist mehr als nur ein Treffen: Hier entstehen Ideen, Solidarität und sogar neue Mitgliedschaften, betont Pies. „Dass wir bereits Frauen für die Kommunalpolitik begeistern konnten, zeigt, wie dringend solche Räume sind – und wie sehr sie wirken.

Thematisch reicht die Bandbreite von lokalen Hürden für Politikerinnen über globale Feminismusdebatten bis hin zu praktischen Fragen wie dem Aktionen im Wahlkampf.

 „Wir wollen Politik greifbar machen, ohne die Systemfragen aus den Augen zu verlieren, so Pies. Das Format stoße auf großes Interesse innerhalb, aber auch außerhalb der Partei: „Die Resonanz bestätigt uns, dass Frauen solche Plattformen brauchen – ob für fachlichen Input oder einfach, um sich gegenseitig zu bestärken.

Der nächste Frauenstammtisch findet am 18.November statt. Interessierte Frauen – Mitglieder wie Nicht-Mitglieder – sind herzlich eingeladen.

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen – Grüne kämpfen gegen Rückbau der Gesundheitsversorgung

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen – Grüne kämpfen gegen Rückbau der Gesundheitsversorgung

Die Wartezeiten für wichtige Operationen und psychologische Behandlungen von Kindern werden immer länger. Gleichzeitig plant die Bundesregierung den Abbau spezialisierter Versorgungsstrukturen. Mit einem Antrag zur Kindergesundheit stellt sich die Grünen-Bundestagsfraktion heute dagegen.

„Die Bundesregierung will Strukturen streichen, die erst die Ampel geschaffen hat. Das gefährdet die Versorgung von Kindern – auch hier in Nordhessen“, warnt die Bundestagsabgeordnete Awet Tesfaiesus. „Kinder haben ein Recht auf bestmögliche Gesundheitsversorgung. Daran darf nicht gerüttelt werden!“

Mit dem geplanten Gesetz zur Anpassung der Krankenhausreform (KHAG) will die Bundesregierung ausgerechnet die Bereiche „Spezielle Kinder- und Jugendchirurgie“ und „Spezielle Kinder- und Jugendmedizin“ streichen. Diese wurden erst durch die Ampel geschaffen, um eine qualitativ hochwertige Versorgung zu sichern. Die Sorge: Kinder können dann nicht mehr an allen Klinikstandorten ausreichend behandelt werden. Auch die Fachverbände für Kindermedizin schlagen Alarm: „Besonders für Kinder und Jugendliche mit komplexen oder chronischen Erkrankungen droht damit die spezialfachärztliche Versorgung wegzubrechen“, warnt die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ).

„Fachbereiche wie Lungenheilkunde, Herzmedizin oder Neugeborenenchirurgie für Kinder drohen wegzubrechen. Dann behandeln weniger spezialisierte Ärzt*innen die Kleinsten – das ist unverantwortlich“, betont Tesfaiesus.

Der Antrag der Grünen-Fraktion fordert klar: Die geschaffenen Strukturen müssen erhalten bleiben. Außerdem: „Kinder gehören nach Hause, sobald es medizinisch geht – nicht ins Krankenhausbett, nur weil sich das für die Klinik rechnet“, betont Tesfaiesus. Im Moment drohen den Krankenhäusern aber finanzielle Nachteile, wenn sie die Kinder schnell wieder entlassen.

Insgesamt umfasst der Antrag „Kindergesundheit stärken – Versorgung umfassend verbessern und nachhaltig finanzieren“ 17 konkrete Maßnahmen, darunter außerdem:

*            Stärkung der Sozialpädiatrischen Zentren für Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen sowie Behinderungen

*            Einrichtung von Integrierten Notfallzentren für Kinder und Jugendliche (KINZ) im Rahmen der Notfallreform

*            Beseitigung von Lieferengpässen bei Kindermedikamenten

*            Fortführung und Ausbau von Programmen zur psychischen Gesundheit wie „Mental Health Coaches“ und „Mental Health First Aid“

*            Dauerhafte Aufstockung der Kinderkrankentage

 

„Kindergesundheit ist ein Kinderrecht – darauf hat sich Deutschland mit der UN-Kinderrechtskonvention verpflichtet“, macht Tesfaiesus deutlich. „Wer heute in Kindergesundheit investiert, legt den Grundstein für eine starke, zukunftsfähige Gesellschaft. Es ist Zeit zu handeln – bevor es zu spät ist!“

 

Hintergrund:

Die Ampel-Koalition hatte für die Behandlung von Kindern in Krankenhäusern unter anderem die Leistungsgruppen für „Spezielle Kinder- und Jugendchirurgie“ (Leistungsgruppe 16) und „Spezielle Kinder- und Jugendmedizin“ (Leistungsgruppe 47) eingeführt. So sollte sichergestellt werden, dass Kinder von Expert*innen behandelt werden. Die aktuelle Regierung aus Union und SPD will diese Bereiche nun wieder streichen. Fachverbände warnen vor den Folgen.

Mit dem Antrag fordert die Grünen-Fraktion, diese Leistungsgruppen zu erhalten und das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) zu beauftragen, die Behandlung von Kindern und Jugendlichen über das Alter oder einen Fachabteilungsschlüssel in diesen spezialisierten Leistungsgruppen abzubilden

Der Antrag „Kindergesundheit stärken – Versorgung umfassend verbessern und nachhaltig finanzieren“ ist hier unter „Dokumente“ zu finden: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2025/kw46-de-krankenhausreform-1123110

 

GRÜNE Schwalm-Eder stellen stake Liste für den Kreistag auf

GRÜNE Schwalm-Eder stellen stake Liste für den Kreistag auf

Bei der Kreismitgliederversammlung am Samstag, dem 27.09.2025, haben die GRÜNEN Schwalm-Eder ihre Liste für die Kommunalwahl aufgestellt. Angeführt wird die Liste durch die beiden Kreisvorstandssprecher*innen Stefanie Pies, leitende Angestellte aus Edermünde und Christoph Sippel, Landtagsabgeordneter aus Melsungen.

In ihrer Bewerbungsrede machte Pies deutlich, dass es sich lohnt, sich kommunalpolitisch und für die Demokratie zu engagieren. „Der Schwalm-Eder-Kreis soll ein Ort sein, an dem Menschen zusammenkommen, an dem Kreativität blüht und Kultur für alle erlebbar ist. Ein Ort, wo gleiche Bildungschancen für alle bestehen und kluge Wirtschaftspolitik betrieben wird.“

Sippel forderte in seiner Rede mehr Zusammenhalt und Optimismus. Darüber hinaus legte er einen Fokus auf Klimaschutz: „Dem Klima ist es egal, ob man es ignoriert oder leugnet. Wir brauchen echten Einsatz für ambitionierten Klimaschutz, eine Mobilität die alle abholt und eine gute Gesundheitsversorgung im gesamten Kreis.“

Die Mitglieder gaben beiden mit einer Zustimmung von über 90% einen großen Vertrauensvorschuss.

Auf den folgenden Plätzen wurde die Melsunger Lehrerin Nathalie Jänner und der Fraktionsvorsitzende der Kreistagsfraktion Hermann Häusling aus Bad Zwesten gewählt.

Insgesamt wurde die Liste, inhaltlich breit gefächerten Reden der Kandidat*innen folgend, in großem Einvernehmen aufgestellt.

Das Altersspektrum reicht von 19 bis 69 Jahren. Vielfalt heißt auch Vielfalt der Generationen und Vielfalt zeigt sich auch in den beruflichen Werdegängen. Vom Ingenieur über die Tierwirtschaftsmeisterin bis hin zur Juristin sind viele Berufe vertreten, die die Breite der Mitgliedschaft der Partei gut abbilden.

Auch über die Listenaufstellung hinaus stand die Mitgliederversammlung im Zeichen der Kommunalwahl. Im Anschluss wurde der erste Entwurf des Wahlprogramms vorgestellt und umfassend diskutiert.

Die Spitzenkandidat*innen erklärten abschließend: „Wir freuen uns, mit so vielen Mitgliedern wie noch nie, in den Wahlkampf zu starten. Gemeinsam wollen wir zuhören und mit den Menschen ins Gespräch kommen und somit ihre Wünsche in die Politik in den Städten, Gemeinden und im Kreis einbringen. Gerne stehen wir auch heute schon für Gespräche zur Verfügung. Melden Sie sich gerne unter info@gruene-schwalm-eder.de.“

 

Die ersten 10 Plätze der Liste lauten wie folgt:

1.            Stefanie Pies, leitende Angestellte aus Edermünde

2.            Christoph Sippel, Landtagsabgeordneter aus Melsungen

3.            Nathalie Jänner, Lehrerin aus Melsungen

4.            Hermann Häusling, Diplom Agraringenieur aus Bad Zwesten

5.            Gunda Pfaffenbach, Tierwirtschaftsmeisterin aus Morschen

6.            Marcel Smolka, Mitglied der Geschäftsführung eines Jugendberufshilfeträgers aus Homberg (Efze)

7.            Naara Jakob, Studentin aus Spangenberg

8.            Maximilian Kohler, Referendar aus Fritzlar

9.            Lucie Wildner, Apothekerin aus Morschen

10.          Manfred Hollstein, Diplom Agraringenieur aus Guxhagen

Kulturpass-Aus: "Ein Rückschlag für die kulturelle Teilhabe junger Menschen"

Kulturpass-Aus: "Ein Rückschlag für die kulturelle Teilhabe junger Menschen"

Die Bundesregierung hat bekanntgegeben, dass der 2023 eingeführte KulturPass für 18-Jährige nicht weitergeführt wird. Nach drei erfolgreichen Jahren, in denen junge Menschen zunächst ein Budget von 200 Euro und zuletzt 100 Euro für kulturelle Angebote zur Verfügung gestellt bekamen, werden die Mittel für dieses wichtige Projekt gestrichen.

Der KulturPass ermöglichte es jungen Menschen, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und finanziellen Situation, an kulturellen Veranstaltungen teilzunehmen, Bücher zu erwerben oder Festivals zu besuchen. Insgesamt konnten so in den vergangenen drei Jahren zehntausende junge Menschen kulturelle Teilhabe erleben und gleichzeitig wurde die durch die Pandemie stark betroffene Kulturbranche unterstützt.

Die Grünen-Abgeordnete Awet Tesfaiesus, Obfrau im Kulturausschuss des Bundestages, erklärt dazu:

"Das Ende des KulturPasses ist ein erheblicher Rückschlag für die kulturelle Bildung und Teilhabe junger Menschen in Deutschland. Kulturelle Teilhabe ist kein Luxus, sondern ein wesentlicher Bestandteil unserer demokratischen Gesellschaft.

Junge Menschen, die 2008 geboren sind, werden nun nicht mehr wie die drei Jahrgänge vor ihnen, den KulturPass zum 18. Geburtstag bekommen. Stattdessen ist es genau dieser Jahrgang, der den zur möglichen Wiedereinführung der Wehrpflicht geplanten Fragebogen erhalten wird. Da diese jungen Menschen am meisten unter der Pandemie gelitten haben und von den gravierenden Mängeln im Bildungssystem betroffen ist, halte ich das Zeichen für fatal, sie in die Pflicht zu nehmen, statt ihnen ein kulturelles Startguthaben an die Hand zu geben. 

CDU/CSU und SPD haben im Kultur- und im Haushaltsausschuss die Anträge der Grünen abgelehnt, den KulturPass fortzuführen. Sie tragen jetzt die politische Verantwortung. Besonders enttäuscht bin ich von der SPD, nachdem Ex-Kanzler Olaf Scholz sich bei der Einführung noch mit dem KulturPass gerühmt hat.

Wir Grüne werden uns weiterhin dafür stark machen, die kulturelle Teilhabe junger Menschen zu fördern, und sie ihnen unabhängig von ihrem sozialen und finanziellen Hintergrund zu ermöglichen.“

Grüne Politiker besuchen Musikschutzgebiet-Festival in Homberg: Ehrenamt und Kultur im ländlichen Raum im Fokus

Grüne Politiker besuchen Musikschutzgebiet-Festival in Homberg: Ehrenamt und Kultur im ländlichen Raum im Fokus

Die Bundestagsabgeordnete Awet Tesfaiesus, der Landtagsabgeordnete Christoph Sippel sowie die Kreisvorsitzende Stefanie Pies von Bündnis 90/Die Grünen besuchten am Freitag das Musikschutzgebiet-Festival in Homberg. Bei ihrem Rundgang über das Festivalgelände informierten sich die Politiker über das ehrenamtliche Engagement der Organisatoren sowie die nachhaltigen Konzepte des Veranstalterteams.

Das Musikschutzgebiet-Festival, welches sich selbst als "Festival mit Wohnzimmercharakter" beschreibt, überzeugte die Delegation durch seine familiäre Atmosphäre, das durchdachte Nachhaltigkeitskonzept und die enge Kooperation mit lokalen Vereinen und Unternehmen.

Die Bundestagsabgeordnete Awet Tesfaiesus betonte die Bedeutung solcher Veranstaltungen für die Region: „Das Musikschutzgebiet-Festival ist ein Paradebeispiel dafür, wie kulturelles Leben im ländlichen Raum gefördert werden kann. Die Organisatoren beweisen, dass man auch fernab der Großstädte qualitativ hochwertige Kulturveranstaltungen etablieren kann."

„Was hier auf die Beine gestellt wurde, ist beeindruckend. Ein Festival, das nicht nur kulturell, sondern auch ökologisch Maßstäbe setzt", erklärte der Landtagsabgeordnete Christoph Sippel. "Die Verbindung von Musikgenuss und Umweltbewusstsein zeigt, dass Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen möglich ist."

Kreisvorsitzende Stefanie Pies hob besonders das ehrenamtliche Engagement hervor: "Ohne den unermüdlichen Einsatz der vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer wäre ein solches Festival nicht denkbar. Dieses Engagement ist das Fundament für ein lebendiges Gemeinwesen und verdient unsere volle Anerkennung und Unterstützung."

Im Gespräch mit Lotta Heinisch vom Organisationsteam wurden auch die Herausforderungen diskutiert, mit denen kleinere Festivals durch gestiegene Kosten und immer größer werdenden Verwaltungsaufwand konfrontiert sind. Die grünen Politiker sicherten zu, sich auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene für bessere Rahmenbedingungen für kulturelle Initiativen im ländlichen Raum einzusetzen.

Klimaangepasste Stadtentwicklung – Wie unsere Städte widerstandsfähiger werden

Klimaangepasste Stadtentwicklung – Wie unsere Städte widerstandsfähiger werden

25. Juli 2025 um 19:00 Uhr in Wabern

Schwalm-Eder-Kreis,– Die Auswirkungen des Klimawandels sind in unseren Städten längst spürbar. Anhaltende Hitzeperioden, zunehmende Trockenheit und immer häufiger auftretende Starkregenereignisse stellen Kommunen vor große Herausforderungen. Wie kann eine Stadtentwicklung aussehen, die diesen Veränderungen wirksam begegnet?

Dazu laden wir herzlich ein zur Veranstaltung „Städte für´s Morgen- Wie klimaangepasste Stadtentwicklung aussieht!" am Freitag, den 25. Juli 2025, um 19:00 Uhr in der Geschäftsstelle Bahnhofstraße 1, 34590 Wabern.

Im Mittelpunkt des Abends steht ein Impulsvortrag eines Experten der Universität Kassel, der wissenschaftlich fundierte Perspektiven auf eine klimaangepasste Stadtgestaltung aufzeigt. Dabei geht es unter anderem um die Rolle von öffentlichem Raum, Bauplanung, Infrastruktur und kommunaler Verantwortung in Zeiten klimatischer Veränderungen.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch und zur Diskussion. Die Veranstaltung richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie alle, die sich für nachhaltige Stadtentwicklung interessieren.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Für das leibliche Wohl ist mit Snacks und Getränken gesorgt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen anregenden Abend mit neuen Impulsen für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung. Für Rückfragen melden Sie sich unter info@gruene-schwalm-eder.de